Anzeige
Ultraschalluntersuchung am Unterbauch,Ultraschalluntersuchung einer Schwangeren
©
iStock

Was tun bei ei­ner Blu­tung in der Spät­schwan­ger­schaft?


Bei ei­ner Blu­tung in der Spät­schwan­ger­schaft wer­den Sie ins Spi­tal ein­ge­lie­fert, da­mit die Herz­tö­ne und der Blut­kreis­lauf Ih­res Kin­des über­wacht wer­den kön­nen. Aus­ser­dem wer­den Lage und Zu­stand der Pla­zen­ta durch eine Ul­tra­schall­un­ter­su­chung fest­ge­stellt. Bei man­chen Blu­tun­gen in der Spät­schwan­ger­schaft mag eine vor­über­ge­hen­de Über­wa­chung des Ge­sund­heits­zu­stan­des von Mut­ter und Kind aus­rei­chen. So­fern die Blu­tung auf­hört und kei­ne wei­te­ren Kom­pli­ka­tio­nen auf­tre­ten, kön­nen Sie bald nach Hau­se ent­las­sen wer­den. Sie müs­sen da­nach al­ler­dings bis zur Ge­burt re­gel­mäs­sig wei­ter un­ter­sucht wer­den.

Sieht es so aus, als ob die Blu­tung wei­ter an­hält, müs­sen Sie un­ter Um­stän­den bis zur Ge­burt im Spi­tal blei­ben. Dies ist not­wen­dig, weil im Fal­le ei­nes stär­ke­ren Blut­ver­lus­tes mög­li­cher­wei­se in­tra­ve­nö­se In­fu­sio­nen und viel­leicht so­gar eine Blut­trans­fu­si­on er­for­der­lich wer­den. Wenn bei be­son­ders star­ken Blu­tun­gen eine ernst­haf­te Ge­fahr für Ihr Kind be­steht, so muss Ihr Baby vor­zei­tig und viel­leicht so­gar not­fall­mäs­sig durch künst­lich ein­ge­lei­te­te We­hen oder per Kai­ser­schnitt zur Welt ge­bracht wer­den.

Letzte Aktualisierung: 06.09.2019, BH

Mehr zum The­ma

Ak­tu­el­les

Auch in­ter­es­sant

Neu­es­te Ar­ti­kel

Unsere Partner

Anzeige
Anzeige