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                              Kind krank auf dem Sofa mit Teddy und Schal

                              Hus­ten

                              Präsentiert von:

                              Meist ist eine Vi­rus­in­fek­ti­on der Atem­we­ge schuld, wenn Ihr Kind an­hal­tend hus­tet. Zä­her Schleim wird in den Lun­gen pro­du­ziert, der die Atem­we­ge reizt und ei­nen Hus­ten­reiz aus­löst. Hus­ten ist im Prin­zip eine na­tür­li­che Re­ak­ti­on des Kör­pers, da­mit sich das durch die Krank­heit ver­än­der­te Se­kret nicht in den Atem­we­gen staut: Er soll ei­nen Fremd­kör­per oder die Krank­heits­er­re­ger mit dem Schleim aus dem Kör­per her­aus be­för­dern.

                              Tro­cke­ner Hus­ten oder schlei­mi­ger Aus­wurf


                              Der Rei­ni­gungs­me­cha­nis­mus des Hus­tens funk­tio­niert lei­der erst dann, wenn der in den Bron­chi­en pro­du­zier­te zähe Schleim flüs­si­ger wird. Bis da­hin bleibt der Hus­ten oft un­pro­duk­tiv (tro­cke­ner Hus­ten) und kann die vor­ge­schä­dig­ten Atem­we­ge re­gel­recht ver­let­zen, weil durch star­kes Hus­ten schüt­zen­de Schleim­schich­ten weg­ge­ris­sen wer­den. Der Hei­lungs­pro­zess braucht Zeit und Ge­duld. Die Fach­ge­sell­schaft Päd­ia­trie der Schweiz emp­fiehlt kei­ne Hus­ten­me­di­ka­men­te bei Kin­dern zu ver­wen­den

                              Omida-logoOmida · Ad

                              OMI­DA® HUS­TEN­SI­RUP FÜR KIN­DER

                              Ho­möo­pa­thi­sches Arz­nei­mit­tel bei Reiz- und Bron­chi­al­hus­ten in­fol­ge Er­käl­tun­gen. Ab Ge­burt an­wend­bar! Dies ist ein zu­ge­las­se­nes Arz­nei­mit­tel. Le­sen Sie die Pa­ckungs­bei­la­ge. Hus­ten un­ter 2 Jah­ren soll ärzt­lich ab­ge­klärt wer­den.

                              Wann zum Kin­der­arzt?


                              Ein kur­zes Hüs­teln oder ein ein­ma­li­ger Hus­ten­an­fall ist nor­ma­ler­wei­se noch kein Grund zur Sor­ge. Wenn Ihr Klei­nes je­doch an­hal­tend hus­tet, soll­ten Sie es ärzt­lich un­ter­su­chen las­sen. Das gilt ganz be­son­ders, wenn Ihr Kind Fie­ber hat und ins­ge­samt krank wirkt: Eine Atem­wegs­in­fek­ti­on muss un­be­dingt be­han­delt wer­den. Zu­nächst ist eine ge­naue Dia­gno­se wich­tig, weil Er­kran­kun­gen wie eine Bron­chio­li­tis, ein Pseu­do-Krupp oder auch Keuch­hus­ten bei Ba­bys und Klein­kin­dern sehr schwer ver­lau­fen kön­nen.

                              Auf CO­VID-19 tes­ten las­sen?


                              Das Bun­des­amt für Ge­sund­heit rät nicht un­be­dingt dazu, Kin­der mit leich­ten Sym­pto­men wie eine lau­fen­de Nase, Hus­ten oder er­höh­ter Tem­pe­ra­tur zu tes­ten. Die Tests sind nicht nur eine Be­las­tung für die Kin­der, son­dern er­for­dern auch Qua­ran­tä­ne, bis das Re­sul­tat vor­liegt. Der Be­rufs­ver­band der Kin­der­ärz­te emp­fiehlt des­halb, bei un­ter 12-Jäh­ri­gen mit leich­ten Sym­pto­men auf ei­nen Test zu ver­zich­ten. Das deckt sich mit der der­zei­ti­gen Ex­per­ten­mei­nung, dass Kin­der in die­ser Co­vid-Pan­de­mie nicht schwer be­trof­fen sind und eher sel­ten an­de­re Kin­der an­ste­cken. Kin­der wer­den vor­wie­gend von den Er­wach­se­nen an­ge­steckt. Na­tür­lich hängt das Vor­ge­hen auch da­von ab, ob es im fa­mi­liä­ren oder schu­li­schen Um­feld be­reits po­si­ti­ve Co­ro­na-Test­ergeb­nis­se gibt.

                              Ver­schlu­cken aus­schlies­sen


                              Üb­ri­gens: Nicht im­mer muss man gleich an eine In­fek­ti­on den­ken! Ihr Kind kann sich ein­fach nur ver­schluckt ha­ben, oder im Hals ste­cken klei­ne Fremd­kör­per, Nah­rungs­res­te oder ein Schleim­bün­del. Schau­en Sie zu­erst nach Nah­rungs­res­ten hin­ten im Mund. Ge­ben Sie dann Tee. Hus­tet das Kind dann im­mer noch, fra­gen Sie den Kin­der­arzt oder die Kin­der­ärz­tin.

                              So wird Hus­ten be­han­delt


                              Da Hus­ten im All­ge­mei­nen ein nor­ma­ler Ab­wehr­me­cha­nis­mus ist, wird emp­foh­len kei­ne Hus­ten­me­di­ka­men­te an­zu­wen­den, da ge­zeigt wer­den konn­te, dass in­ner­lich an­ge­wen­de­te, pflanz­li­che wie auch che­mi­sche Hus­ten­me­di­ka­men­te den Ver­lauf der Krank­heit nicht be­ein­flus­sen und nicht wirk­sam sind. Vie­le der Hus­ten­säf­te ent­hal­ten meh­re­re In­halts­stof­fe, so­mit ist das Ri­si­ko ei­ner Über­do­sie­rung er­höht, vor al­lem wenn sie noch mit an­de­ren Me­di­ka­men­ten kom­bi­niert wer­den.

                              Viel trin­ken, hilft den Schleim lö­sen. Un­ter­stüt­zend wir­ken Wi­ckel oder ein mil­der Bron­chi­al­bal­sam, den man auf die Brust ein­reibt. Hier fin­den Sie Tipps zur Hus­ten­be­hand­lung.

                              Ein­rei­ben mit ei­nem Bron­chi­al­bal­sam mit Ma­jo­ran und Thy­mi­an wirkt auch hus­ten­lö­send und bringt schnell et­was Lin­de­rung.

                              Han­delt es sich nicht um ei­nen vi­ra­len son­dern ei­nen bak­te­ri­el­len In­fekt, wird Ihr Kind even­tu­ell ein An­ti­bio­ti­kum ver­schrie­ben be­kom­men. Falls zu­sätz­li­che Be­schwer­den vor­lie­gen, wer­den mög­li­cher­wei­se auch fie­ber­sen­ken­de Mit­tel, Na­sen­trop­fen und ein Prä­pa­rat zum Ein­rei­ben ver­ord­net.

                              Emp­feh­lung der Kin­der­ärz­te

                              Kinderärztin untersucht einen kleinen Jungen

                              Geben Sie Ihren Kindern keine Hustenmedikamente.

                              Husten ist im Allgemeinen ein normaler Abwehrmechanismus des Körpers. Pflanzliche und chemische Hustenmedikamente sind gegen Erkältungen nicht wirksam. Sie können gefährlich sein.  MEHR DAZU

                              Hil­fe beim Ab­hus­ten


                              Klein­kin­der ha­ben oft Mühe mit dem Ab­hus­ten. Las­sen Sie sich in der Pra­xis sa­gen, wie Sie Ihr Klei­nes da­bei un­ter­stüt­zen kön­nen, etwa durch die rich­ti­ge La­ge­rung (zu­sätz­li­ches Kis­sen un­ter den Kopf­teil der Ma­trat­ze le­gen) oder eine sanf­te Klopf­mas­sa­ge. Auch Ein­rei­ben kann hel­fen. Ver­wen­den Sie aber nur Prä­pa­ra­te, die für Ba­bys und Klein­kin­der zu­ge­las­sen sind. Wirk­stof­fe wie Men­thol und Kamp­fer kön­nen bei Ba­bys ge­fähr­li­che Atem­krämp­fe ver­ur­sa­chen.

                              Ach­ten Sie dar­auf, dass Ihr Kind aus­rei­chend trinkt und dass sei­ne Um­ge­bungs­luft nicht zu tro­cken ist. Die Flüs­sig­keit hilft, den zä­hen Schleim in den Bron­chi­en zu ver­flüs­si­gen. So kann er viel leich­ter ab­ge­hus­tet wer­den. Gut ver­tra­gen wird in der Re­gel Fen­chel­tee (1/2 Tee­löf­fel auf 1/4 l ko­chen­des Was­ser, 5 Mi­nu­ten zie­hen las­sen) oder Anis­tee, bei­de na­tür­lich un­ge­süsst. Oder ver­su­chen Sie ein­mal un­se­re Re­zep­te für selbst­ge­mach­te Hus­ten­säf­te. Sehr wir­kungs­voll ist es auch, das Kind mit Koch­salz­lö­sung in­ha­lie­ren zu las­sen.

                              Wenn Ihr Kind äl­ter als ein Jahr alt ist, kön­nen Sie feuch­te Brust­wi­ckel oder Hals­wi­ckel an­wen­den. Sie kön­nen auch eine Mull­win­del über der Hei­zung er­wär­men und die­se um den Brust­korb Ih­res Kin­des wi­ckeln und sei­nen Schlaf­an­zug dar­über zie­hen. Al­lein die Wär­me­zu­fuhr zeigt schon ent­kramp­fen­de und schleim­lö­sen­de Wir­kung.

                              Haus­mit­tel ge­gen Hus­ten


                              Die­se Haus­mit­tel un­ter­stüt­zen und hel­fen ge­gen den läs­ti­gen Hus­ten­reiz: Ho­nig­milch, Thy­mi­an­bal­sam, Bie­nen­wachs- und Ing­wer­te­ewi­ckel und Hus­ten­saft aus schwar­zem Ret­tich. Hier fin­den Sie die An­lei­tun­gen dazu:

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Wenn Sie nicht zu vor­zei­ti­gen We­hen nei­gen, kann Hus­ten, Nie­sen oder Na­se­put­zen Ih­rem Kind nicht scha­den. Eine ge­sun­de Schwan­ger­schaft hält ein biss­chen Druck­erhö­hung mit An­span­nung der Bauch­mus­keln ohne wei­te­res aus. Sie dür­fen aber auch zur Lin­de­rung der Be­schwer­den bei ei­ner Er­käl­tung …

                              Fri­sche, küh­le und feuch­te Luft tut gut


                              Wenn ihr Kind nicht hoch fie­bert, soll­ten Sie täg­lich mit ihm an die fri­sche Luft ge­hen. Das tut den ge­reiz­ten Schleim­häu­ten gut und un­ter­stützt die Ge­ne­sung. Na­tür­lich soll­te Ihr Kind dem Wet­ter ent­spre­chend an­ge­zo­gen sein. Über­hei­zen Sie Ihr Heim nicht, denn tro­cke­ne Hei­zungs­luft be­las­tet die Atem­we­ge sehr. Nor­mal zu­ge­deckt kann Ihr Kind nachts ru­hig in ei­nem küh­len Zim­mer (Raum­tem­pe­ra­tur max. 18 Grad) schla­fen.

                              Den­ken Sie dar­an, dass Ta­bak­rauch Ih­rem Kind scha­det und Atem­wegs­in­fek­te för­dert. Ach­ten Sie dar­auf, dass in der Woh­nung (oder im Auto) nicht ge­raucht wird, und hal­ten Sie sich mit Ih­rem Kind nicht in ver­rauch­ter Um­ge­bung auf.

                              In­ter­view


                              Wis­sen


                              kurz&bündigkurz&bündig
                              5/2/2017
                              Schwangere isst ein Stück Schokolade

                              Scho­ko­la­de ge­gen Hus­ten

                              Bri­ti­sche For­scher ha­ben im Haupt­be­stand­teil dunk­ler Scho­ko­la­de, Theo­bro­min, ei­nen Wirk­stoff ge­gen Hus­ten ge­fun­den, …
                              Letzte Aktualisierung: 15.06.2021, BH/AS
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