Baby spielt mit weichem Ball

Spielen

Für Eltern immer wieder faszinierend ist es, die Kleinen beim Spielen zu beobachten: ganz versunken sind sie, ernst und aufmerksam mit ihrem Spielgegenstand beschäftigt.

Wenn irgend möglich, sollte man ein Kind jetzt nicht stören. Das Spiel ist kein Zeitvertreib, sondern eine sehr ernsthafte und wichtige Angelegenheit, bei der das Kind auf unterschiedlichste Art, mit den verschiedensten Materialien seine Welt entdeckt und begreifen lernt, Erfahrungen sammelt, Zusammenhänge erkennt, sich als soziales Wesen begreift, seine geistigen, körperlichen und seelischen Fähigkeiten entwickelt, alle Sinne trainiert und dadurch lernt, das Leben zu meistern.

Beachten Sie!

Interview

Remo H. Largo: Was verstehen wir unter Entwicklung?

Wie und womit Ihr Kind spielt, lesen Sie hier: 

Linksammlung "Spielzeug"

Weitere Informationen zum Thema Spielen:

Newsticker

Weniger Spielzeug - mehr Kreativität | 03.12.2018

Was schenken? Weniger ist mehr: Amerikanische Forscher haben 36 Kleinkinder im Alter von 18 bis 30 Monaten beim Spielen beobachtet. Zur Auswahl standen geschlechtsneutrale Spielzeuge in vier Gruppen: Lern-Spielzeuge (Farben, Zahlen usw.), Rollen-Spielzeuge ("Tun-als-ob"), Action-Spielzeuge und Spielzeuge mit Rädern. Entweder befanden sich im Zimmer 4 oder 16 Spielzeuge. Das Resultat: Bei 16 verfügbaren Spielzeugen spielten die Kinder mit mehr Spielsachen und damit weniger lang mit jedem einzelnen Spielzeug. Bei nur vier Spielzeugen spielten die Kleinen länger mit jedem Spielzeug und ausserdem kreativer und mit mehr Begeisterung. Offensichtlich sind Kinder mit viel Spielzeug überfordert und lassen sich leichter ablenken, so die Wissenschaftler.

Der Kuscheltier-Zoo | 06.08.2017

Ob Maus oder Elefant – Hauptsache das Kuscheltier ist immer dabei. Ein Schmusetier hilft den Kleinen beim Einschlafen oder tröstet in ungewohnten Situationen. Meist sammelt sich aber zusätzlich schnell eine enorme Anzahl an Stofftieren an – nach Expertenmeinung ist solch eine grosse Menge gar nicht notwendig. Fünf oder sechs Plüschtiere sind eine angemessene Anzahl, damit das Kind noch den Überblick behalten kann. Eltern dürfen im Kinderzimmer durchaus einmal aussortieren und auch regulierend eingreifen, wenn Verwandte oder Freunde bei jedem Besuch ein neues Kuscheltier mitbringen.

Newsticker

Puzzles fördern mathematische Fähigkeiten: Was eine Studie in den USA jetzt ergab, wissen Eltern schon lange: Puzzle spielen fördert die räumliche Vorstellungskraft von Kindern zwischen zwei und vier Jahren, sowohl bei Knaben als auch bei Mädchen. Jedoch spielten Jungen mit komplizierteren Puzzles als Mädchen. Wahrscheinlich deshalb haben Jungen bei einer Aufgabe, in der die mentale Umformung getestet wurde, besser abgeschnitten. Eine gute räumliche Vorstellungskraft macht sich später im Mathematikunterricht bemerkbar. Zudem entlastet schnelles, räumliches Denken das Gedächtnis. (swissmom-Newsticker April 2012)

Letzte Aktualisierung : 05.2016, AG

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