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                              Die neue Sechs­fachimp­fung im ers­ten Le­bens­jahr

                              Nur ein Pieks: Gleich­zei­tig ge­gen Diph­the­rie, Keuch­hus­ten, Te­ta­nus, Ha­emo­phi­lus in­flu­en­zae Typ b, Kin­der­läh­mung und He­pa­ti­tis B imp­fen.

                              Oberschenkel von Baby mit Pflaster
                              ©
                              GettyImages

                              Zum Schutz ge­gen Diph­the­rie, Keuch­hus­ten, Te­ta­nus, Ha­emo­phi­lus in­flu­en­zae Typ b (Hirn­haut­ent­zün­dung), Kin­der­läh­mung und He­pa­ti­tis B wird seit 2019 ein Sechs­fachimpf­stoff (DTPa-Hib-IPV-HBV) in ei­ner ein­zi­gen Sprit­ze ver­wen­det.

                              Was DPTHPH be­deu­tet


                              Die­ser Impf­stoff wird im ers­ten Le­bens­jahr drei­mal ge­spritzt und zwar im Al­ter von 2, 4 und 12 Mo­na­ten. Die Buch­sta­ben der Imp­fung sind Ab­kür­zun­gen für den Impf-Wirk­stoff oder die Krank­heit, ge­gen die ge­impft wird.

                              • D für Diph­the­rie 

                              • P oder Pa für Per­tus­sis (Keuch­hus­ten)

                              • T für Te­ta­nus (Starr­krampf)

                              • H oder Hib für Ha­emo­phi­lus in­flu­en­zae Typ B (ver­ant­wort­lich für Hirn­haut­ent­zün­dun­gen)

                              • P oder IPV für Po­lio­mye­li­tis (Kin­der­läh­mung)

                              • H oder HBV für He­pa­ti­tis B

                              Auf­fri­schimp­fun­gen sind für Diph­the­rie, Keuch­hus­ten, Te­ta­nus und Po­lio­mye­li­tis (DTPa-IPV) mit 4 bis 7 Jah­ren not­wen­dig. Auch spä­ter wer­den fol­gen­de Auf­fri­schun­gen emp­foh­len:

                              • Mit 11 bis 14 Jah­ren eine Diph­the­rie-, Keuch­hus­ten- und Te­ta­nus-Imp­fung (DTPa) so­wie eine er­neu­te He­pa­ti­tis B (HBV) Imp­fung.

                              • Mit 25, 45 und 65 Jah­ren Diph­the­rie und Te­ta­nus.

                              • Im Al­ter von 25 Jah­ren zu­sätz­lich eine Keuch­hus­ten-Auf­fri­schimp­fung.

                               Eine gute Über­sicht er­hal­ten Sie im Schwei­ze­ri­schen Impf­plan

                              Vie­le Kin­der­ärz­te bie­ten Sie, be­zie­hungs­wei­se Ihr Kind, je­weils für die Imp­fun­gen auf, so­bald der Zeit­punkt ge­kom­men ist. So müs­sen Sie nicht be­fürch­ten, eine Imp­fung zu ver­pas­sen.

                               Ne­ben­wir­kun­gen der Sechs­fachimp­fung


                              Die Ne­ben­wir­kun­gen die­ser Kom­bi­na­ti­ons­imp­fung sind in der Re­gel leicht. Mög­lich sind eine ge­wis­se Un­ru­he und Fie­ber in­ner­halb von 24 Stun­den nach der Sprit­ze, Fie­ber­krämp­fe sind eher un­ge­wöhn­lich. Soll­te dies trotz­dem ge­sche­hen, er­holt sich das Kind meist rasch und ohne Fol­gen.

                              Sehr sorg­fäl­ti­ge Stu­di­en bei Mil­lio­nen von ge­impf­ten Kin­dern ha­ben be­stä­tigt, dass ernst­haf­te Ne­ben­wir­kun­gen von Imp­fun­gen die Aus­nah­me sind und sehr sel­ten vor­kom­men. Ein­ge­hen­de Un­ter­su­chun­gen ha­ben in­zwi­schen auch ge­zeigt, dass kein ur­säch­li­cher Zu­sam­men­hang zwi­schen der Hib-Imp­fung und ei­ner Dia­be­tes-Er­kran­kung be­steht, wie vor Jah­ren ein­mal ver­mu­tet wur­de.

                              Spe­zi­el­les zur Imp­fung ge­gen Keuch­hus­ten


                              Ex­per­ten ge­hen da­von aus, dass bis zu 20 Pro­zent al­ler Er­wach­se­nen, die län­ger als eine Wo­che hus­ten, un­ter ei­ner Keuch­hus­ten­in­fek­ti­on lei­den. Ein Baby kann sich also bei El­tern oder den Gross­el­tern an­ste­cken, wenn die­se den Impf­schutz nicht auf­ge­frischt ha­ben.

                              Da­her wird die Per­tus­sis-Imp­fung neu auch Ju­gend­li­chen und Er­wach­se­nen emp­foh­len, die re­gel­mäs­sig Kon­takt mit Säug­lin­gen un­ter 6 Mo­na­ten ha­ben und die letz­te Imp­fung 10 Jah­re oder län­ger zu­rück­liegt. Die­ses Bei­spiel zeigt auf, dass es bei ei­ner Imp­fung nicht nur dar­um geht, sich sel­ber, son­dern auch sei­ne Mit­men­schen vor be­stimm­ten Krank­hei­ten zu schüt­zen.

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              In vie­len wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en hat man die Im­mun­ant­wort auf Imp­fun­gen bei Kin­dern ge­mes­sen. Da­bei zeig­te sich kein Zu­sam­men­hang da­mit, ob gute Impfan­ti­kör­per vor­han­den wa­ren und das Kind Fie­ber hat­te. In­so­fern ist Fie­ber zur Ent­wick­lung ei­nes gu­ten Impf­schut­zes we­der er­for­der­lich noch …
                              Dass Impf­stof­fe Er­kran­kun­gen wirk­sam ver­hin­dern kön­nen, zeigt das Bei­spiel Kin­der­läh­mung (Po­lio­mye­li­tis): 1961 er­krank­ten in Deutsch­land fast 4.700 Kin­der an Po­lio. 1965, nach Ein­füh­rung der Po­lio-Imp­fung An­fang der 1960er Jah­re, wa­ren es nur noch 50 er­krank­te Kin­der. Seit 2002 gilt Eu­ro­pa als …
                              Dass ei­ni­ge In­fek­ti­ons­krank­hei­ten wie Po­lio und Diph­the­rie hier­zu­lan­de sel­ten ge­wor­den sind, ist das Er­geb­nis lang­jäh­ri­ger Impf­pro­gram­me. Sin­ken­de Impf­quo­ten kön­nen aber sehr rasch wie­der zu stei­gen­den Fall­zah­len bei die­sen Er­kran­kun­gen füh­ren. Bei­spie­le da­für sind wie­der­keh­ren­de Po­lio-Epi­de­mi­en …
                              Es gibt kei­ne Hin­wei­se, dass mo­der­ne, hoch­ge­r­ei­nig­te Mehr­fachimpf­stof­fe das kind­li­che Im­mun­sys­tem über­for­dern. Sie ent­hal­ten so­gar we­ni­ger An­ti­ge­ne als frü­he­re Ein­fachimpf­stof­fe. Zum Ver­gleich: Die heu­ti­gen Impf­stof­fe für alle emp­foh­le­nen Schutz­imp­fun­gen ent­hal­ten in Sum­me 150 An­ti­ge­ne. Der …

                              Aus der For­schung


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                              Letzte Aktualisierung: 28.09.2022, BH

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