Lachendes Kind mit Down Syndrom spielt auf dem Elternbett
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Die typischen Merkmale des Down-Syndroms

Das Down-Syndrom ist charakterisiert durch mehrere typische körperliche Eigenschaften und eine zwar ständig voranschreitende, aber insgesamt verlangsamte motorische und geistige Entwicklung.

Folgende Merkmale sind typisch:

  • Die Augen sind vom inneren zum äusseren Winkel schräg aufwärts gerichtet. Eine schmale Hautfalte läuft entlang dem inneren Augenwinkel. Auf der Iris können helle Pünktchen zu sehen sein.
  • Das Gesicht ist meist runder, die Zunge wirkt verhältnismässig gross. Aufgrund der schlaffen Gesichtsmuskulatur steht der Mund meist leicht offen.
  • Die Hände und Füße sind oft breit, die Finger und Zehen kurz, die Handinnenfläche wird von einer Linie quer durchzogen (Vierfingerfurche). Der grosse Zeh steht etwas ab (Sandalenlücke).
  • Die Gelenke sind überstreckbar.
  • Die Muskulatur ist insgesamt schlaffer.
  • Die Körpergrösse ist kleiner als der Durchschnitt.

Bei Menschen mit Trisomie 21 kommen gehäuft Fehlbildungen der inneren Organe vor (z.B. Herzfehler, Darmfehlbildungen). Sie haben auch ein grösseres Risiko, in der Kindheit oder im späteren Leben eine bestimmte Erkrankung zu entwickeln, wie z.B. eine Leukämie (Blutkrebs), Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion, Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) oder Schwerhörigkeit. Deshalb ist ein breites medizinisches Vorsorgeprogramm sinnvoll.

Wie auch im normalen Bevölkerungsdurchschnitt gibt es ebenso bei Menschen mit Down Syndrom eine breite Spanne der intellektuellen Fähigkeiten. Trotz ihrer verzögerten geistigen, motorischen und sprachlichen Entwicklung können sich diese Kinder in der Regel gut in eine Gruppe einfügen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, weil sie eine sehr sanfte und freundliche („sonnige“) Persönlichkeit haben.

Letzte Aktualisierung : 02-01-19, BH

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