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Schwangere im Spital vor der Geburt
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Nachts ist die Ge­burt ge­fähr­li­cher


Ba­bys, die in der Nacht ge­bo­ren wer­den, ha­ben eine ge­rin­ge­re Über­le­bens­chan­ce. Das er­gab eine Stu­die von Wis­sen­schaft­lern der Stan­ford Uni­ver­si­ty in Palo Alto an mehr als 3,3 Mil­lio­nen Säug­lin­gen, die zwi­schen 1992 und 1999 in Ka­li­for­ni­en zur Welt ka­men. So nahm die Ster­be­ra­te bei Ba­bys, die zwi­schen 19 und ein Uhr nachts das grel­le Kunst­licht des Ge­bär­saals er­blick­ten, um 12 Pro­zent zu; bei Ge­bur­ten zwi­schen ein Uhr nachts und 7 Uhr mor­gens so­gar um 16 Pro­zent. Spiel­te da­bei eine Über­mü­dung der Ärz­te und schlecht ge­schul­tes Nacht­schicht­per­so­nal eine Rol­le? Die Spit­zen stimm­ten auf­fäl­lig ge­nau mit den Zei­ten des Schicht­wech­sels über­ein.

Be­reits vor zwei Jah­ren er­reg­te eine ähn­li­che Stu­die Auf­se­hen. Da­mals hat­ten schwe­di­sche Wis­sen­schaft­ler her­aus­ge­fun­den, dass es zwi­schen 17 und ein Uhr mor­gens, aber auch um 9 Uhr mor­gens be­son­ders ge­fähr­lich ist, auf die Welt zu kom­men.

Quel­le: Der Spie­gel, 36/2005, S. 139

Letzte Aktualisierung: 05.05.2021, BH
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