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                              Strassentafel, Frau mit Kind an der Hand

                              Un­ge­woll­te Kin­der­lo­sig­keit, neue As­pek­te

                              In­ter­view mit Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff


                              swiss­mom: Wann sol­len Paa­re die Kin­der­wunsch-Sprech­stun­de auf­su­chen?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff:  Wenn eine Schwan­ger­schaft in­ner­halb von ei­nem Jahr nicht ein­tritt, ist der Be­such zu­nächst bei ei­nem Gy­nä­ko­lo­gen zu emp­feh­len. Da oft nur Er­läu­te­run­gen hin­sicht­lich des bes­ten Zeit­punkts für den Ge­schlechts­ver­kehr oder ein­fa­che Ab­klä­run­gen ge­nü­gen, ist ein Be­such in ei­nem Kin­der­wun­sch­zen­trum meis­tens noch nicht er­for­der­lich. Soll­te eine Schwan­ger­schaft wei­ter­hin aus­blei­ben oder der Gy­nä­ko­lo­ge eine re­le­van­te Ein­schrän­kung der Fer­ti­li­tät des Paa­res fest­stel­len, so ist der Be­such ei­nes Kin­der­wun­sch­zen­trums si­cher­lich sinn­voll. In be­stimm­ten Si­tua­tio­nen, z.B. wenn die Frau bald 40 Jah­re alt wird oder eine En­do­me­trio­se oder eine an­der­wei­ti­ge, frucht­bar­keits­min­dern­de Er­kran­kung vor­liegt oder wenn ver­früh­te Wech­sel­jah­re dro­hen, dann ist der Be­such bei ei­nem Kin­der­wunsch­spe­zia­lis­ten schon we­sent­lich früh­zei­ti­ger zu er­wä­gen.

                              Zur Per­son

                              Prof Dr med Michael von Wolff 01

                              Prof. Dr. med. Michael von Wolff ist Leiter der Abteilung für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin in der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am Inselspital Bern und berät dort Frauen und Paare mit Kinderwunsch.

                              swiss­mom: Was sind häu­fi­ge Ur­sa­chen?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff:  Ganz grob ge­sagt lie­gen die Ur­sa­chen bei gut ei­nem Drit­tel der Fäl­le bei der Frau, bei knapp ei­nem Drit­tel der Fäl­le bei dem Mann und bei ei­nem Drit­tel fin­det sich eine Ur­sa­che bei bei­den Part­nern. Bei der Frau kön­nen Hor­mon­stö­run­gen dazu füh­ren, dass der Ei­sprung aus­bleibt, was sich meist in un­re­gel­mäs­sig auf­tre­ten­den Pe­ri­oden­blu­tun­gen äus­sert. Bak­te­ri­el­le In­fek­tio­nen der Ge­bär­mut­ter und der Ei­lei­ter, die von der Frau oft gar nicht be­merkt wer­den, kön­nen zu ei­ner Schä­di­gung der Ei­lei­ter oder zu Ver­kle­bun­gen an den Ei­er­stö­cken füh­ren. Glei­ches gilt für die En­do­me­trio­se. Zys­ten der Ei­er­stö­cke stö­ren die Ei­zell­rei­fung und den Ei­sprung und Myo­me der Ge­bär­mut­ter be­ein­flus­sen die Ein­nis­tung des Em­bry­os. We­sent­lich ist auch das Al­ter der Frau. Ab ei­nem Al­ter von 35 Jah­ren sinkt die Frucht­bar­keit lang­sam und ab ca. 40 Jah­re sehr schnell ab. Beim Mann ist die häu­figs­te Ur­sa­chen eine Ein­schrän­kung der Sa­men­qua­li­tät. Ob­wohl Ni­ko­tin, Al­ko­hol und Dro­gen meist als Ur­sa­chen ge­nannt wer­den, ist de­ren Be­deu­tung aber be­grenzt. In den meis­ten Fäl­len fin­det sich kei­ne Ur­sa­che, so dass auch eine Bes­se­rung des Sper­mio­gramms in den meis­ten Fäl­len nicht mög­lich ist. Nicht sel­ten liegt die Ur­sa­che auch in ei­ner Erek­ti­ons- oder Eja­ku­la­ti­ons­stö­rung.

                              swiss­mom: Ein wich­ti­ger Punkt ist das Re­pro­duk­ti­ons­ver­hal­ten in der west­li­chen Ge­sell­schaft: El­tern­schaft wird zu­neh­mend oft erst nach vie­len Jah­ren der Ver­hü­tung ge­plant. Was be­deu­tet dies für die Frucht­bar­keit? Wel­ches Al­ter wäre das idea­le, um El­tern­schaft zu pla­nen?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff:  Ab ei­nem Al­ter von 35 Jah­ren sinkt die Frucht­bar­keit lang­sam und ab ca. 40 Jah­ren sehr schnell ab. Die Ur­sa­chen lie­gen nicht nur in dem zu­neh­men­den Al­ter der Ei­zel­len, de­ren Tei­lungs­fä­hig­keit mit dem Al­ter ab­nimmt, son­dern auch in der stei­gen­den Wahr­schein­lich­keit von an­de­ren frucht­bar­keits­min­dern­den Ver­än­de­run­gen. So steigt mit dem Al­ter die Wahr­schein­lich­keit an, eine En­do­me­trio­se, Myo­me oder auch eine In­fek­ti­on der Ei­lei­ter zu ent­wi­ckeln. Auf­grund des­sen soll­te idea­ler­wei­se eine Schwan­ger­schaft spä­tes­tens mit 35 Jah­ren an­ge­strebt wer­den. Soll­te dies in die­sem Al­ter nicht mög­lich und un­ge­wünscht sein, so kann der Frau­en­arzt - mit Ein­schrän­kun­gen - die Funk­ti­on der Fort­pflan­zungs­or­ga­ne be­ur­tei­len und der Frau bei der Ent­schei­dung hel­fen, ob noch ei­ni­ge Jah­re zu­ge­war­tet wer­den kann. Bei Män­nern spielt die Be­deu­tung des Le­bens­al­ters für de­ren Frucht­bar­keit zwar auch eine Rol­le, die­se ist im Ver­gleich zur Frau je­doch we­sent­lich ge­rin­ger.

                              swiss­mom: Wel­che eta­blier­ten Rou­ti­ne­tech­ni­ken zur Ste­ri­li­sa­ti­ons­be­hand­lung gibt es? Kön­nen Sie sie kurz er­klä­ren?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff:  Bei ei­ner Stö­rung des Ei­sprungs kom­men Hor­mon­ta­blet­ten oder Hor­mon­sprit­zen zum Ein­satz. Auch wenn vie­le Frau­en vor Sprit­zen zu­rück­schre­cken, so sind die­se Be­hand­lun­gen bei ei­nem feh­len­den Ei­sprung weit­ge­hend harm­los und oft sehr er­folg­reich. Die Schwan­ger­schafts­ra­te liegt bei bis zu 30% pro Mo­nats­zy­klus. Für den Fall, dass die Sa­men­qua­li­tät leicht oder mo­de­rat ein­ge­schränkt ist, kommt eine so­ge­nann­te in­trau­te­ri­ne In­se­mi­na­ti­on (IUI) zum Ein­satz. Da­bei wird zu­nächst der Zeit­punkt des Ei­sprungs mit Hil­fe von Ul­tra­schall- und Blut­un­ter­su­chun­gen be­stimmt. Der Mann gibt dann eine Sa­men­pro­be ab und die bes­ten Sper­mi­en wer­den her­aus­ge­fil­tert. Die­se Sper­mi­en kön­nen dann voll­kom­men schmerz­frei di­rekt in die Ge­bär­mut­ter ge­spritzt wer­den. Die Er­folgs­chan­cen lie­gen bei bis zu 20% pro In­se­mi­na­ti­on, d.h. pro  Mo­nats­zy­klus. Bei­de ge­nann­ten Ver­fah­ren wer­den bei bis zu 12 (Hor­mon­sti­mu­la­ti­on) und 3 (IUI) Ver­su­chen von der Kran­ken­kas­se bei Frau­en bis zum Al­ter von 40 Jah­ren be­zahlt. Lie­gen schwer­wie­gen­de Stö­run­gen der Frucht­bar­keit vor, so kann eine künst­li­che Be­fruch­tung (In vi­tro Fer­ti­li­sa­ti­on, IVF) er­wo­gen wer­den. Da­bei wird in der Re­gel mit Hil­fe von Hor­mon­sprit­zen das Wachs­tum vie­ler Ei­bläs­chen an­ge­regt und de­ren Ei­zel­len un­ter Nar­ko­se ab­ge­saugt. In vi­tro, d.h. aus­ser­halb des Kör­pers, wer­den die Ei­zel­len be­fruch­tet. Dies ge­schieht oft durch das Ein­sprit­zen ei­nes Sper­mi­ums, die in­tra­zy­to­plas­ma­ti­sche Sper­mien­in­jek­ti­on, ICSI. 2-3 Tage nach der Be­fruch­tung wer­den 1-3 Em­bryo­nen schmerz­los durch die Mut­ter­mund in die Ge­bär­mut­ter­höh­le ein­ge­spritzt. Die üb­ri­gen be­fruch­te­ten Ei­zel­len wer­den zu­nächst ein­ge­fro­ren. Meist kön­nen pro IVF-Be­hand­lung ein­mal zwei fri­sche und ein­mal zwei zu­vor ein­ge­fro­re­ne Em­bryo­nen trans­fe­riert wer­den. In die­sem Fall dau­ert die Be­hand­lung 3 Mo­na­te mit ei­ner Ge­samt­schwan­ger­schafts­chan­ce je nach Al­ter der Frau von ma­xi­mal 50%. Die Kos­ten wer­den in der Schweiz nicht von der Kran­ken­kas­se über­nom­men und lie­gen in der dar­ge­stell­ten Kon­stel­la­ti­on je nach Zen­trum bei ca. CHF 8.000.- bis 10.000.-.

                              swiss­mom: Die Ber­ner Uni­ver­si­täts­frau­en­kli­nik bie­tet neue, in­no­va­ti­ve Be­hand­lungs­for­men an, wel­che?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff:  Wir bie­ten eine ganz alte Be­hand­lungs­form an, durch die sei­ner­zeit auch das ers­te IVF-Kind ge­zeugt wur­de. Durch jah­re­lan­ge Op­ti­mie­run­gen und den Ein­satz von z.T. ei­ge­nen Tech­ni­ken ha­ben wir das Ver­fah­ren so­weit ver­bes­sern kön­nen, dass es bei vie­len Frau­en zum ei­nen hin­sicht­lich der Er­folgs­ra­te eine Al­ter­na­ti­ve zum nor­ma­len IVF dar­stellt. Zum an­de­ren lie­gen die Kos­ten pro er­ziel­ter Schwan­ger­schaft oft so­gar un­ter de­nen ei­ner nor­ma­len IVF. Die­ses Ver­fah­ren wird oft Na­tu­ral Cy­cle-IVF ge­nannt, da der na­tür­li­che Mens­trua­ti­ons­zy­klus er­hal­ten bleibt. Da wir aber zur Stei­ge­rung der Wirk­sam­keit ver­schie­de­ne zu­sätz­li­che Ver­fah­ren an­wen­den, ha­ben wir ei­nen ei­ge­nen Na­men ge­prägt und nen­nen in Bern die Ge­samt­heit un­se­rer Ver­fah­ren „IVF-Na­tu­rel­le“.

                              swiss­mom: Na­tu­ral Cy­cle IVF/IVF-Na­tu­rel­le, die künst­li­che Be­fruch­tung ohne Hor­mo­ne, ist dies ein Mei­len­stein der Frucht­bar­keits­be­hand­lung mit we­ni­ger Ri­si­ken?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff:  Der Be­griff „Mei­len­stein“ ist si­cher­lich über­trie­ben. Auch ein IVF mit Hor­mo­nen kann bei der nö­ti­gen Vor­sicht sehr ri­si­ko­arm durch­ge­führt wer­den. Die Angst vie­ler Frau­en vor Hor­mo­nen ist bei ei­ner IVF-Be­hand­lung auch un­be­grün­det. Die Hor­mo­ne sind in der Re­gel harm­los. So­mit ist die Furcht vor Hor­mo­nen eine schlech­te Mo­ti­va­ti­on für eine sol­che Be­hand­lung. Der Vor­teil liegt in der Ein­fach­heit, Schnel­lig­keit und ggf. den ge­rin­ge­ren Kos­ten des Ver­fah­rens, wo­durch der Be­hand­lungs­stress deut­lich ab­nimmt. Auch kön­nen in der Re­gel kei­ne Mehr­lin­ge ent­ste­hen. Al­ler­dings trifft all dies nur dann zu, wenn sich ein Zen­trum auf die­se Tech­ni­ken spe­zia­li­siert hat, da der Er­folg ent­schei­dend von der Er­fah­rung ab­hängt. Auch ist die­se Tech­nik nur für Frau­en mit ei­nem re­gel­mäs­si­gen Mens­trua­ti­ons­zy­klus ge­eig­net.

                              swiss­mom: Kommt die "Na­tu­ral Cy­cle IVF/IVF-Na­tu­rel­le" ganz ohne Me­di­ka­men­te aus?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff:  Theo­re­tisch kom­men die­se Tech­ni­ken ganz ohne Hor­mo­ne aus. Al­ler­dings sind bei der Ver­mei­dung jeg­li­cher Hor­mo­ne zum ei­nen die Er­folgs­ra­ten zu ge­ring. Auf­grund des­sen wer­den meis­tens Hor­mo­ne zum Aus­lö­sen des Ei­sprungs und zur Un­ter­stüt­zung der Gelb­kör­per­pha­se ver­ab­reicht. Wir ge­ben z.T. noch Me­di­ka­men­te, um den Ei­sprung bes­ser kon­trol­lie­ren zu kön­nen. 

                              swiss­mom: Muss man durch das Weg­las­sen ei­ner hor­mo­nel­len Vor­be­rei­tung mit ei­ner ge­rin­ge­ren Er­folgs­ra­te rech­nen?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff: Die Fra­ge ist die, wie man die Er­folgs­ra­te de­fi­niert. Schwan­ger­schafts­ra­te pro ge­zahl­ter Sum­me, pro Be­hand­lungs­zy­klus, pro Be­han­dungs­dau­er? Bei jun­gen Frau­en kann die Be­hand­lung mit ei­nem IVF-Na­tu­rel­le bis zum Ein­tritt ei­ner Schwan­ger­schaft et­was län­ger als bei ei­nem nor­ma­len IVF dau­ern. Ob eine re­le­van­te Kos­ten­er­spar­nis bei jun­gen Frau­en mög­lich ist, hängt von der in­di­vi­du­el­len Si­tua­ti­on ab. Bei Frau­en, die nur we­ni­ge Ei­zel­len bei ei­ner nor­ma­len IVF bil­den, kön­nen die Kos­ten bei ei­nem ähn­li­chen Zeit­auf­wand tat­säch­lich deut­lich nied­ri­ger sein.

                              swiss­mom: Wie gut sind die Er­folgs­ra­ten im All­ge­mei­nen?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff: Die Kos­ten für die re­gu­lä­ren Ste­ri­li­täts­tech­ni­ken wur­den be­reits oben ge­nannt. Die Er­folgs­ra­ten bei ei­nem Na­tu­ral Cy­cle-IVF / IVF-Na­tu­rel­le hän­gen stark von der Er­fah­rung des Zen­trums ab. Wir er­rei­chen in­zwi­schen mit die­sen Ver­fah­ren je­den 2. Mo­nat ei­nen Trans­fer von ei­nem Em­bryo mit ei­ner Schwan­ger­schafts­ra­te von 30% pro Trans­fer (2010).

                              swiss­mom: Wie hoch sind die Kos­ten ei­ner Ste­ri­li­täts­be­hand­lung und über­nimmt sie die Kran­ken­kas­se?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff:  Die Kos­ten für die re­gu­lä­ren Ste­ri­li­täts­tech­ni­ken wur­den be­reits bei der Be­ant­wor­tung der ers­ten Fra­ge ge­nannt. Bei dem in Bern durch­ge­führ­ten IVF-Na­tu­rel­le lie­gen die Kos­ten für ei­nen Zy­klus, in dem kein Trans­fer ge­lingt, bei CHF 450,- und in ei­nem Zy­klus mit ei­nem Trans­fer bei ins­ge­samt 1900,-. Die Kos­ten pro er­ziel­ter Schwan­ger­schaft lie­gen so­mit ge­mäss un­se­rer Kal­ku­la­tio­nen durch­schnitt­lich ca. 1/3 un­ter de­nen bei ei­ner nor­ma­len IVF.   

                              swiss­mom: Wel­che mög­li­che Me­tho­den sind in Zu­kunft für eine Ste­ri­li­sa­ti­ons­be­hand­lung denk­bar bzw. wie kön­nen sich Frau­en in Zu­kunft ihre Frucht­bar­keit auf­recht er­hal­ten, um auch nach vier­zig ein­fach schwan­ger zu wer­den?

                              Prof. Dr. med. Mi­cha­el von Wolff:  Die Me­di­zin ist im Be­reich der Ste­ri­li­täts­dia­gnos­tik und –the­ra­pie schon weit aus­ge­reizt. Bahn­bre­chen­de In­no­va­tio­nen  sind nicht mehr zu er­war­ten. Auch gibt es kei­ne Mög­lich­kei­ten, die Frucht­bar­keit auf­recht zu er­hal­ten. Si­cher­lich ist es sinn­voll, bei ei­nem Le­bens­plan, der eher eine Schwan­ger­schaft mit Ende 30 vor­sieht, Mit­te 30 durch den Gy­nä­ko­lo­gen Ge­bär­mut­ter und Ei­er­stö­cke un­ter­su­chen zu las­sen. Ein gu­ter Un­ter­su­chungs­be­fund kann aber nicht dar­über hin­weg­täu­schen, dass trotz­dem die Ei­zel­len äl­ter wer­den und da­mit die Schwan­ger­schafts­chan­cen sin­ken. Der Trend aus den USA, Ei­zel­len oder gar Ei­er­stock­ge­we­be für ei­nen spä­te­ren Kin­der­wunsch ein­zu­frie­ren, ist hei­kel. Die Chan­cen, da­mit spä­ter schwan­ger zu wer­den, sind ent­we­der sehr ge­ring oder es müs­sen der­art vie­le Sti­mu­la­tio­nen und Ei­zel­len­nah­men ge­macht wer­den, dass die Kos­ten meh­re­re zehn­tau­send Fran­ken be­tra­gen wür­den. Letzt­lich kann ge­ne­rell emp­foh­len wer­den, den Kin­der­wunsch nicht spä­ter als mit Mit­te 30 in An­griff zu neh­men.  

                              Letzte Aktualisierung: 31.05.2021, BH
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