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                              Mutter hält ihr krankes Baby im Arm
                              ©
                              iStock

                              So wird Hus­ten bei Ba­bys be­han­delt

                              Präsentiert von:

                              Ge­ne­rell gilt: Ba­bys und Klein­kin­der un­ter ei­nem Jahr ge­hö­ren bei star­kem Hus­ten in ärzt­li­che Kon­trol­le. Le­sen Sie hier, was Sie un­ter­stüt­zend tun kön­nen.

                              Hus­ten bei Ba­bys


                              Ein kur­­zes Hüs­­­teln oder ein ein­­ma­­li­ger Hus­­ten­an­­fall ist nor­­ma­­ler­wei­­se noch kein Grund zur Sor­ge. Wenn Ihr Klei­­nes je­doch an­hal­­tend hus­­tet, sol­l­­ten Sie es ärz­t­­lich un­­­ter­­su­chen las­­sen. Das gilt ganz be­­son­­ders, wenn Ihr Kind fie­bert und in­s­ge­­s­amt krank wirkt

                              Me­di­ka­men­te


                              Ihr Kin­der­arzt oder Ihre Kin­der­ärz­tin wird Ihr Baby gründ­lich un­ter­su­chen und mit den al­ters­ent­spre­chen­den Mit­teln be­han­deln. Denn in den Pa­ckungs­bei­la­gen von Me­di­ka­men­ten mit den üb­li­chen Wirk­stof­fen ge­gen Hus­ten wird eine An­wen­dung oft erst nach dem ers­ten Le­bens­jahr emp­foh­len.

                              Han­delt es sich nicht um ei­nen vi­ra­len, son­dern ei­nen bak­te­ri­el­len In­fekt, wird Ihr Baby even­tu­ell ein An­ti­bio­ti­kum ver­schrie­ben be­kom­men. Je nach­dem, wel­che sons­ti­gen Be­schwer­den noch vor­lie­gen, wer­den mög­li­cher­wei­se auch fie­ber­sen­ken­de Mit­tel, Na­sen­trop­fen und ein Prä­pa­rat zum Ein­rei­ben ver­ord­net.

                              Klopf­mas­sa­ge und Ein­rei­ben


                              Ba­bys und Klein­kin­der ha­ben oft Mühe mit dem Ab­hus­ten. Las­sen Sie sich in der Pra­xis sa­gen, wie Sie Ihr Klei­nes da­bei un­ter­stüt­zen kön­nen, etwa durch die rich­ti­ge La­ge­rung oder eine sanf­te Klopf­mas­sa­ge.

                              Auch Ein­rei­ben kann hel­fen. Ver­wen­den Sie aber nur Prä­pa­ra­te, die für Ba­bys und Klein­kin­der zu­ge­las­sen sind. Wirk­stof­fe wie Men­thol und Kamp­fer kön­nen ge­fähr­li­che Atem­krämp­fe ver­ur­sa­chen. Emp­feh­lens­wert sind Bron­chi­al­sal­ben mit Thy­mi­an und Ma­jo­ran für Klein­kin­der.

                              Feuch­te Luft, Tee und Hus­ten­saft


                              Ach­ten Sie dar­auf, dass Ihr Baby aus­rei­chend trinkt und dass sei­ne Um­ge­bungs­luft nicht zu tro­cken ist. Die Flüs­sig­keit hilft, den zä­hen Schleim in den Bron­chi­en zu ver­flüs­si­gen. So kann er viel leich­ter ab­ge­hus­tet wer­den.

                              Sei­en Sie zu­rück­hal­tend mit Kräu­ter-Hus­ten­tees, da Säug­lin­ge oft­mals all­er­gisch auf be­stimm­te Pflan­zen­be­stand­tei­le re­agie­ren. Gut ver­tra­gen wird in der Re­gel Fen­chel­tee (1/2 Tee­löf­fel auf 1/4 l ko­chen­des Was­ser, 5 Mi­nu­ten zie­hen las­sen) oder Anis­tee, bei­de na­tür­lich un­ge­süsst.

                              Kei­ne Brust­wi­ckel und Hals­wi­ckel für Ba­bys


                              Ma­chen Sie bei Kin­dern un­ter ei­nem Jahr noch kei­ne feuch­ten Brust­wi­ckel (Brust­umschlä­ge) oder Hals­wi­ckel. Sie kön­nen eine Mull­win­del über der Hei­zung er­wär­men und die­se um den Brust­korb Ih­res Kin­des wi­ckeln und sei­nen Schlaf­an­zug dar­über zie­hen. Al­lein die Wär­me­zu­fuhr zeigt schon ent­kramp­fen­de und schleim­lö­sen­de Wir­kung.

                              Fri­sche Luft


                              Wenn ihr Kind nicht hoch fie­bert, soll­ten Sie täg­lich mit ihm nach draus­sen an die fri­sche Luft ge­hen. Das tut den ge­reiz­ten Schleim­häu­ten gut und un­ter­stützt die Ge­ne­sung. Na­tür­lich soll­te Ihr Baby dem Wet­ter ent­spre­chend an­ge­zo­gen sein. Über­hei­zen Sie Ihr Heim nicht, denn tro­cke­ne Hei­zungs­luft be­las­tet die Atem­we­ge sehr. Nor­mal zu­ge­deckt kann Ihr Baby nachts ru­hig in ei­nem küh­len Zim­mer (Raum­tem­pe­ra­tur max. 18 Grad) schla­fen.

                              Den­ken Sie dar­an, dass Ta­bak­rauch Ihr Kind ex­trem be­las­tet und Atem­wegs­in­fek­te för­dert. Ach­ten Sie dar­auf, dass in der Woh­nung (oder im Auto) nicht ge­raucht wird, und hal­ten Sie sich mit Ih­rem Baby nicht in ver­rauch­ter Um­ge­bung auf.

                              Emp­feh­lung der Kin­der­ärz­te

                              Kinderärztin untersucht einen kleinen Jungen

                              Geben Sie Ihren Kindern keine Hustenmedikamente.

                              Husten ist im Allgemeinen ein normaler Abwehrmechanismus des Körpers. Pflanzliche und chemische Hustenmedikamente sind gegen Erkältungen nicht wirksam. Sie können gefährlich sein.  MEHR DAZU

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