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                              Wenn das Baby den Brei verweigert

                              Was dahinter stecken könnte, wenn Ihr Kind die Beikost verweigert und mit welchen Tricks Sie es doch zum Essen animieren können.

                              Mahlzeit verweigern
                              ©
                              GettyImages

                              Die Übergangsphase von Mutter- oder Säuglingsmilch auf Brei fällt nicht jedem Kind leicht. Die neue Konsistenz und der neue Geschmack sorgen oftmals dafür, dass das Baby das Essen verweigert.

                              Warum Ihr Baby den Brei nicht isst


                              Dass Ihr Kind den Brei nicht essen mag, kann viele unterschiedliche Gründe haben. Vielleicht mag es den Brei nicht. Bedenken Sie hier, dass Kinder ein Lebensmittel bis zu 15-mal probieren müssen, bis sie es mögen. Es könnte aber auch an der ungewohnten Konsistenz liegen, dass Ihr Baby den Brei nicht isst.

                              Möglicherweise überfordert die neue Art der Nahrungsaufnahme Ihr Kind auch. Im Gegensatz zum Trinken an der Brust oder dem Schoppen muss das Kind beim Essen viel mehr selber machen und den Brei vom Löffel über die Zunge bis in den Rachen transportieren.

                              Auch wenn das Kind stark vom Essen abgelenkt ist, kann es sein, dass es den Brei verweigert.

                              Tipps, um Kindern die Beikost schmackhaft zu  machen


                              So lange sich Ihr Kind gut entwickelt, gesund und aktiv ist, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Versuchen Sie immer wieder, Ihrem Kind zum Essen zu animieren. Die Einführung der Beikost braucht bei manchen Kindern viel Geduld. Mit folgenden Tipps kann es gelingen:

                              • Führen Sie feste Nahrung erst dann ein, wenn Ihr Kind dazu bereit ist. Das heisst: Wenn es den Mund öffnet, sobald es einen Löffel sieht und wenn es interessiert ist an dem, was Sie essen.

                              • Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf mit regelmässigen Mahlzeiten.

                              • Geben Sie ihm bereist einige Zeit vor der Beikosteinführung einen weichen Löffel zum Spielen.

                              • Nehmen Sie sich genügend Zeit beim Füttern. Ihr Kind merkt, wenn Sie gestresst sind.

                              • Sorgen Sie dafür, dass das Baby nicht abgelenkt wird, zum Beispiel durch den Fernseher oder Geschwister.

                              • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht kontinuierlich an der Trinkflasche saugt.

                              • Unterstützen Sie es, wenn es selbstständig essen möchte, und geben Sie ihm die Gelegenheit, Nahrungsmittel mit den Händen zu essen.

                              • Versuchen Sie es mit Fingerfood.

                              • Lassen Sie Ihr Kind am Familienessen teilhaben

                              Grundsätzlich ist es wichtig, dass das Kind nicht zum Essen gezwungen und auch nicht bestraft wird, wenn es nicht isst. Aber auch eine Belohnung für das Essen ist nicht der richtige Weg.

                              Wenn das Füttern der Beikost zur Belastung wird


                              Wenn die Breiverweigerung zu Frustration sowohl von Ihnen als auch beim Baby führt, sollten Sie Hilfe bei Ihrer Kinderärztin oder Mütter- und Väterberatung suchen. Ausserdem auf jeden Fall, wenn Ihr Kind nicht gesund aussieht und Sie bemerken, dass es nicht an Gewicht zunimmt.

                              Ein auffälliges Essverhalten wird bei Kindern unter 6 Jahren als Fütterstörung bezeichnet und hat folgende Merkmale:

                              • Das Kind lehnt Essen und eventuell auch Trinken ab.

                              • Das Kind zeigt keinerlei Interesse am Essen und signalisiert nie Hunger.

                              • Das Kind isst nur, wenn es dabei stark abgelenkt wird.

                              • Das Kind isst nur im Schlaf oder Halbschlaf.

                              • Das Kind isst äusserst einseitig.

                              • Das Kind würgt oder erbricht vor, während oder nach dem Essen.

                              • Das Kind braucht über 45 Minuten für eine Mahlzeit.

                              Bei einer Fütterstörung kann sich durch die fehlenden Nährstoffe auch das Wachstum verzögern, das Immunsystem schwächen und damit die Infektanfälligkeit erhöhen.

                              Häufige Fragen zum Thema

                              In geringen Mengen, sozusagen in der Umgewöhnungszeit auf die Beikost vom Löffel, ist das in Ordnung. Verwenden Sie aber frisches, reifes und ungezuckertes, selbst püriertes Obst. Im Handel sind pürierte Früchte, so genannte Smoothies, überall erhältlich. Aufgrund ihres hohen Fruchtgehalts sind …

                              Newsticker zum Thema

                              kurz&bündig
                              7/21/2023
                              Baby wird von Vater mit Brei gefüttert

                              Babys essen zu viel, wenn man sie zu häufig füttert

                              Eine aktuelle Studie aus den USA hat gezeigt, dass Babys dazu neigen, übermässig viel zu essen, wenn ihnen zu häufig …
                              Letzte Aktualisierung: 05.06.2024, KM