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Pflanzliche Heilmittel in der Schwangerschaft

Jede werdende Mutter weiss: Medikamente in der Schwangerschaft - da muss man vorsichtig sein und Fachleute fragen, bevor man etwas einnimmt, das dem Baby schaden könnte.

Als willkommene Alternative bieten sich Hausmittel an, oft auf der Basis von Arzneipflanzen hergestellt und seit Jahrhunderten erprobt. Besonders in der Schwangerschaft und zur Geburtsvorbereitung haben Pflanzen nicht nur bei Naturvölkern immer schon eine grosse Rolle gespielt.

Aber nicht alles Pflanzliche ist auch automatisch ungefährlich. Welche Arzneipflanzen können also Schwangere z.B. als Tee oder Aufguss, als feuchter Umschlag oder Salbenzubereitung unbesorgt anwenden?

PhytotherapeutikumAnwendungsgebiet
Frauenmantelkrautzur Geburtsvorbereitung und während der Geburt, Im Wochenbett
Himbeerblätterzur Geburtsvorbereitung und während der Geburt, Im Wochenbett
Brennesselkrautunterstützt Stoffwechselfunktionen in der Schwangerschaft, beugt Ödemen vor
JohanniskrautSchlafstörungen, Wochenbettdepression
Pfefferminzblätterbei Erbrechen, zur Senkung der Milchproduktion
Fenchelfrüchtebei Erbrechen, Magenbrennen, verdauungsfördernd, milchbildend
HamamelisrindeJuckreiz, Hämorrhoiden, nach Dammschnitt
FlohsamenVerstopfung
Vorgefertigte Mischungen
Bryophyllum Trit.Wehenhemmung
Dammassageöl aus Muskatellersalbei, Geraniol, Myrrhe, Weihrauchzur Dammvorbereitung, um Dammschnitt oder Dammriss vorzubeugen

 

Welche pflanzlichen Heilmittel am besten helfen können, finden Sie unter den einzelnen Beschwerden beschrieben. Hier geht es zur Liste der Schwangerschaftsbeschwerden.

Unsere Informationen über Bach-Blüten und Schüsslersalze

Newsticker

Rein pflanzlich = ungefährlich? Eltern sollten sich sehr genau  informieren, wenn sie ihrem Kind pflanzliche Mittel geben wollen. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und unerwünschte Nebenwirkungen sind oft bei Kindern gar nicht untersucht. Bestimmte Substanzen können vor allem bei kleinen Kindern wie Gift wirken. Insbesondere vor einer Operation ist Vorsicht angesagt. Es kann sein, dass der Wirkstoff mehrere Wochen vorher abgesetzt werden muss, weil es sonst zu erhöhtem Puls und Blutdruck, Unregelmässigkeiten im Herzschlag, Blutungen oder Narkoseproblemen kommen kann. (swissmom Newsticker 28.6.2013)

Letzte Aktualisierung : 03-08-16, BH

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