Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              Baby schläft

                              Wie viel Schlaf braucht ein Baby?


                              Der Schlafrhyth­mus und die Schlaf­dau­er von Ba­bys und Kin­dern sind ganz un­ter­schied­lich. Vor al­lem Neu­ge­bo­re­ne ha­ben in ih­ren Schlaf­ge­wohn­hei­ten noch kein re­gel­mäs­si­ges Mus­ter und noch deut­lich mehr REM-Schlaf­pha­sen als Er­wach­se­ne. In ei­ner REM-Schlaf­pha­se ist der Schlä­fer nä­her am Wach­zu­stand als in ei­ner so­ge­nann­ten Non-REM-Pha­se. Die vie­len Leicht­schlaf­pha­sen, in de­nen das noch so schutz­lo­se und emp­find­li­che Baby Hun­ger oder Käl­te wahr­neh­men kann, sind über­le­bens­not­wen­dig.

                              Nachts ist eine ru­hi­ge Um­ge­bung wich­tig


                              Jetzt brau­chen sie nicht mehr so­fort auf­zu­ste­hen, wenn Ihr Baby weint. Oft be­ru­higt es sich nach ein paar Mi­nu­ten von selbst. Wenn nicht, kön­nen Sie im­mer noch nach­schau­en ge­hen und trös­ten, aber nur mit ge­dämpf­ter Stim­me spre­chen. Zei­gen Sie ih­rem Baby deut­lich, dass jetzt nicht Spiel- son­dern Schla­fens­zeit ist. Sie soll­ten ver­su­chen, in der Nacht für eine ru­hi­ge, lei­se und dunk­le At­mo­sphä­re zu sor­gen. Neh­men Sie Ihr Baby nicht auf den Arm oder mit ins el­ter­li­che Bett, son­dern set­zen Sie sich an sein Bett­chen und strei­cheln oder sin­gen Sie es in den Schlaf.

                              Im Al­ter von zwölf Mo­na­ten schla­fen die meis­ten Kin­der nachts re­gel­mäs­sig durch. Rich­tig an­ge­wand­te Ein­schlafri­tua­le kön­nen da­bei hel­fen.

                              In den ers­ten Wo­chen ist noch kein Schlafrhyth­mus er­kenn­bar


                              Säug­lin­ge ver­tei­len ihre Schlaf­zei­ten gleich­mäs­sig auf Tag und Nacht mit je­weils sechs bis sie­ben Schlaf­in­ter­val­len, wel­che 45 Mi­nu­ten bis vier Stun­den lang sein kön­nen. In den ers­ten Le­bens­wo­chen wa­chen sie oft alle ein bis zwei Stun­den auf und schla­fen zwi­schen den Mahl­zei­ten sehr viel. Man­che Ba­bys kom­men im ers­ten Mo­nat auf 20 Schlaf­stun­den, an­de­ren sind 13 Stun­den ge­nug. Der Durch­schnitt liegt zwi­schen 16 und 18 Stun­den.

                              Die Schaf­zei­ten Ih­res Ba­bys soll­ten Sie na­tür­lich auch kon­se­quent nut­zen, um sich zu er­ho­len. Schlaue Ma­mis gön­nen sich dann auch ein Ni­cker­chen. Der Haus­halt kann ru­hig auf nied­rigs­ter Stu­fe be­wäl­tigt wer­den, der Kühl­schrank wird von gu­ten Geis­tern mit ge­sun­den Snacks (Jo­ghurt, Mües­li, Tro­cken­obst, kal­tes Pou­let­fleisch, Käse und Voll­korn­brot) ge­füllt.

                              Was tun, wenn das Baby nachts auf­wacht?


                              Nachts kann es in den ers­ten Mo­na­ten sein, dass Ihr Baby alle zwei bis drei Stun­den wach wird und Hun­ger hat. Wacht es nachts auf, füt­tern Sie es und le­gen Sie ihm eine fri­sche Win­del an. Am bes­ten le­gen Sie sich dazu be­reits am Abend  al­les für's Wi­ckeln griff­be­reit zu­recht, da­mit Sie Ihr Kind nicht un­nö­tig viel her­um­tra­gen müs­sen. Las­sen Sie da­bei nur ein schwa­ches Licht bren­nen. 

                              Wann ent­wi­ckeln sich re­gel­mäs­si­ge Schlaf­zei­ten?


                              Zwi­schen dem vier­ten und sechs­ten Le­bens­mo­nat be­ginnt sich ein re­gel­mäs­si­ger Rhyth­mus her­aus­zu­bil­den und die Wach­zei­ten wer­den all­mäh­lich län­ger.

                              Im vier­ten und fünf­ten Le­bens­mo­nat sind 14 bis 15 Stun­den Schlaf pro 24 Stun­den der Durch­schnitt, wäh­rend im zwei­ten Le­bens­halb­jahr gut 13 Stun­den aus­rei­chen. Dann be­kommt das Baby auch ein Ge­fühl für Tag und Nacht, Ak­ti­vi­tät und Ruhe. Die Schlaf­zei­ten lie­gen dann eher in den Nacht­stun­den, man­che Ba­bys schla­fen dann schon 11 Stun­den an ei­nem Stück durch. Dazu kom­men zwei Ni­cker­chen am Tag, näm­lich in den Mor­gen­stun­den und am frü­hen Nach­mit­tag. Ab dem ers­ten Ge­burts­tag ge­wöh­nen sich vie­le Klein­kin­der dar­an, den Ta­ges­schlaf auf ei­nen Mit­tags­schlaf von ein bis zwei Stun­den zu kür­zen.

                              Die durch­schnitt­li­chen Schlaf­zei­ten pro Tag nach Le­bens­al­ter:


                              • 1 Wo­che ca. 16 1/2 Stun­den

                              • 1 Mo­nat ca. 15 1/2 Stun­den

                              • 3 Mo­na­ten ca. 15 Stun­den

                              • 6 Mo­na­ten ca. 14 1/2 Stun­den

                              • 9 Mo­na­ten ca. 14 Stun­den

                              • 12 Mo­na­ten ca. 13 3/4 Stun­den

                              • 18 Mo­na­ten ca. 13 1/2 Stun­den

                              • 2 Jah­re ca. 13 Stun­den

                              Dies sind na­tür­lich nur ge­ne­rel­le Richt­wer­te. Wenn Ihr Kind zwar ver­gleichs­wei­se we­nig schläft, aber da­bei nicht wei­ner­lich oder quen­ge­lig wird, be­steht kein Grund zur Sor­ge. Es ist dann ein­fach ein sehr ak­ti­ves Kind. Wie es Er­wach­se­ne gibt, die we­ni­ger Schlaf brau­chen als an­de­re, gibt es auch Kin­der, die mit we­ni­ger Ru­he­stun­den aus­kom­men. Pas­sen Sie sich sei­nem Rhyth­mus an. Man kann kein Kind zum Schla­fen zwin­gen.

                              Wenn Sie un­si­cher sind über die Schlaf­ge­wohn­hei­ten Ih­res Kin­des, kön­nen Sie ein so­ge­nann­tes "Schlaf­pro­to­koll" füh­ren und dies bei Ih­rem nächs­ten Be­such in der Kin­der­arzt­pra­xis oder bei der Müt­ter­be­ra­tung be­ur­tei­len las­sen.

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              In be­son­de­ren Si­tua­tio­nen kann es not­wen­dig sein, Kin­der zum Stil­len zu we­cken. Das ist der Fall, wenn Kin­der nicht ge­nü­gend an Ge­wicht zu­neh­men. Auch bei Neu­ge­bo­re­nen mit Gelb­sucht (er­höh­te Bi­li­ru­bin­wer­te) muss auf re­gel­mäs­si­ges Stil­len ge­ach­tet wer­den, denn ein Man­gel an Flüs­sig­keit und Nah­rung …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              10/12/2018
                              Baby schläft in der Wiege

                              Ba­by­schlaf

                              Tags ist es hell und wir sind wach, nachts ist es dun­kel und wir schla­fen – das müs­sen Ba­bys erst nach und nach …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              9/15/2018
                              Baby mit Latz wird gefüttert, es hat die Finger im Mund

                              Ruhe durch Brei

                              In der Hoff­nung auf ru­hi­ge­re Näch­te füh­ren man­che El­tern die Bei­kost schon frü­her ein als von Ex­per­ten emp­foh­len. …
                              Letzte Aktualisierung: 17.05.2021, MR/BH

                              Mehr zum The­ma

                              Emp­feh­lun­gen

                              Mam-logoMam · Ad

                              MAM Baby Ma­ga­zin

                              Der swiss­mom Part­ner Blog
                              Stiftung Folsäure-logoStiftung Folsäure · Ad

                              Ur­ba­ne Gär­ten: Gü­nes Pa­ra­dies im Asphalt­dschun­gel mit Kneipp

                              Ur­ba­nes Grün tut der See­le und dem Kli­ma gut. Ex­per­tIn­nen ver­ra­ten Tricks für die Selbst­ver­sor­gung auf dem Stadt­bal­kon.

                              Neu­es­te Ar­ti­kel

                              Unsere Partner

                              Anzeige
                              Anzeige