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Darf man in der Schwan­ger­schaft vor­sorg­lich Ma­gne­si­um ein­neh­men, auch wenn man kei­ne Wa­den­krämp­fe hat? Oder scha­det das?

In der Schwan­ger­schaft ist Ma­gne­si­um ei­ner der wich­tigs­ten Mi­ne­ral­stof­fe. Aber selbst eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung (Mi­ne­ral­was­ser mit Ma­gne­si­um an­ge­rei­chert, ge­schäl­te Man­deln und viel grü­nes Ge­mü­se) kann oft nicht ge­nü­gend Ma­gne­si­um zur Ver­fü­gung stel­len. Und ein Ma­gne­si­um­man­gel macht sich sehr rasch z.B. in Form von Wa­den­krämp­fen be­merk­bar. Aus­ser­dem scheint Ma­gne­si­um­man­gel ein Fak­tor bei der Ent­ste­hung von Schwan­ger­schafts­übel­keit, vor­zei­ti­gen We­hen, Blut­hoch­druck und Ge­sto­se (Prä­eklamp­sie) zu sein.

Von ei­ni­gen Ex­per­ten wird da­her eine ge­ne­rel­le Ma­gne­si­um­sub­sti­tu­ti­on (450 mg/Tag) für alle Schwan­ge­ren und stil­len­den Müt­ter ge­for­dert. Selbst bei ei­ner leich­ten Über­do­sie­rung wä­ren kaum Ne­ben­wir­kun­gen, höchs­tens Mü­dig­keit und eine Stuhl­ver­dün­nung zu er­war­ten. Ob die Vor­sor­ge­wir­kung al­ler­dings tat­säch­lich eine all­ge­mei­ne Emp­feh­lung und die Kos­ten recht­fer­tigt, muss noch in den nächs­ten Jah­ren un­ter­sucht wer­den.

Letzte Aktualisierung: 23.10.2019, BH

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