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Ich ar­bei­te seit vier Jah­ren im sel­ben Be­trieb in Zü­rich, nun bin ich schwan­ger und muss­te drei Mo­na­te krank­heits­hal­ber zu Hau­se blei­ben. Wie hoch ist mein An­spruch auf Lohn­fort­zah­lung, wenn ich kei­ne Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung ab­ge­schlos­sen habe?

Falls Sie nicht vor der Schwan­ger­schaft schon krank ge­mel­det wur­den, dann ha­ben Sie nach vier Dienst­jah­ren (Ach­tung es gel­ten die Dienst­jah­re, nicht Ka­len­der­jah­re) im Kan­ton Zü­rich An­spruch von 10 Wo­chen.

Al­ler­dings kann Ihr Ar­beit­ge­ber auch eine bes­se­re Lohn­fort­zah­lungs­re­ge­lung ha­ben, wenn sie vor­teil­haf­ter ist als die ge­setz­li­che Lohn­fort­zah­lung. Vie­le Be­trie­be ha­ben eine kol­lek­ti­ve Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung ab­ge­schlos­sen. Dies vor al­lem sol­che mit Ge­samt­ar­beits­ver­trä­gen, die eine sol­che Ver­si­che­rung zwin­gend vor­schrei­ben.

In der Re­gel deckt eine Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung den Lohn­aus­fall zu 80 Pro­zent wäh­rend ma­xi­mal 720 Ta­gen, also 2 Jah­ren. Aber Ach­tung: Es gibt lei­der Ver­si­che­run­gen, wel­che durch die Schwan­ger­schaft be­ding­te Krank­hei­ten aus­schlies­sen.

Letzte Aktualisierung: 21.05.2018, PvE / CF / NK

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