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Darf ich mir in der Still­zeit die Haa­re fär­ben?

Grund­sätz­lich spricht nichts da­ge­gen. Die mensch­li­che Haut ist zwar für vie­le Stof­fe durch­läs­sig, vor al­lem für fett­lös­li­che, und eine Hei­del­ber­ger Stu­die er­gab, dass Che­mi­ka­li­en aus Haar­fär­be­mit­teln in der Mut­ter­milch und im Fett­ge­we­be des Säug­lings nach­weis­bar sind. Es gibt aber kei­nen ein­zi­gen Fall, der dar­auf hin­deu­tet, dass ein Kind durch das Haa­re fär­ben der Mut­ter ver­gif­tet oder ge­schä­digt wur­de.

Still­be­ra­te­rin­nen mei­nen da­her, wenn eine Frau sich mit neu­er Haar­far­be glück­li­cher fühlt und aus­ge­gli­che­ner ist, sol­le sie dies tun. Müt­ter soll­ten aber mög­lichst in der Still­zeit Pflan­zen­far­ben aus­pro­bie­ren und ge­ge­ben­falls nur Mè­ches ma­chen las­sen. Ein wei­te­rer Schutz ist es, drei Tage vor­her nicht die Haa­re zu wa­schen, da­mit ein aus­rei­chen­der Fett­film auf der Kopf­haut vor­han­den ist.

Will eine stil­len­de Mut­ter je­doch aus Mo­de­grün­den alle zwei Wo­chen die Far­be wech­seln, soll­te sie über­le­gen, ob dies wirk­lich sein muss.

Letzte Aktualisierung: 28.11.2019, BH
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