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                              Neugeborenes auf der Waage
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                              Shutterstock

                              Wel­che Fak­to­ren be­ein­flus­sen das Ge­burts­ge­wicht ei­nes Kin­des?


                              Ist das Baby ge­sund? Und wie gross und schwer ist es? Das sind die ty­pi­schen ers­ten Fra­gen nach der Ge­burt. Nicht un­be­rech­tigt, denn die in­di­vi­du­el­len Un­ter­schie­de bei den Ge­burts­mas­sen sind enorm und ha­ben durch­aus eine gros­se Be­deu­tung für die zu­künf­ti­ge Ent­wick­lung des Kin­des. Ge­burts­ge­wicht und Ge­burts­grös­se sind be­dingt durch vie­le Fak­to­ren - die wich­tigs­ten fin­den Sie hier. Von A=Al­ter der Mut­ter bis zu Z=­Zahl der Kin­der!

                              • Grös­se der El­tern. Sehr gros­se El­tern ha­ben häu­fig eher grös­se­re Ba­bys, klei­ne El­tern eher klei­ne­re. Bei sehr un­ter­schied­lich gros­sen El­tern ten­die­ren die Mas­se eher zu ei­nem El­tern­teil und nicht zum Mit­tel­mass.

                              • Ge­schlecht des Kin­des. Mäd­chen sind im Durch­schnitt et­was klei­ner, leich­ter und kür­zer als Kna­ben.

                              • Eth­ni­sche Zu­ge­hö­rig­keit: In­di­sche Ba­bys wie­gen z.B. bei der Ge­burt ca. 500 g we­ni­ger als mit­tel­eu­ro­päi­sche.

                              • Län­ge der Schwan­ger­schaft. Ein Baby, das die vol­len zehn Mond­mo­na­te im Mut­ter­leib ver­bracht hat, ist na­tür­lich grös­ser und schwe­rer als ein Kind, das als Früh­ge­burt auf die Welt kommt. Auch eine Über­tra­gung wirkt sich aus: Bei ei­ner nor­ma­len Pla­zen­ta­funk­ti­on kann das un­ge­bo­re­ne Kind wei­ter­wach­sen, was mög­li­cher­wei­se zu ei­nem hö­he­ren Ge­burts­ge­wicht des Kin­des führt. In ei­ni­gen Schwan­ger­schaf­ten kommt es je­doch zu ei­ner Funk­ti­ons­ein­schrän­kung des al­tern­den Mut­ter­ku­chens, also eine so­ge­nann­te Pla­zen­ta­in­suf­fi­zi­enz. Als Fol­ge da­von kann die Ver­sor­gung des Ba­bys mit Sauer­stoff und Nähr­stof­fen ver­min­dert sein, und das wirkt sich ne­ga­tiv auf das Ge­burts­ge­wicht aus.

                              • Ver­lauf der Schwan­ger­schaft. War die Mut­ter die ge­sam­te Schwan­ger­schaft hin­durch fit und ge­sund, hat sie sich aus­ge­wo­gen er­nährt, ent­wi­ckelt sich das Baby op­ti­mal. Gros­se und schwe­re Neu­ge­bo­re­ne wer­den mög­li­cher­wei­se bei ei­nem schlecht ein­ge­stell­ten Dia­be­tes mel­li­tus der Mut­ter ge­bo­ren. Da­ge­gen füh­ren z.B. Rau­chen und/oder re­gel­mäs­si­ger Al­ko­hol­ge­nuss, aber auch zu ho­her Blut­druck oft zu ei­nem nied­ri­ge­ren Ge­burts­ge­wicht. Beim Kaf­fe­kon­sum soll­ten es wer­den­de Müt­ter nicht über­trei­ben.

                              • Hy­pere­me­sis gra­vi­dar­um: Die Ex­trem­form der Schwan­ger­schafts­übel­keit ist der häu­figs­te Grund für ei­nen Kran­ken­haus­auf­ent­halt in der Früh­schwan­ger­schaft. Da­bei lei­det nicht nur die Mut­ter. Der mit der Er­kran­kung ver­bun­de­ne kri­ti­sche Er­näh­rungs­zu­stand führt häu­fig zu ei­nem nied­ri­gen Ge­burts­ge­wicht oder ei­ner Früh­ge­burt.

                              • Ge­schwis­ter-Rei­hen­fol­ge: Erst­ge­bo­re­ne sind häu­fig klei­ner als ihre nach­fol­gen­den Brü­der und Schwes­tern.

                              • Ab­stand zwi­schen zwei Schwan­ger­schaf­ten: Wenn zwi­schen zwei Schwan­ger­schaf­ten we­ni­ger als 18 Mo­na­te lie­gen, er­höht sich das Ri­si­ko für eine Früh­ge­burt und nied­ri­ges Ge­burts­ge­wicht. Der Grund: Der müt­ter­li­che Kör­per hat dann nicht ge­nug Zeit, sich von der kör­per­li­chen An­stren­gung der ers­ten Ge­burt und des Stil­lens zu er­ho­len. Mehr...

                              • Al­ter der Mut­ter: Bei äl­te­ren Schwan­ge­ren funk­tio­niert der Mut­ter­ku­chen nicht mehr so gut, die Kin­der wer­den im Durch­schnitt leich­ter ge­bo­ren (Pla­zen­ta­in­suf­fi­zi­enz, s.o.).

                              • Ge­wicht der Mut­ter: Er­staun­li­cher­wei­se ha­ben stark über­ge­wich­ti­ge Schwan­ge­re häu­fi­ger eher leich­te Ba­bys.

                              • An­zahl der Kin­der. Da sich die Ba­bys bei Mehr­lings­schwan­ger­schaf­ten den Raum im Mut­ter­leib tei­len müs­sen, sind sie meist et­was klei­ner.

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Wenn Ih­nen eine sehr gro­be Ein­schät­zung der Er­wach­se­nen­grös­se Ih­res Ba­bys reicht, dann ver­dop­peln Sie sei­ne Grös­se, wenn es zwei Jah­re alt ist. Wie gross ein Kind letzt­end­lich wird, ist sehr stark ge­ne­tisch be­dingt, hängt also von der Kör­per­grös­se der El­tern ab. Die wahr­schein­li­che …
                              Letzte Aktualisierung: 07.12.2020, BH
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