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Lust­kil­ler Damm­schnitt

Ein Riss oder Schnitt im Damm­be­reich kann noch lan­ge nach der Ge­burt der Lust im Wege ste­hen. Das muss nicht sein! Was nor­mal ist und was nicht - und was Sie tun kön­nen!

Füsse unter der Bettdecke, voneinander abgewandt

Das Wis­sen, an ei­ner so emp­find­li­chen Stel­le auf­ge­schnit­ten, ge­ris­sen und ge­näht zu sein, tut weh – kör­per­lich und oft­mals auch see­lisch. Da kann es hel­fen, die in­ti­me Stel­le mit ei­nem Spie­gel an­zu­schau­en. Schon ein paar Tage nach der Ge­burt ist meist nicht mehr als eine fei­ne Nar­be zu ent­de­cken. Das Ge­we­be er­holt sich er­staun­lich rasch, denn die Wund­hei­lung in die­sem bes­tens durch­blu­te­ten Teil des Kör­pers geht schnell vor­an.

Wie lan­ge darf ein Damm­schnitt noch weh tun?


Nor­ma­ler­wei­se heilt ein Damm­schnitt sehr schnell, spä­tes­tens nach ei­nem Mo­nat ist das Ge­we­be schmerz­frei und fest. Ein fach­ge­recht ge­näh­ter Damm­schnitt (und eben­so ein gut ver­sorg­ter Damm­riss) soll­te höchs­tens in den ers­ten Ta­gen nach der Ge­burt schmer­zen. Sperrt sich die Nar­be noch Wo­chen spä­ter ge­gen das Ein­drin­gen des Pe­nis, soll­ten Sie das nicht ein­fach „aus­hal­ten“. Des­halb auf Sex zu ver­zich­ten, ist eben­falls nicht sinn­voll, und auch nicht not­wen­dig.

Schmer­zen an der Damm­naht müs­sen nicht sein, son­dern sind auf je­den Fall zu be­he­ben, oft­mals mit ei­ner nur klei­nen Nach­bes­se­rung. Spre­chen Sie mit Ih­rem Frau­en­arzt oder Ih­rer Frau­en­ärz­tin dar­über!

Schei­den­tro­cken­heit


Durch die Hor­mon­um­stel­lung nach der Ge­burt und durch das Stil­len ha­ben vie­le Frau­en eine tro­cke­ne Schei­de. Auch bei Er­re­gung bil­det sich nicht so viel Se­kret wie sonst. Schei­den­tro­cken­heit führt aber zu Schmer­zen beim Ge­schlechts­ver­kehr. Gleit­mit­tel kön­nen zu­nächst durch­aus hilf­reich sein. Es gibt sol­che Sal­ben in der Dro­ge­rie oder Apo­the­ke zu kau­fen. So über­brückt man die Zeit, bis wie­der mehr na­tür­li­ches Se­kret fliesst. Al­ler­dings soll­te es nicht zur stän­di­gen Ge­wohn­heit wer­den.

See­li­sche Ur­sa­chen?


Bleibt die Schei­de noch Mo­na­te nach der Ent­bin­dung zu tro­cken, hat das mög­li­cher­wei­se tie­fer lie­gen­de Ur­sa­chen. Viel­leicht kommt die Frau nicht ganz da­mit zu­recht, Mut­ter und Ge­lieb­te zu sein. Der Kör­per zeigt dann die Ver­wei­ge­rung deut­lich, auch wenn sich die Schwie­rig­kei­ten kaum in Wor­te fas­sen las­sen.

Vie­le Ge­burts­hel­fer und -hel­fe­rin­nen ra­ten si­cher­heits­hal­ber dazu, sich Zeit zu las­sen mit dem ers­ten Ge­schlechts­ver­kehr nach der Ge­burt. Min­des­tens 5 Wo­chen wer­den emp­foh­len. Da­bei spielt der Damm­schnitt eine nur ge­rin­ge Rol­le, denn er soll­te nach we­ni­gen Ta­gen ver­heilt sein. Aber die …
Letzte Aktualisierung: 07.09.2020, BH

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