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Paar mit Ultraschallbild

Die Ul­tra­schall­ter­mi­ne


Ul­tra­schall­un­ter­su­chun­gen sind grund­sätz­lich je­der­zeit in der Schwan­ger­schaft mög­lich, aber bei un­auf­fäl­li­gem Schwan­ger­schafts­ver­lauf rei­chen zwei So­no­gra­phi­en (Scans) in der Re­gel aus.

  • Zwi­schen der 9. und 12. Schwan­ger­schafts­wo­che geht es um die Fest­stel­lung der in­tak­ten Schwan­ger­schaft, des Schwan­ger­schafts­al­ters (und da­mit auch des ge­naue­ren Ge­burts­ter­mins) durch die Mes­sung der Schei­tel-Steiss-Län­ge und den Aus­schluss ei­ner Mehr­lings­schwan­ger­schaft. Aber auch be­stimm­te Mar­ker, die auf Fehl­ent­wick­lun­gen hin­deu­ten kön­nen, wie das Na­cken­ödem, sind er­fass­bar. Gro­be Fehl­bil­dun­gen kön­nen jetzt eben­falls in vie­len Fäl­len ge­se­hen wer­den. Die Un­ter­su­chung in der Früh­schwan­ger­schaft wird meist als Va­gi­nal-Ul­tra­schall durch­ge­führt.

  • Zwi­schen der 19. und 22. Schwan­ger­schafts­wo­che wird be­son­ders nach Fehl­bil­dun­gen bzw. Ano­ma­li­en der kind­li­chen Or­gan­sys­te­me ge­fahn­det. Da­bei geht es aber nicht dar­um, Ih­nen die Ga­ran­tie zu ge­ben, dass Ihr Kind kei­ner­lei kör­per­li­che Auf­fäl­lig­kei­ten ha­ben wird! Das ist lei­der auch beim gröss­ten Ex­per­ten mit den bes­ten Ge­rä­ten nicht mög­lich. Es sol­len viel­mehr sol­che Fehl­bil­dun­gen er­kannt wer­den, aus de­nen sich eine Kon­se­quenz für den wei­te­ren Schwan­ger­schafts­ver­lauf oder die Ge­burt er­ge­ben könn­te. Das könn­te im Ex­trem­fall z.B. eine Hirn­fehl­bil­dung sein, bei der mit ei­ner schwe­ren Be­hin­de­rung des Kin­des ge­rech­net wer­den muss und sich die Fra­ge nach ei­nem Schwan­ger­schafts­ab­bruch stellt. In an­de­ren Fäl­len kann sich aus dem Nach­weis ei­ner Ano­ma­lie die Mög­lich­keit zur Be­hand­lung schon vor der Ge­burt oder un­mit­tel­bar da­nach er­ge­ben, z.B. bei ei­nem an­ge­bo­re­nen Herz­feh­ler oder ei­ner Stau­ung im Be­reich der Harn­we­ge. Und na­tür­lich kann auch die Ge­burt ent­spre­chend ge­plant wer­den, wenn ein Pro­blem früh ge­nug be­kannt ist. Bei­spiel: Bei ei­nem sog. „of­fe­nen Rü­cken“ ist eine Kai­ser­schnitt­ent­bin­dung für das Kind scho­nen­der; und nach der Ge­burt kann es gleich von Fach­leu­ten ent­spre­chend ver­sorgt wer­den.

Be­den­ken Sie da­bei, dass Ihr Frau­en­arzt, Ihre Frau­en­ärz­tin in der Pra­xis meist nicht die mo­derns­ten hoch­auf­lö­sen­den Ge­rä­te zur Ver­fü­gung hat. Er oder sie kann Sie aber bei Ver­dacht auf eine kind­li­che Ent­wick­lungs­stö­rung zu wei­ter­ge­hen­den Un­ter­su­chun­gen an ei­nen spe­zia­li­sier­ten Kol­le­gen oder ein Ul­tra­schall­zen­trum über­wei­sen.

Wis­sen


FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Wenn Sie ger­ne wis­sen wol­len, wel­ches Ge­schlecht Ihr Baby ha­ben wird, ge­lingt das am bes­ten bei der Ul­tra­schall­un­ter­su­chung im zwei­ten Drit­tel der Schwan­ger­schaft. Die Ge­schlechts­dia­gnos­tik ist aber na­tür­lich da­von ab­hän­gig, wie Ihr Baby liegt oder sich be­wegt und ob es sei­ne re­le­van­ten Be­rei­che, …
Das fe­ta­le Ge­wicht kann nicht di­rekt ge­mes­sen wer­den, son­dern muss nach un­ter­schied­li­chen Me­tho­den und Mass­ta­bel­len aus ein­zel­nen Ul­tra­schall­mess­wer­ten ge­schätzt wer­den. So kann man je nach Me­tho­de den Kopf­durch­mes­ser (BIP oder BPD) und den mitt­le­ren Bauch­um­fang (AU), den BIP und den …
In der Früh­schwan­ger­schaft, d.h. bis zur ca. 14. SSW, wird die Län­ge des Fe­ten als sog. Schei­tel-Steiss-Län­ge ge­mes­sen. Da­nach ist Ihr Baby schon zu gross. Das gleich­mäs­si­ge Wachs­tum des Kin­des wird im zwei­ten und drit­ten Tri­me­non haupt­säch­lich durch Mes­sung des Kopf­durch­mes­sers (BPD oder BIP) …
Etwa zwei Drit­tel al­ler Zwil­lin­ge sind zwei­ei­ig. Wenn im Ul­tra­schall nur eine Em­bryo­nal­hül­le (äus­se­re Ei­haut) nach­weis­bar ist, han­delt es sich um ein­ei­ige Zwil­lin­ge. Die­ses si­che­re Zei­chen der Ein­ei­ig­keit lässt sich am bes­ten im ers­ten Schwan­ger­schafts-Tri­me­non be­ur­tei­len. Nach der 16. SSW ist das …
Letzte Aktualisierung: 24.09.2019, BH
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