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Wann ist der bes­te Zeit­punkt für ei­nen ge­plan­ten Kai­ser­schnitt?

Die­se Fra­ge lässt sich nicht all­ge­mein­gül­tig be­ant­wor­ten.

Es hängt haupt­säch­lich da­von ab, wie es dem Kind geht. Vor der 32. Schwan­ger­schafts­wo­che wer­den Kin­der mit ei­nem Ge­wicht un­ter 1500 g in der Re­gel per Kai­ser­schnitt ge­holt, weil es in die­sem Fall die scho­nen­de­re Art der Ge­burt ist. Die Aus­nah­me­si­tua­ti­on: Der Mut­ter­mund ist schon ge­öff­net und die Frucht­bla­se wölbt sich vor, dann kann auch eine frü­he Früh­ge­burt sanft auf na­tür­li­chem Weg er­fol­gen.

Wenn die Ver­sor­gung des Kin­des aus­ser­halb der Ge­bär­mut­ter bes­ser ge­währ­leis­tet ist als in­ner­halb, zum Bei­spiel bei ei­ner schwe­ren Pla­zen­ta­in­suf­fi­zi­enz, bei ei­ner vor­zei­ti­gen Ab­lö­sung der Pla­zen­ta oder wenn eine Frucht­was­ser­in­fek­ti­on durch vor­zei­ti­gen Bla­sen­sprung droht, ist ein Kai­ser­schnitt prak­tisch je­der­zeit mög­lich.

Geht es dem Kind gut und ist der Grund für ei­nen Kai­ser­schnitt zum Bei­spiel ein zu en­ges Be­cken, eine un­güns­ti­ge Kinds­la­ge wie die Be­cken­end­la­ge oder meh­re­re vor­he­ri­ge Kai­ser­schnitt­ent­bin­dun­gen, dann wird in der Re­gel bis zum Be­ginn der 39. Schwan­ger­schafts­wo­che ab­ge­war­tet.

Letzte Aktualisierung: 23.06.2020, BH
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