Vater mit Kleinkind am Staubsaugen
Beziehungen | Vater | Familie

Fairplay at home

Die Geburt eines Kindes verändert das Leben eines Paares beträchtlich. Darum sind einige Gedanken über die möglichen Veränderungen schon vor der Geburt des Kindes angebracht. Das eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau hat dazu eine interessante Initiative gestartet. Denn mit all den neuen Mutter- und Vaterfreuden  wird dem Paar neben dem Herzen und Spielen mit dem kleinen Nachwuchs auch einiges andere abverlangt: wickeln, füttern, in den Schlaf wiegen, trösten, lachen, oder auch mal eine Freinacht. All diese neuen Aufgaben kommen auf frischgebackene Eltern  zusätzlich zum normalen Arbeitsalltag und Haushalt zu.

Interviews

Ursula Grimm-Hutter: "Budgetberatung"

Dr. Gabriele Hofmann- Schmid: Best Mama - Berufstätig und die beste Mama der Welt

Marion Sontheim: Vom "Paar zur Familie"

Die Statistik besagt, dass in der Schweiz rund zwei Drittel der unbezahlten Arbeit (vor allem Haus- und Familienarbeit) von Frauen erledigt wird. Ebenso ist erwiesen, dass nach der Geburt eines Kindes die zusätzlichen Arbeiten meist von der Mutter übernommen werden, so dass Frauen nach dem Mutterschutzurlaub häufig die Erwerbsarbeit aufgeben. Die Initiative „Fairplay at home“ setzt eben da an und möchte aufzeigen, dass die frischgebackenen Eltern die unbezahlte und bezahlte Arbeit auch fairer aufteilen können. Ziel: Frauen sollen nach der Geburt wieder arbeiten können und Väter dafür mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen.

Auf der Homepage des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Mann und Frau (EBG) können Sie die Broschüre "Fairplay at home. Ein Anstoss." als pdf herunterladen. Sie soll junge Paare dabei unterstützen, die Aufgabenteilung zu Hause gemeinsam zu diskutieren, zu optimieren und Vorsätze auch in die Tat umzusetzen. Patentrezepte gibt es nicht - und soll es auch keine geben. Jedes Paar muss seinen eigenen Weg finden. Immerhin sind in der Schweiz 80 Prozent der Frauen im reproduktionsfähigen Alter berufstätig. Eine Planung für die Zeit nach der Ankunft des Babys ist also sinnvoll.


Wissen

Männer zwischen Beruf und Familie


Newsticker

Putzen ist sexy | 22.10.2016

Gleichberechtigung bei Hausarbeit und Kindererziehung galt lange als Lustkiller in der Ehe. Doch neue Studienergebnisse beweisen das Gegenteil: Paare, die sich die Hausarbeit teilen, haben mehr Spass im Bett. Sozialwissenschaftler der Cornell University, New York, werteten eine Umfrage zum Thema Partnerschaft, Sexualleben und Zufriedenheit aus. Demnach haben Paare, die sich die Hausarbeit teilen, im Schnitt 6,8 mal Sex im Monat. Paare, bei denen es eher traditionell zugeht – der Mann also das Geld verdient, während die Frau für Haus und Kinder sorgt – monatlich einmal weniger. Erstaunlich, denn noch in der Vorgänger-Studie 1992 war das umgekehrt, galt doch die traditionelle Rollenverteilung damals als Garant für ein glückliches Sexualleben.

Letzte Aktualisierung : 02-05-16, swissmom-Team

loading

Newsletter
Schwangerschaft

Hilfreiche Tipps und nützliches Wissen zu Ihrer aktuellen Schwangerschaftswoche. Jetzt anmelden!