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Schwangere mit Akupunkturnadeln in der Bauchdecke
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Aku­punk­tur hilft auch bei Be­cken­schmer­zen


Schon seit län­ge­rem ist be­kannt, dass Aku­punk­tur in den letz­ten Wo­chen vor der Ge­burt die Mut­ter­munds­rei­fung be­schleu­ni­gen und das Kind aus der Be­cken­end­la­ge in die Kopf­la­ge be­we­gen kann. Un­ter der Ge­burt kann Aku­punk­tur die We­hen­schmer­zen ab­schwä­chen.

Aber auch Frau­en, die schon wäh­rend der Schwan­ger­schaft un­ter Schmer­zen im Be­cken­be­reich lei­den, kann durch Aku­punk­tur ge­hol­fen wer­den, wie eine schwe­di­sche Stu­die ge­ra­de be­wies. 386 Schwan­ge­re wur­den in drei Grup­pen ein­ge­teilt und un­ter­schied­lich be­han­delt. In der ers­ten Grup­pe er­hiel­ten die Frau­en aus­schliess­lich eine Stan­dard­be­hand­lung mit Trai­nings­pro­gramm für zu Hau­se, eine Pa­ti­en­tin­nen­schu­lung und ge­ge­be­nen­falls die Emp­feh­lung, ei­nen Be­cken­gurt zu tra­gen. In der zwei­ten Grup­pe wur­de die Stan­dard­the­ra­pie mit Aku­punk­tur kom­bi­niert. Bei der drit­ten Grup­pe kam ein phy­sio­the­ra­peu­ti­sches Pro­gramm hin­zu.

Bei al­len Grup­pen war am An­fang die Schmerz­in­ten­si­tät abends am höchs­ten. Schon nach sie­ben Ta­gen wur­den die Be­schwer­den in al­len Grup­pen schwä­cher, am weit­aus deut­lichs­ten je­doch in der Aku­punk­tur-Grup­pe.

Quel­le: El­den, He­len et al.: BMJ 2005; 330, S. 761.

Letzte Aktualisierung: 07.05.2021, BH
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