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Der FISH-Test ist doch viel schnel­ler als die nor­ma­le Am­nio­zen­te­se. War­um wird er nicht an­statt des­sen im­mer ge­macht?

Der FISH-Test ist doch viel schnel­ler als die nor­ma­le Am­nio­zen­te­se. War­um wird er nicht an­statt des­sen im­mer ge­macht?

Die FISH-Tech­nik (Fluo­res­zenz in situ Hybri­di­sie­rung) ist wie die PCR-Tech­nik eine schnel­le­re Art der Chro­mo­so­men­un­ter­su­chung als die Aus­zäh­lung nach der sonst üb­li­chen Chro­mo­so­men­kul­tur. Die Frucht­was­ser­zel­len wer­den mit ein­zel­nen spe­zi­fi­schen Son­den für ganz be­stimm­te Chro­mo­so­men ab­ge­sucht, aber nicht je­des Chro­mo­som wird da­bei ein­zeln be­trach­tet. Des­halb kann man auch nur zah­len­mäs­si­ge Ver­än­de­run­gen die­ser Chro­mo­so­men fest­stel­len, also z.B. ob ein Chro­mo­som zu­viel oder zu­we­nig vor­han­den ist. In der Re­gel wer­den 5 Son­den ein­ge­setzt, und da­mit kann man dann die 5 häu­figs­ten Chro­mo­so­men­stö­run­gen (70% al­ler Chro­mo­so­men­stö­run­gen) er­fas­sen.

Alle an­de­ren Chro­mo­so­men­ver­än­de­run­gen, v.a. Struk­tur­ver­än­de­run­gen, blei­ben aber un­ent­deckt! Des­halb müs­sen die La­bors, die FISH oder PCR an­bie­ten, gleich­zei­tig auch noch eine kon­ven­tio­nel­le Chro­mo­so­men­kul­tur und Aus­zäh­lung durch­füh­ren. Das Er­geb­nis des Schnell­tests be­ru­higt in den al­ler­meis­ten Fäl­len nach we­ni­gen Ta­gen. Die Aus­wer­tung der Kul­tur bringt dann nach ca. 2-3 Wo­chen den end­gül­ti­gen Be­fund.

Letzte Aktualisierung: 28.10.2019, BH

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