Wie ge­fähr­lich ist für Schwan­ge­re eine Rönt­gen­auf­nah­me beim Zahn­arzt?

Bei der üb­li­chen Rönt­gen­dia­gnos­tik (z.B. bei ei­ner Lun­gen­auf­nah­me) fal­len Strah­len­do­sen von deut­lich un­ter 10 mGy an, was der na­tür­li­chen kos­mi­schen Strah­lung ent­spricht. Bei Rönt­gen­auf­nah­men im Kie­fer­be­reich sind die­se so­gar noch nied­ri­ger. Un­ter Ein­hal­tung der üb­li­chen Si­cher­heits­vor­keh­run­gen (Blei­schür­ze über dem Be­cken­be­reich) ist die Streu­strah­lung zur Ge­bär­mut­ter auf je­den Fall ver­nach­läs­sig­bar klein.

Wenn ein me­di­zi­ni­scher Grund vor­liegt, kann eine Rönt­gen­un­ter­su­chung des­halb durch­ge­führt wer­den. An­sons­ten soll­te die Un­ter­su­chung aber aus grund­sätz­li­chen Er­wä­gun­gen auf die Zeit nach der Ge­burt ver­scho­ben wer­den.

Le­sen Sie dazu auch un­ser Ex­per­ten-In­ter­view mit Dr. med. Dr. sc. nat. Rolf Stürm zum The­ma "Io­ni­sie­ren­de Strah­len wäh­rend der Schwan­ger­schaft".

Letzte Aktualisierung: 25.10.2019, BH

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