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                              Mutter füttert Baby mit Brei im Hochstuhl, es verweigert den Löffel

                              Brei­ver­wei­ge­rung


                              Wenn das Füt­tern be­son­ders viel Zeit in An­spruch nimmt, der Säug­ling oder das Klein­kind im­mer wie­der dazu er­mun­tert wer­den muss, an der Brust oder aus der Fla­sche zu trin­ken oder vom Löf­fel zu es­sen, kann dies für Sie als Mut­ter oder Va­ter sehr an­stren­gend sein und an Ih­ren Ner­ven zer­ren. Zwei­fel kön­nen auf­kom­men: Ma­chen wir al­les rich­tig? Ist un­ser Kind krank? War­um will es nicht trin­ken oder es­sen?

                              Meist han­delt sich bei die­sen Füt­te­rungs- und Ess­stö­run­gen um vor­über­ge­hen­de An­pas­sungschwie­rig­kei­ten, die wäh­rend be­stimm­ter Über­gangs­pha­sen, zum Bei­spiel von Mut­ter- oder Säug­lings­milch auf Brei­nah­rung oder bei der Ein­füh­rung von fes­ter Kost und neu­en Ge­schmacks­rich­tun­gen, auf­tre­ten kön­nen. Oft­mals las­sen sich die­se Pro­ble­me mit viel Ge­duld wie­der lö­sen, wenn sich Ihr Kind an das Es­sen vom Löf­fel oder den neu­en Brei ge­wöhnt hat.

                               

                              nübee-logonübee · Ad

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                              Man­che Kin­der es­sen über eine lan­ge Zeit hin­weg nur we­ni­ge ver­schie­de­ne Le­bens­mit­tel und/oder da­von nur we­nig. So lan­ge sich Ihr Kind gut und ge­sund ent­wi­ckelt und ak­tiv ist, müs­sen Sie sich kei­ne Sor­gen ma­chen.

                              Wir emp­feh­len:

                              • Ihr Kind nicht zum Es­sen zu drän­gen.

                              • Es we­der zu be­loh­nen noch zu be­stra­fen, wenn es we­nig oder nur sehr aus­ge­wählt ge­ges­sen hat.

                              • Ihr Kind zu­nächst auf­merk­sam zu be­ob­ach­ten, ohne sich zu sehr auf das The­ma Es­sen zu kon­zen­trie­ren.

                              Wann müs­sen wir han­deln, wenn das Kind das Es­sen ver­wei­gert?


                              Be­son­ders be­las­tend für die gan­ze Fa­mi­lie ist je­doch, wenn das Füt­tern und Es­sen zum Dau­er­pro­blem wird. Wenn fol­gen­de Punk­te zu­tref­fen, soll­ten Sie sich Hil­fe und Be­ra­tung bei Ih­rer Müt­ter­be­ra­te­rin oder Ih­rem Kin­der­arzt/ Ih­rer Kin­der­ärz­tin ho­len:

                              • Braucht Ihr Baby re­gel­mäs­sig sehr, sehr viel Zeit beim Füt­tern? Als An­halts­punkt gilt: wenn  jede ein­zel­ne Mahl­zeit län­ger als 45 Mi­nu­ten dau­ert oder der Ab­stand zwi­schen den Mahl­zei­ten klei­ner als 2 Stun­den ist.

                              • Ver­wei­gert es im­mer wie­der die Nah­rung oder ist es ex­trem wäh­le­risch beim Es­sen?

                              • Zeigt es we­nig Ap­pe­tit oder er­bricht es täg­lich, ohne dass or­ga­ni­sche Ur­sa­chen vor­lie­gen?

                              • Ist Ihr Kind an­triebs­los oder ent­wi­ckelt es sich nicht al­ters­ge­recht?

                              • Nimmt Ihr Kind nicht aus­rei­chend an Ge­wicht zu oder hat es über ei­nen Zeit­raum von ei­nem Mo­nat Ge­wicht ver­lo­ren? 

                              • Ha­ben Sie das Ge­fühl, mit der Si­tua­ti­on rund um das Es­sen und die Mahl­zei­ten über­for­dert zu sein?

                              Tipps für ent­spann­te­re Mahl­zei­ten


                              Um Füt­te­rungs­stö­run­gen ent­ge­gen­zu­wir­ken, kön­nen fol­gen­de Ver­hal­tens­wei­sen hilf­reich sein:

                              • Struk­tu­rie­ren Sie Ih­ren Ta­ges­ab­lauf mit re­gel­mäs­si­gen Mahl­zei­ten und Zei­ten, wäh­rend de­rer aus­schliess­li­che ge­spielt und nicht ge­ges­sen wird.

                              • Füh­ren Sie fes­te Nah­rung dann ein, wenn Ihr Kind dazu be­reit ist. Be­ob­ach­ten Sie, ob es den Mund öff­net, wenn es ei­nen Löf­fel sieht und ob es in­ter­res­siert ist an dem, was die Gros­sen es­sen.

                              • Bie­ten Sie hin und wie­der Lieb­lings­ge­rich­te an - aber nicht aus­schliess­lich.

                              • Ach­ten Sie auf Hun­ger- und Sät­ti­gungs­si­gna­le Ih­res Ba­bys. Zwin­gen Sie es nicht zum Aus­es­sen, wenn es satt ist.

                              • Las­sen Sie Ihr Kind nicht un­un­ter­bro­chen an der Trink­fla­sche sau­gen.

                              • Un­ter­stüt­zen Sie es, wenn es selb­stän­dig es­sen möch­te. Ge­ben Sie ihm die Ge­le­gen­heit, Nah­rungs­mit­tel mit den Hän­den zu er­for­schen, auch wenn es ein Ge­schmier gibt.

                              • Üben Sie kei­nen Druck aus, dass es et­was Be­stimm­tes es­sen muss. Je­des Kind hat sei­nen ei­ge­nen Rhyth­mus. Viel­leicht möch­te es das neue Le­bens­mit­tel zu ei­nem an­de­ren Zeit­punkt wie­der pro­bie­ren.

                              • Ge­duld ist ge­fragt. Stu­di­en zei­gen, dass Ba­bys durch­schnitt­lich acht­mal (also an acht ver­schie­de­nen Ta­gen) ei­nen neu­en Brei pro­bie­ren müs­sen, be­vor sie ihn wirk­lich an­neh­men und mö­gen.

                              • Neh­men Sie Ihr Kind an den Fa­mi­li­en­tisch, zu­sam­men Es­sen macht mehr Spass!

                              Füt­te­rungs­stö­run­gen


                              Bis zu 20 Pro­zent al­ler Kin­der zei­gen leich­te bis schwe­re Füt­te­rungs­stö­run­gen. In we­ni­gen Fäl­len kann es auch zu Ge­deih­stö­run­gen kom­men, das Kind nimmt nur un­zu­rei­chend an Ge­wicht zu oder so­gar ab.

                              Füt­te­rungs­stö­run­gen kön­nen auch or­ga­ni­sche Ur­sa­chen ha­ben, die ab­ge­klärt wer­den müs­sen. Da­von be­trof­fe­ne Säug­lin­ge kön­nen oft nicht deut­lich zei­gen, wenn sie Hun­ger ha­ben. Sie er­mü­den schnell, ha­ben Schwie­rig­kei­ten beim Sau­gen oder Schlu­cken und las­sen sich leicht ab­len­ken. Kin­der mit ex­tre­men Füt­te­rungs­stö­run­gen zei­gen oft auch Schlaf- und Schrei­pro­ble­me. Die­se Si­tua­tio­nen kön­nen bei den El­tern Schuld­ge­füh­le, Un­si­cher­heit oder Angst vor der nächs­ten zu füt­tern­den Mahl­zeit her­vor­ru­fen.

                              Bei Füt­te­rungs­stö­rung im Klein­kind­al­ter las­sen sich Kin­der oft nur beim Spie­len oder Her­um­lau­fen, wenn sie ab­ge­lenkt sind, zum Es­sen zu be­we­gen. Spre­chen Sie mit ei­ner Fach­per­son wie Ih­rer Müt­ter­be­ra­te­rin, Ih­rem Kin­der­arzt oder Ih­rer Kin­der­ärz­tin, wenn Ihr Kind bei­spiels­wei­se al­ters­ge­rech­tes Es­sen ab­lehnt, wenn es eine aus­ge­präg­te Un­lust am Es­sen si­gna­li­siert, schein­bar nie Hun­ger hat und an Ge­wicht ver­liert

                              In ge­rin­gen Men­gen, so­zu­sa­gen in der Um­ge­wöh­nungs­zeit auf die Bei­kost vom Löf­fel, ist das in Ord­nung. Ver­wen­den Sie aber fri­sches, rei­fes und un­ge­zu­cker­tes, selbst pü­rier­tes Obst. Im Han­del sind pü­rier­te Früch­te, so ge­nann­te Smoot­hies, über­all er­hält­lich. Auf­grund ih­res ho­hen Frucht­ge­halts sind …
                              Letzte Aktualisierung: 17.02.2021, swissmom-Redaktion

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