Angst

Angst hat viele Gesichter

Ungefähr ab dem zweiten Lebensjahr – manchmal auch schon früher – treten bei Kindern die unterschiedlichsten Ängste auf. Das Kind hört sich zwar gerne Geschichten an und ist restlos fasziniert, wenn es etwas gruselig wird. Aber gleichzeitig fürchtet es sich vor allem und jedem: Vor Dunkelheit, vor Tieren, vor Stürzen und so weiter.

Achten Sie darauf, dass Sie die Ängste Ihres Kindes nicht schüren, denn wenn es seine Ängste selber meistert, macht es Fortschritte und kann sich so neuen Herausforderungen stellen. Und Angsthaben gehört zur Persönlichkeitsbildung.

Wie vielfältig Kinderängste sein können, woher sie rühren können und welche Hilfestellungen Sie Ihrem Kind beim Bewältigen der Ängste geben können, steht ausführlich im Buch von Evi Crotti und Alberto Magni. Als weiblicher Sherlock Holmes begleitet die italienische Graphologin Evi Grotti die Leser zusammen mit dem Psychotherapeuten Alberto Magni als Doktor Watson durch die kindliche Erlebnis- und Ausdruckswelt. Die beiden Autoren haben Kinderzeichnungen analysiert und entsprechende Diagnosen aufgestellt.

Die Deutung von Bildern aus Kinderhand hat sich in der psychologischen Diagnostik seit langem bewährt und findet in letzter Zeit zunehmend Beachtung. Die Reise der beiden Buchautoren ist faszinierend und auch theoretisch fundiert.

Nachfolgend einige Ängste, wie sie das Autorenteam umschreibt:

Verlustangst

Angst vor Schmutz

Angst vor Hexen

Angst vor Körperkontakt

Angst vor Aggressivität

Angst, böse zu sein

Angst vor der Schule

Angst vor Männern mit Bart

Angst vor Zurücksetzung

Flugangst

Angst vor der Angst

Angst vor Wasser

Angst vor Monstern und Gespenster

Angst vor Tieren

Angst vor Blut

Angst vor dem Arzt

Angst vor Autorität

Angst vor Gewittern

Angst im Dunkeln

Angst vor einem Umzug

Angst vor der Trennung der Eltern


Wissen

Angst und Bauchweh

Letzte Aktualisierung: 05.2016, VZ