Langsam abnehmen
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Langsam abnehmen ist gesünder

Ein wenig „Babyspeck“ nach der Schwangerschaft ist absolut normal und sollte Sie nicht allzu sehr beunruhigen. Vieles davon verschwindet in den kommenden Monaten wie von selbst. Spätestens, wenn Ihr Baby grösser ist und anfängt zu krabbeln, werden Sie so viel hinter ihm her jagen, dass die überflüssigen Pfunde purzeln...

Ob Ihnen das Abnehmen leicht fällt oder nicht, hängt in erster Linie davon ab, wie viel Sie während der Schwangerschaft zugenommen haben. Wenn Sie für zwei gegessen haben, werden Sie vermutlich ein bisschen länger brauchen als die durchschnittlichen sechs Monate. Ausserdem nehmen Frauen, die vor der Schwangerschaft eher schlank waren, in der Regel schneller ab als Frauen, die vorher schon zuviel auf die Waage brachten.

Stillende Frauen haben mit dem Abnehmen meist weniger Probleme als Mütter, die Ihr Kind mit dem Schoppen ernähren, da das Stillen viele zusätzliche Kalorien verbraucht.

Versuchen Sie trotzdem nicht, zu schnell und zu radikal abzunehmen. Denn in den mütterlichen Fettzellen sind auch Schadstoffe gespeichert, die sie in einem solchen Fall an Ihr Baby weitergeben, wenn Sie es stillen. Ernähren Sie sich gesund und ausgeglichen und  beginnen Sie nach der Rückbildungsgymnatik mit einem leichten Trainingsprogramm. Sollte Ihr Gewicht trotzdem nicht weniger werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder einer Ernährungsberaterin über eine kalorienärmere Ernährung.

Einige Frauen bekommen nach der Geburt Probleme mit Ihrer Schilddrüse. Sollten Sie nach einem Jahr trotz aller Versuche und Bemühungen noch immer nicht Ihre frühere Figur zurück haben, wenden Sie sich vorsichtshalber an Ihren Arzt, Ihre Ärztin, damit eine Schilddrüsenfunktionsstörung ausgeschlossen werden kann.


Häufige Frage zum Thema

Viele Frauen nutzen die Stillzeit nach der Geburt dazu, das in der Schwangerschaft angelegte Gewicht wieder zu verlieren. Wenn zu wenig gegessen wird, kann die für die Milchproduktion notwendige Energie aus den Reserven gewonnen werden, und es kommt zu einer Gewichtsabnahme.

Stillende kommen...

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Wissen

Gefährliche Schlankheitsmittel aus dem Internet

Gefahr durch bleibendes Schwangerschaftsfett


Newsticker

Abnehmen mit Tempo | 05.01.2020

Schlankheitsmittel aus Drogerie und Apotheke versprechen purzelnde Pfunde im Rekordtempo. Die Stiftung Warentest hat 13 Präparate unter die Lupe genommen, sechs davon rezeptfrei. Das Ergebnis: Bei allen ist die Wirkung zu geringfügig (wie bei Chitosan) oder mit unangenehmen Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Durchfall verbunden (wie bei Orlistat und Liraglutid). Wenn überhaupt, sollten letztere Mittel daher nur unter ärztlicher Aufsicht, bei starkem Übergewicht und in Kombination mit einer Diät und Bewegung zum Einsatz kommen. Von rezeptpflichtigen Schlankheitsmitteln mit Amphetaminen rät die Stiftung Warentest dagegen sogar für einen Kurzzeit-Einsatz ab. Grund sind eine Suchtgefahr und die massiven Nebenwirkungen: Die Medikamente können zu Herzrasen, Unruhe, Schwindel und Schlafstörungen führen. Sogenannte Formuladiäten ersetzen als Anrühr-Pulver eine oder mehrere Mahlzeiten pro Tag. Hier drohen Nebenwirkungen wie Verstopfung, weshalb diese Mittel nur bei starkem Übergewicht und für kurze Zeit zum Einsatz kommen sollten.

Tägliches Wiegen | 15.12.2019

Wer sein Gewicht kennt, kann rechtzeitig gegensteuern, wenn das Gewicht ansteigt. Weil Menschen oftmals unterschätzen, wenn sie zu viel gegessen haben, kann eine Kontrolle durch regelmässiges Wiegen helfen. Für ihre Studie gewannen die US-Forscher 111 Personen, von denen sie die Hälfte mit einer WLAN-verbundenen Analyse-Waage ausstatteten. Von Ende November bis zum Beginn des neuen Jahres sollten sich die Teilnehmer täglich wiegen und darauf achten, dass das Gewicht nicht über ihr Ausgangsgewicht ansteigt. Die andere Hälfte der Personen fungierte als Kontrollgruppe. Das Ergebnis: Personen, die sich täglich wogen, nahmen von Thanksgiving bis zum Beginn des neuen Jahres nicht zu. Wer zuvor übergewichtig war, nahm sogar durchschnittlich 1,46 kg ab. Personen aus der Kontrollgruppe (egal ob normal- oder übergewichtig) nahmen in derselben Zeit im Schnitt 2,65 kg zu. 14 Wochen nach Neujahr hatten die Personen aus der Kontrollgruppe zwar einen Teil der Weihnachtspfunde wieder abgenommen, waren aber immer noch 1,51 kg schwerer als am Start der Studie.

Fett weg! | 16.09.2017

Es gibt ihn wirklich, den Winterspeck. Das haben Forscher der Cornell-Universität (USA) gerade bewiesen und eigentlich ist er fast nicht vermeidbar. Im September bringen wir über das Jahr gesehen am wenigsten, um die Weihnachtstage herum am meisten auf die Waage. Das liegt nicht nur an den bekanntlich kulinarisch-schwerwiegenden Feiertags-Events, sondern auch an nicht ganz so offensichtlichen Kalorien wie beispielsweise denen im Champagner und Glühwein (200 kcal pro Glas!). Und wie wird man die Pfunde wieder los? Kleinere Teller lassen uns bis zu 30% weniger essen - und bunte Teller machen schneller satt. Dazu Bewegung, konsequentes Snackverbot und ausreichend Schlaf. Das ist übrigens auch der beste Weg, gar nicht erst in die Winterspeck-Falle zu tappen. Denn wer ab Oktober überflüssige Kalorien vermeidet, braucht im Januar die Pölsterli nicht wieder loszuwerden.

Zuckerersatz bringt’s nicht | 06.07.2016

Viele Erwachsene setzen künstliche Süssstoffe zur Gewichtsabnahme ein. Epidemiologische Studien fanden in letzter Zeit aber Hinweise darauf, dass dadurch gerade eine Fetteinlagerung und ein Typ 2-Diabetes gefördert wird. Jetzt kommt eine kanadische Untersuchung zu einem weiteren beunruhigenden Ergebnis: Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft täglich künstliche Süssstoffe konsumiert hatten, waren im Alter von einem Jahr doppelt so häufig übergewichtig wie diejenigen, deren Mütter keine Zuckerersatzstoffe verwendet hatten. Auch nach Berücksichtigung weiterer Faktoren (Übergewicht und Zuckerkrankheit der Schwangeren, Stilldauer und Beikostbeginn) war der Zusammenhang immer noch deutlich sichtbar. Mehr über den Zuckerersatz...

Newsticker

Die Waage als Diäthelfer: Täglich wiegen oder nicht? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Eine neue Studie mit 162 übergewichtigen Männern und Frauen belegt nun, dass Abnehmen nicht nur besser funktioniert, sondern auch nachhaltiger ist, wenn man täglich auf die Waage steigt und das ermittelte Gewicht dann auch in einer Gewichtskurve dokumentiert. Der Zusammenhang zwischen Essverhalten und Gewicht werde dem Abspecker dadurch deutlicher und die Motivation steige. Seltsamerweise profitierten die Männer von der Schützenhilfe aus täglichem Wiegen und nach unten zeigender Gewichtskurve noch etwas mehr als die Frauen. Ausserdem gelang es Ihnen auch besser, ihr neues Gewicht zu halten. (swissmom Newsticker, 3.8.15)

Letzte Aktualisierung : 23-04-20, AG

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