Essstörungen

Essstörungen

Die sogenannten Essstörungen haben nicht direkt mit falschem, ungesundem oder überreichlichem Essen in unserer Gesellschaft zu tun. Als Krankheit bezieht sich eine Essstörung ausschliesslich auf das individuell gestörte Essverhalten, zum Beispiel Missbrauch von Nahrung.

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Frauen, die an Essstörungen leiden, sollten versuchen, so nah wie möglich an eine normale Ernährung heranzukommen - notfalls mit Hilfe und Unterstützung kompetenter Personen. Eine wichtige Internetadresse ist www.netzwerk-essstoerungen.ch.

Die bekanntesten Esstörungen sind:

Dabei ist der Übergang von normalem Essverhalten, zum Beispiel einer kurzzeitigen Schlankheitskur, oft fliessend.

Frauen mit Anorexie oder Bulimie haben oft Probleme, schwanger zu werden. Sind sie es aber, gefährden sie mit ihrer Ernährungsweise die Gesundheit ihres Kindes. Denn diese Babys kommen häufig zu früh zur Welt. Auch wenn sie voll ausgetragen werden, sind sie bei der Geburt meist untergewichtig und weisen schwere Entwicklungsdefizite auf. Später haben sie ein erhöhtes Risiko ein chronisches Leiden zu entwickeln. Das hat bereits eine Studie an holländischen Kindern gezeigt, die nach dem zweiten Weltkrieg von stark untergewichtigen Frauen geboren wurden und als Erwachsene in hohem Masse anfällig für Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Herzerkrankungen waren. Eine gesunde Ernährung ist auch in den ersten Schwangerschaftswochen wichtig. Deshalb reicht es nicht, sich erst kurz vor der Geburt vernünftiger zu ernähren.


Häufige Fragen zur Ernährung in der Schwangerschaft.


Wissen

Frauen mit Ess-Störungen haben häufiger Schwangerschaftskomplikationen

(Fr-)Essattacken in der Schwangerschaft


Newsticker

Gutes Körperbewusstsein – Adieu… | 21.04.2017

Je öfter Frauen online sind, umso weniger zufrieden sind sie mit ihrem eigenen Körper. Das zeigt eine kanadische Studie an 3.000 Frauen zwischen zwölf und 29 Jahren sehr deutlich: Frauen, die mehr als 20 Stunden pro Woche online waren, hatten eine dreifach höhere Unzufriedenheitsrate als jene, die sich weniger als eine Stunde wöchentlich im Web aufhielten. Frauen suchen oft Social-Media- und Fitness-Seiten auf, die typischerweise auf Fotos und in Nachrichten „dünn“ und „schön“ als perfekt anpreisen, was in der Realität gar nicht existiert. Dies führt zu einem geringeren Körperselbstwertgefühl der Frauen. Die Folgen können Essstörungen, exzessives Training und Depressionen sein. Bei Männern wurde dieser Zusammenhang übrigens nicht gefunden…

Letzte Aktualisierung: 05.2016, BH