Erinnerungen festhalten

Baby- und Kinderfotos

Ob spontane Schnappschüsse oder sorgfältig vorbereitete und inszenierte Fotografien Ihres Babys oder Kleinkindes - beides sind wichtige Dokumente einer Zeit, mit der Eltern viele emotionale Erinnerungen verbinden.

Begleiten Sie Ihr Kind mit der Kamera von Beginn an; Nahaufnahmen des schlafenden Säuglings, Format füllende Aufnahmen des Gesichts, Detailaufnahmen z.B. der Hände oder der Füsschen, eventuell noch gepaart mit der viel grösseren Hand von Mutter oder Vater, Mutter und Kind beim Stillen oder auch ruhig eine Aufnahme des weinenden Babys sind lohnende Motive der ersten Wochen und Monate; sie helfen später dabei, diese wichtige Zeit in Erinnerung zu rufen. Die grösser werdenden Kinder lieben es, ihre eigenen Babyfotos anzuschauen.

Beachten Sie!

Für gute Bilder

Anregungen für eigene Bilder:

So gelingen Kinderfotos

swissmom Pinterest Seite "Foto-Ideen Baby"

Für professionelle Fotos: Foto-Studios in unserer Linksammlung


Aber auch, wenn das Kind auf die ersten Entdeckungstouren geht, sollten Sie Ihre Kamera zur Hand haben und lustige Alltagssituationen oder auch ganz besondere Momente festhalten. Sparen Sie dabei nicht mit Material, gerade bei Schnappschüssen bewegter Szenen werden viele Aufnahmen nicht so gut gelingen; hier eignet sich besonders die Digitalkamera, bei der man später eine Auswahl der guten Bilder treffen kann. Sie können auch mit einer ganzen Serie von Bildern eine Alltagssituation im Leben Ihres Kindes festhalten und damit eine kleine Geschichte erzählen. 

Das erste Bad des Säuglings, das spätere Planschen in der grossen Wanne; auf dem Töpfchen; sitzen, krabbeln, stehen und die ersten Schritte alleine, die ersten Schuhe, die erste Kerze auf dem Geburtstagskuchen, das erste Mal mit dem Weihnachstbaum und und und..... Es gibt viele schöne und aufregende Szenen im Familienalltag, die auch beim späteren Betrachten noch viel Spass machen.

Lesen Sie hier, wenn Sie sich Gedanken zu Babyfotos in den Sozialen Medien machen. 

Newsticker

Posten oder nicht? | 05.07.2019

Beim Teilen gelungener Ferienfotos in sozialen Netzwerken vergessen Eltern oft die möglichen Risiken für ihre Kinder. Auf den Photos darf das Kind nicht deutlich zu erkennen sein, womöglich noch nackt oder in Badekleidung. Die Bilder können zu leicht in falsche Hände geraten. Und auch wenn das Bild im Profil oder Blog später gelöscht wird, können die Aufnahmen weiter kursieren. Falls Eltern doch Bilder des Kindes veröffentlichen, dann nur in gesicherten Bereichen, die nicht für alle zugänglich sind und nur im Anschnitt oder mit Sonnenbrille. Profilinformationen und Bilder dürfen nur für ausgewählte Kontakte und auf keinen Fall für Suchmaschinen sichtbar sein, die Ortsbestimmung muss deaktiviert sein. Für den Fall, dass Eltern sich unsicher sind, ob sie ein Foto ihres Kindes veröffentlichen sollen oder nicht, bietet die Initiative SCHAU HIN! einen Foto-Guide

"Dein Kind auch nicht" | 12.04.2019

Die Berliner Bloggerin Toyah Diebel macht zur Zeit mit einer Kampagne darauf aufmerksam, wie unpassend und auch gefährlich es sein kann, wenn Eltern Fotos ihrer Kinder posten. Auf der Seite www.deinkindauchnicht.org hat sie Bilder (u.a. vom Schauspieler Wilson Gonzalez Ochsenknecht) veröffentlicht, die Erwachsene in typischen Babyposen zeigen, sich mit Brei vollgesudelt haben oder nackt auf einem Töpfchen sitzen. So werden Kinder ungefragt blossgestellt, ihre Rechte nicht beachtet. Schlimmstenfalls können die Bilder auch im pädophilen Milieu herumgereicht werden. Das Deutsche Kinderhilfswerk empfiehlt: „Fotos, die Kinder von hinten zeigen oder mit Detailaufnahmen (z.B. Hände oder Füsse) arbeiten, sind in der Regel unbedenklich.“ Gesichter könne man mit Emojis oder Unschärfe unkenntlich machen. Unter dem Hashtag #DeinKindauchnicht können Nutzer auch eigene nachgestellte Kinderbilder posten, um die Aktion zu unterstützen.

Weisse Pupille | 15.07.2018

Das Retinoblastom ist eine seltene Krebserkrankung des Auges, die fast ausschliesslich im Kindesalter vorkommt und in der Regel sehr schnell wächst. Unbehandelt verläuft sie fast immer tödlich. Bei frühzeitiger Diagnose und korrekter Behandlung können dagegen 95 % der Kinder geheilt werden. Im Gegensatz zu anderen Krebserkrankungen sind die Frühwarnzeichen von Augenkrebs für Laien gut erkennbar. Das häufigste Erstsymptom ist das weisse Aufleuchten der Pupille bei einem Blitzlichtfoto im Gegensatz zu einer rot aufleuchtenden oder einer schwarzen Pupille beim gesunden Auge. Dies lässt sich bei über zwei Drittel der erkrankten Kinder feststellen. Sehen Sie hierzu auch den Videoclip. Eine weisse Pupille muss nicht unbedingt ein Retinoblastom bedeuten. Dennoch ist es ratsam, so bald wie möglich einen Augenarzt zu konsultieren.

Baby- und Kinderfotos