Langsam abnehmen

Langsam abnehmen ist gesünder...

Ein wenig „Babyspeck“ nach der Schwangerschaft ist absolut normal und sollte Sie nicht allzu sehr beunruhigen. Vieles davon verschwindet in den kommenden Monaten wie von selbst! Wenn Ihr Baby erst mal grösser ist und anfängt zu krabbeln, werden Sie so viel hinter ihm her jagen, dass die überflüssigen Pfunde freiwillig purzeln...

Ob das Abnehmen leicht fällt oder nicht, hängt natürlich in erster Linie davon ab, wie viel Sie während der Schwangerschaft zugenommen haben. Wenn Sie für zwei gegessen haben, werden Sie vermutlich ein bisschen länger brauchen als die durchschnittlichen sechs Monate. Stillende haben dagegen mit dem Abnehmen meist weniger Probleme als Mütter, die den Schoppen geben. Und Frauen, die vor der Schwangerschaft eher schlank waren, nehmen in der Regel schneller ab, als Frauen, die vorher schon zuviel auf die Waage brachten.

Versuchen Sie trotzdem nicht, zu schnell und radikal abzunehmen. Denn in den mütterlichen Fettzellen sind auch Schadstoffe gespeichert, die während der Stillzeit an Ihr Baby weitergegeben werden. Ernähren Sie sich gesund und ausgeglichen, und beginnen Sie mit einem leichten Trainingsprogramm. Sollte Ihr Gewicht trotzdem nicht weniger werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder einer Ernährungsberaterin über eine kalorienärmere Ernährung.

Einige Frauen bekommen nach der Geburt Probleme mit Ihrer Schilddrüse. Sollten Sie nach einem Jahr trotz aller Versuche und Bemühungen noch immer nicht Ihre frühere Figur zurück haben, wenden Sie sich vorsichtshalber an Ihren Arzt, Ihre Ärztin, damit eine Schilddrüsenfunktionsstörung ausgeschlossen werden kann.


Wissen

Gefährliche Schlankheitsmittel aus dem Internet

Gefahr durch bleibendes Schwangerschaftsfett


Newsticker

Fett weg! | 16.09.2017

Es gibt ihn wirklich, den Winterspeck. Das haben Forscher der Cornell-Universität (USA) gerade bewiesen und eigentlich ist er fast nicht vermeidbar. Im September bringen wir über das Jahr gesehen am wenigsten, um die Weihnachtstage herum am meisten auf die Waage. Das liegt nicht nur an den bekanntlich kulinarisch-schwerwiegenden Feiertags-Events, sondern auch an nicht ganz so offensichtlichen Kalorien wie beispielsweise denen im Champagner und Glühwein (200 kcal pro Glas!). Und wie wird man die Pfunde wieder los? Kleinere Teller lassen uns bis zu 30% weniger essen - und bunte Teller machen schneller satt. Dazu Bewegung, konsequentes Snackverbot und ausreichend Schlaf. Das ist übrigens auch der beste Weg, gar nicht erst in die Winterspeck-Falle zu tappen. Denn wer ab Oktober überflüssige Kalorien vermeidet, braucht im Januar die Pölsterli nicht wieder loszuwerden.

Zuckerersatz bringt’s nicht | 06.07.2016

Viele Erwachsene setzen künstliche Süssstoffe zur Gewichtsabnahme ein. Epidemiologische Studien fanden in letzter Zeit aber Hinweise darauf, dass dadurch gerade eine Fetteinlagerung und ein Typ 2-Diabetes gefördert wird. Jetzt kommt eine kanadische Untersuchung zu einem weiteren beunruhigenden Ergebnis: Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft täglich künstliche Süssstoffe konsumiert hatten, waren im Alter von einem Jahr doppelt so häufig übergewichtig wie diejenigen, deren Mütter keine Zuckerersatzstoffe verwendet hatten. Auch nach Berücksichtigung weiterer Faktoren (Übergewicht und Zuckerkrankheit der Schwangeren, Stilldauer und Beikostbeginn) war der Zusammenhang immer noch deutlich sichtbar. Mehr über den Zuckerersatz...

Newsticker

Die Waage als Diäthelfer: Täglich wiegen oder nicht? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Eine neue Studie mit 162 übergewichtigen Männern und Frauen belegt nun, dass Abnehmen nicht nur besser funktioniert, sondern auch nachhaltiger ist, wenn man täglich auf die Waage steigt und das ermittelte Gewicht dann auch in einer Gewichtskurve dokumentiert. Der Zusammenhang zwischen Essverhalten und Gewicht werde dem Abspecker dadurch deutlicher und die Motivation steige. Seltsamerweise profitierten die Männer von der Schützenhilfe aus täglichem Wiegen und nach unten zeigender Gewichtskurve noch etwas mehr als die Frauen. Ausserdem gelang es Ihnen auch besser, ihr neues Gewicht zu halten. (swissmom Newsticker, 3.8.15)

Letzte Aktualisierung: 05.2016, AG