Brei füttern - so klappt's
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Beikost - wie?

Die Beikost wird zunächst in pürierter Form als Brei gegeben, je jünger Ihr Kind ist, umso feiner püriert. Entweder kaufen Sie fertige Gläschen oder kochen die Beikost selbst. Weiches Obst wie Bananen können Sie Ihrem Baby auch roh püriert geben. 

Führen Sie neue Lebensmittel langsam und einzeln ein, damit sich Ihr Baby daran gewöhnen kann. Es sollte zwischen der Einführung zweier neuer Nahrungsmittel immer mindestens eine Woche Zeit liegen. Das ist besonders wichtig, wenn Ihr Baby allergiegefährdet ist.

Und zum Trinken?

Auch wenn Babys noch drei bis vier Still- oder Schoppenmahlzeiten bekommen, können Sie ihm zu den Breimahlzeiten etwas Flüssigkeit zum Trinken anbieten. Am besten ungesüssten Tee, Wasser oder stark verdünnten Fruchtsaft. Überlassen Sie dem Kind das Teefläschchen nie zum Dauernuckeln und geben Sie Getränke aus dem Becher, sobald Ihr Baby damit umgehen kann.

Gesüsster Tee und süsse Säfte enthalten zuviele Kalorien und sind eine grosse Gefahr für die Entwicklung der Milchzähne und der bleibenden Zähne (Nuggelflaschenkaries). Wenn Ihr Kind zu der Breimahlzeit keine Flüssigkeit zu sich nehmen will, zwingen Sie es nicht.

Am Familientisch sitzen

Ihr Baby kann mit Unterstützung auf dem Schoss oder selber im Hochstuhl aufrecht sitzen, den Kopf selber halten und gezielt den Mund öffnen, um Hunger anzuzeigen - oder auch verschliessen, wenn es satt ist. Zwingen Sie es dann nicht, den Teller leer zu essen. Entweder hat es genug oder mag das Angebotene (noch) nicht.

Wenn Ihr Baby bequem in einem Kinder- oder Hochstuhl Platz nehmen kann, sollte es in die Mahlzeiten der ganzen Familie eingebunden werden. Viele Kinder schauen auch schon interessiert darauf, was der Rest der Familie auf dem Teller hat und greifen danach. Geben Sie Ihrem Kind dann ruhig ein Stück Brotrinde, eine Reiswaffel oder ein Pancroc, an dem es saugen kann. Behalten Sie es aber im Auge, damit es sich nicht an einem Stück verschluckt. 

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Letzte Aktualisierung : 11-11-19, MR / BH

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