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Gif­ti­ge Pil­ze - wel­che sind ge­fähr­lich?

Pil­ze spries­sen aus dem Bo­den, wo im­mer sie die pas­sen­den Be­din­gun­gen vor­fin­den. Wel­che sind gif­tig - und was tun, wenn Ihr Kind ver­se­hent­lich da­von ge­nascht hat?

Kinderhand berührt Fliegenpilz
©
GettyImages

Die kind­li­che Ent­de­ckungs­freu­de kennt kaum Gren­zen und so lan­det beim Spie­len auf dem Spiel­platz oder auf dem Wald­spa­zier­gang ger­ne mal ein Pilz im Mund. Da­mit Sie schnell rich­tig re­agie­ren kön­nen, ist es wich­tig, über das Vor­ge­hen im Not­fall Be­scheid zu wis­sen. 

All­ge­mei­ne Re­geln im Um­gang mit Pil­zen


Das Ge­biet der Pilz­kun­de ist rie­sig und es braucht ziem­lich viel Ex­per­ti­se, um sich aus­zu­ken­nen. Mehr als ei­nen ganz gro­ben Über­blick zum The­ma kann die­se Zu­sam­men­stel­lung dar­um nicht bie­ten. Die meis­ten Ver­gif­tun­gen las­sen sich je­doch be­reits ver­mei­den, wenn Sie im Um­gang mit Pil­zen Vor­sicht wal­ten las­sen und kei­ne un­nö­ti­gen Ri­si­ken ein­ge­hen. Ei­ni­ge Grund­re­geln, die Sie da­bei stets be­ach­ten soll­ten:

  • Sam­meln Sie aus­schliess­lich Pil­ze, die Sie zwei­fels­frei be­stim­men kön­nen. Sind Sie sich nicht ganz si­cher, um wel­che Art es sich han­delt, las­sen Sie die Pil­ze lie­ber ste­hen.

  • Las­sen Sie ge­sam­mel­te Pil­ze von ei­nem Pilz­kon­trol­leur über­prü­fen und be­rei­ten Sie nur Pilz­ge­rich­te aus kon­trol­lier­ten Pil­zen zu. Die nächst­ge­le­ge­ne Pilz­kon­troll­stel­le fin­den Sie un­ter vap­ko.ch.

  • Ver­las­sen Sie sich bei der Be­stim­mung von Pil­zen nicht aus­schliess­lich auf Rat­ge­ber, denn die An­ga­ben dar­in kön­nen ver­al­tet sein. Auch mit­hil­fe von Apps las­sen sich Pil­ze nicht im­mer zwei­fels­frei be­stim­men.

  • Ver­wen­den Sie zum Sam­meln luft­durch­läs­si­ge Be­häl­ter und kei­ne Plas­tik­ge­fäs­se oder -sä­cke. Dar­in ver­der­ben die Pil­ze schnell.

  • Auch Spei­se­pil­ze sind in ro­hem Zu­stand meist un­be­kömm­lich. Da­her soll­ten sie stets ge­düns­tet, ge­kocht, ge­bra­ten etc. wer­den. Da Pil­ze zu­dem schwer ver­dau­lich sind, eig­nen sie sich bes­ser als Bei­la­ge und nicht als Haupt­spei­se. 

  • Bei emp­find­li­chen Per­so­nen kön­nen auch Spei­se­pil­ze Be­schwer­den wie Bauch­weh, Übel­keit und Er­bre­chen aus­lö­sen. Wenn Sie sich nach dem Es­sen von Pil­zen nicht wohl füh­len, muss es sich also nicht zwin­gend um eine Ver­gif­tung han­deln. 

  • Leh­ren Sie Kin­der von klein auf, we­der Pil­ze noch un­be­kann­te Pflan­zen in den Mund zu ste­cken. Be­den­ken Sie da­bei, dass Pil­ze nicht nur im Wald spries­sen, son­dern auch auf Spiel­plät­zen, im hei­mi­schen Gar­ten und in Blu­men­töp­fen.

  • Ver­trau­en Sie nicht auf Volks­weis­hei­ten. So stimmt es bei­spiels­wei­se nicht, dass nur un­gif­ti­ge Pil­ze von Ma­den und Schne­cken be­fal­len wer­den. Die­se Tie­re kön­nen pro­blem­los an ei­nem für Men­schen töd­lich gif­ti­gen Knol­len­blät­ter­pilz knab­bern. Auch die Be­haup­tung, ein Sil­ber­löf­fel oder eine Zwie­bel wür­den sich schwarz ver­fär­ben, wenn sie zu­sam­men mit gif­ti­gen Pil­zen ge­kocht wür­den, ge­hört ins Reich der Am­men­mär­chen. 

Das Kind hat ei­nen gif­ti­gen Pilz ge­ges­sen - was tun?


Die Sym­pto­me ei­ner Pilz­ver­gif­tung sind sehr viel­fäl­tig. Sie hän­gen nicht nur von der Art des Pil­zes ab, son­dern auch von der ver­zehr­ten Men­ge. Die Wachs­tums­be­din­gun­gen von Pil­zen kön­nen eben­falls ei­nen Ein­fluss dar­auf ha­ben, wie vie­le Gift­stof­fe dar­in ent­hal­ten sind. Schliess­lich sind die Re­ak­tio­nen auch nicht bei al­len Per­so­nen gleich. Für Kin­der, äl­te­re Men­schen und Per­so­nen mit Vor­er­kran­kun­gen sind Pilz­ver­gif­tun­gen im All­ge­mei­nen je­doch be­son­ders ge­fähr­lich. 

Bei man­chen Pil­zen ma­chen sich die Ver­gif­tungs­an­zei­chen schon kurz nach dem Es­sen be­merk­bar, bei an­de­ren kann es meh­re­re Stun­den dau­ern, bis Sym­pto­me auf­tre­ten. Be­son­ders tü­ckisch sind Knol­len­blät­ter­pil­ze, da nach dem Auf­tre­ten der ers­ten Sym­pto­me eine vor­über­ge­hen­de Bes­se­rung ein­tritt, be­vor es zu ir­repa­ra­blen Schä­den an Le­ber und Nie­ren kommt. 

Nach ei­ner Pilz­mahl­zeit ist es da­her rat­sam, in den fol­gen­den Stun­den gut auf mög­li­che Sym­pto­me zu ach­ten. Bei jeg­li­chem Ver­dacht auf eine Pilz­ver­gif­tung ist es wich­tig, schnell und kor­rekt zu han­deln:

  • Hat Ihr Kind beim Spie­len in der Na­tur von ei­nem un­be­kann­ten Pilz ge­ges­sen, kon­tak­tie­ren Sie Tox Info Su­is­se (Num­mer 145), um sich zu in­for­mie­ren, was zu tun ist. Neh­men Sie ei­nen Pilz mit, um ihn be­stim­men zu las­sen. Dies ist wich­tig, da­mit bei ei­ner all­fäl­li­gen Ver­gif­tung schnell die rich­ti­gen Mass­nah­men er­grif­fen wer­den kön­nen.

  • Tre­ten nach dem Ver­zehr von Pil­zen Sym­pto­me wie Bauch­schmer­zen, Übel­keit, Kopf­schmer­zen etc. auf, kon­tak­tie­ren Sie um­ge­hend Tox Info Su­is­se und be­fol­gen Sie die An­wei­sun­gen, die Sie dort be­kom­men. Bei star­ken Sym­pto­men soll­ten Sie sich di­rekt an den Not­ruf (Num­mer 144) wen­den.

  • Hal­ten Sie die fol­gen­den In­for­ma­tio­nen be­reit, da­mit Sie am Te­le­fon rasch Aus­kunft ge­ben kön­nen: Al­ter, un­ge­fäh­res Ge­wicht und Ge­schlecht des Kin­des. Han­delt es sich um selbst ge­sam­mel­te oder ge­kauf­te Pil­ze? Wie sieht der Pilz aus und wo ha­ben Sie ihn ge­fun­den? Wie viel hat das Kind schät­zungs­wei­se ein­ge­nom­men? Wann hat es von dem Pilz ge­ges­sen? Wel­che Sym­pto­me sind auf­ge­tre­ten? Wel­che Mass­nah­men ha­ben Sie be­reits er­grif­fen? Wo sind Sie und un­ter wel­cher Num­mer sind Sie er­reich­bar? Ma­chen Sie zu­dem nach Mög­lich­keit ein Foto des Pil­zes. 

  • He­ben Sie Er­bro­che­nes, Spei­se­res­te oder Rüst­ab­fäl­le auf, da­mit ge­nau be­stimmt wer­den kann, wel­cher Pilz die Ver­gif­tungs­sym­pto­me aus­ge­löst hat. 

  • Ge­ben Sie Ih­rem Kind nichts zu es­sen oder zu trin­ken und ver­ab­rei­chen Sie ihm ohne ärzt­li­che An­wei­sung kei­ne Koh­leta­blet­ten. 

  • Lö­sen Sie auf kei­nen Fall Er­bre­chen aus. 

Stark gif­ti­ge Pil­ze


Die­se Pil­ze ent­hal­ten to­xi­sche In­halts­stof­fe, die schwe­re Ver­gif­tun­gen aus­lö­sen, die schlimms­ten­falls zum Tod füh­ren kön­nen. 

Früh­lings-Knol­len­blät­ter­pilz (Ama­ni­ta ver­na)

Frühlings-Knollenblätterpilz

Laien verwechseln diesen tödlich giftigen Pilz leicht mit Wiesen-Champignons (Agaricus campestris) oder Weissen Anis-Champignons (Agaricus arvensis).

Früh­jahrs-Gift­lor­chel (Gy­ro­mi­tra es­cu­len­ta)

Giftlorchel

In einigen Regionen gilt die Frühjahrs-Giftlorchel als essbar. Schwere Vergiftungen können jedoch selbst bei korrekter Zubereitung nicht ausgeschlossen werden. Deshalb gehört dieser Pilz auf keinen Fall in Ihren Sammelkorb.

Gift-Häub­ling (Ga­le­ri­na mar­gi­na­ta)

Gift-Häublinge auf Baumstamm

Der stark giftige Gift-Häubling kann nur anhand des Stiels vom essbaren Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis) sicher unterschieden werden. Um gefährliche Vergiftungen zu vermeiden, ist eine sichere Bestimmung durch Experten zwingend.

Grün­ling (Tri­cho­lo­ma equest­re)

Grünling

In älteren Pilz-Ratgebern wird der Grünling noch als Speisepilz aufgeführt. Inzwischen haben Studien jedoch gezeigt, dass der Verzehr zu schweren Vergiftungen führen kann.

Kah­ler Krem­pling (Pa­x­il­lus in­vo­lu­tus)

Kahler Krempling

Auch der Kahle Krempling wird in älteren Pilz-Ratgebern noch zu den Speisepilzen gezählt. Inzwischen ist jedoch belegt, dass der Verzehr zu schweren Vergiftungen führen kann.

Ke­gel­hü­ti­ger Knol­len­blät­ter­pilz (Ama­ni­ta vi­ro­sa)

Kegelhütiger Knollenblätterpilz

Dieser wird oft auch "Weisser Knollenblätterpilz" genannt. Schon eine geringe Menge dieses tödlich giftigen Pilzes kann zu einer irreparablen Leberschädigung führen.

Kö­nigs-Flie­gen­pilz (Ama­ni­ta re­ga­lis)

Königs-Fliegenpilz

Der braune Königs-Fliegenpilz löst deutlich schwerere Vergiftungssymptome aus als sein roter Verwandter, der Rote Fliegenpilz.

Pan­ther­pilz (Ama­ni­ta pan­the­ri­na)

Pantherpilz

Der Pantherpilz sieht nicht nur dem giftigen Königs-Fliegenpilz ähnlich, sondern auch dem Grauen Wulstling (Amanita excelsa) und dem Perlpilz (Amanita rubescens), die beide essbar sind.

Oran­ge­fuch­si­ger Rau­kopf (Cor­ti­na­ri­us orel­la­nus)

Orangefuchsiger Raukopf

Die Gattung der Schleierlinge (Cortinarius) ist sehr artenreich. Darunter befinden sich stark giftige, giftige und ungeniessbare Arten, aber auch die essbaren Schleiereulen (Cortinarius praestans). Für Laien ist es jedoch kaum möglich, die verschiedenen Arten zu unterscheiden, weshalb Sie das Sammeln unbedingt den Experten überlassen sollten.

Rie­sen-Röt­ling (En­to­lo­ma si­nua­tum)

Riesen-Rötling

Weisse Pilze sind für Laien sehr schwer zu unterscheiden. Wohl darum ist der Riesen-Rötling für vergleichsweise viele Vergiftungen verantwortlich.

Zie­gel­ro­ter Riss­pilz (Ino­cy­be pa­touil­lar­dii)

Ziegelroter Rissppilz

Junge Exemplare dieses giftigen Pilzes sind weisslich und werden daher gerne mit dem essbaren Maipilz (Calocybe gambosa) verwechselt.

Gif­ti­ge Pil­ze


Der Ver­zehr die­ser Pil­ze kann eine Viel­falt von un­an­ge­neh­men Sym­pto­men (z. B. Brech­durch­fall, Kopf­schmer­zen, Schwin­del, Ko­li­ken etc.) aus­lö­sen. Sie sind je­doch we­ni­ger ge­fähr­lich als die oben auf­ge­führ­ten Pil­ze. Den­noch ist es na­tür­lich wich­tig, dass Ihr Kind die rich­ti­ge me­di­zi­ni­sche Hil­fe be­kommt, falls es da­von ge­ges­sen hat. Löst ein Pilz­ge­richt bei­spiels­wei­se hef­ti­ge Durch­fäl­le und Er­bre­chen aus, kann dies bei ei­nem Kind re­la­tiv rasch zu ei­nem Flüs­sig­keits­man­gel füh­ren.

Grau­er Fal­ten­tint­ling (Co­pri­nus atra­men­ta­ri­us)

Grauer Faltentintling

Die jungen Pilze sind gekocht essbar. Im Zusammenhang mit Alkoholkonsum ist der Faltentintling jedoch stark giftig. Die Vergiftungssymptome können auch dann noch auftreten, wenn bis zu 2 Tage nach dem Essen des Pilzgerichts Alkohol getrunken wird.

Grün­blätt­ri­ger Schwe­fel­kopf (Hy­pho­lo­ma fa­sci­cu­la­re)

Grünblättriger Schwefelkopf

Ein weit verbreiteter giftiger Pilz, der im Frühling, im Herbst und zuweilen auch in milden Wintern auf Totholz anzutreffen ist.

Kar­bol-Cham­pi­gnon (Aga­ri­cus xan­tho­der­mus)

Karbol-Champignon

Für Laien besteht eine Verwechslungsgefahr mit Wiesenchampignons. Der Karbol-Champignon verströmt jedoch einen starken Phenolgeruch, der insbesondere beim Kochen wahrnehmbar ist. Zudem verfärbt sich der Pilz beim Kochen intensiv gelb.

Lila Dick­fuss (Cor­ti­na­ri­us tra­ga­nus)

Lila Dickfuss im Moos

Durchfälle und Erbrechen, die durch den Verzehr dieses Pilzes hervorgerufen werden, können heftig sein.

Ro­ter Flie­gen­pilz (Ama­ni­ta mus­ca­ria)

Roter Fliegenpilz

Mit seinem auffälligen roten Hut ist der Rote Fliegenpilz der wohl bekannteste giftige Pilz.

Sa­tans­röhr­ling (Bo­le­tus sa­ta­nas)

Satansröhrlinge im Wald

Der Verzehr des Satansröhrlings kann heftige Magen- und Darmbeschwerden auslösen.

Spei­se­pil­ze, bei de­nen Ver­wechs­lungs­ge­fahr mit un­ge­niess­ba­ren oder gif­ti­gen Pil­zen be­steht


Man­che Spei­se­pil­ze se­hen gif­ti­gen oder un­ge­niess­ba­ren Ar­ten zum Ver­wech­seln ähn­lich. Als un­ge­niess­bar wer­den Pil­ze be­zeich­net, wenn sie zwar nicht gif­tig sind, je­doch ei­nen äus­serst un­an­ge­neh­men Ge­schmack ha­ben oder bei­spiels­wei­se sehr zäh sind. Beim Ver­zehr be­steht zwar kei­ne Ge­fahr, es ist aber auf je­den Fall bes­ser, sie gar nicht erst zu pro­bie­ren.

Bei den gif­ti­gen Dop­pel­gän­gern kön­nen Ver­wechs­lun­gen sehr ge­fähr­lich sein. Eine Kon­trol­le durch eine Pilz­kon­troll­stel­le ist des­halb bei die­sen Pil­zen noch wich­ti­ger als oh­ne­hin schon. 

Ei­er­schwämm­chen, Ech­ter Pfif­fer­ling (Can­t­ha­rel­lus ci­ba­ri­us)

Eierschwämmchen auf Waldboden

Ist leicht zu verwechseln mit dem Falschen Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca). Dieser ist zwar essbar, schmeckt jedoch nicht besonders gut und kann Magen-Darm-Beschwerden auslösen.

Grau­er Wulst­ling (Ama­ni­ta ex­cel­sa)

Grauer Wulstling ium Wald

Der Graue Wulstling sieht dem stark giftigen Pantherpilz (Amanita pantherina) zum Verwechseln ähnlich und sollte darum nur von Kennern gesammelt werden.

Mai­pilz, Ge­orgs­rit­ter­ling (Ca­lo­cy­be gam­bo­sa)

Maipilze

Junge Exemplare dieses Speisepilzes sind leicht zu verwechseln mit dem stark giftigen Ziegelroten Risspilz (Inocybe patouillardii).

Ne­bel­grau­er Trich­ter­ling, Ne­bel­kap­pe (Cli­to­cy­be ne­bu­la­ris)

Nebelgrauer Trichterling auf dem Waldboden

Der Doppelgänger dieses Speisepilzes ist der stark giftige Riesen-Rötling (Entoloma sinuatum).

Schopf-Tint­ling (Co­pri­nus co­ma­tus)

Schopf-Tintlinge auf einer Wiese

Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem oben aufgeführten Grauen Faltentintling (Coprinus atramentarius). Dieser ist zwar ebenfalls essbar, führt in Verbindung mit Alkoholkonsum jedoch zu Vergiftungen.

Spei­se­mor­chel (Mor­chel­la es­cu­len­ta)

Morchel am Fuss eines Baumes

Dieser beliebte Speisepilz wird zuweilen mit der Giftlorchel (Gyromitra esculenta) verwechselt. Unterscheiden lassen sie sich z. B. am Hut, der bei der Speisemorchel wabenartig ist, während er bei der Giftlorchel hirnartig gewunden ist.

Stein­pilz (Bo­le­tus edu­lis)

Steinpilz im Wald

Kann leicht mit dem Gallenröhrling (Tylopilus felleus) verwechselt werden. Dieser ist zwar nicht giftig, schmeckt jedoch sehr bitter. Beim Erhitzen verfärbt sich sein Fleisch rosa, während der Steinpilz weiss bleibt.

Stock­schwämm­chen (Kuehn­ero­my­ces mu­ta­bi­lis)

Stockschwämmchen

Bei diesem Speisepilz besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Gift-Häubling (Galerina marginata) und dem giftigen Grünblättrigen Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare). Ein Besuch bei der Pilzkontrollstelle ist daher unabdingbar, bevor Sie Stockschwämmchen zubereiten.

Weis­ser Anis-Cham­pi­gnon, Schaf-Cham­pi­gnon (Aga­ri­cus ar­ven­sis)

Schaf-Champignons auf einer Wiese

Es besteht eine grosse Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Kegelühtigen Knollenblätterpilz (Amanita virosa). Der Schaf-Champignon hat einen angenehmen anisartigen Geruch, welcher dem Knollenblätterpilz fehlt.

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