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                              Säugling nach dem Stillen
                              ©
                              iStock

                              Spei­en


                              Re­flux be­deu­tet "Rück­fluss". Ge­meint ist das Spei­en oder Spu­cken - also ein Zu­rück­flies­sen von Ma­gen­in­halt in die Spei­se­röh­re. Me­di­zi­nisch spricht man auch von ei­ner "Kar­dia­in­suf­fi­zi­enz", ei­ner Schwä­che des Ver­schluss­rings am Ma­gen­ein­gang.

                              In den ers­ten Le­bens­mo­na­ten ist das Her­aus­lau­fen von Nah­rung, ein "schlaf­fes Er­bre­chen", durch­aus noch nor­mal. Vor al­lem nicht ganz reif ge­bo­re­ne Säug­lin­ge zei­gen das oft. Sol­chen Re­flux-Kin­dern kann man schon durch leich­te Hoch­la­ge­rung des Ober­kör­pers, also z.B. Hoch­stel­len des Kopf­en­des ih­res Bett­chens, hel­fen. Häu­fi­ge klei­ne Mahl­zei­ten mit an­ge­dick­ter Nah­rung sind eben­falls sinn­voll. Nach den Mahl­zei­ten soll­te das Kind noch mög­lichst lan­ge (eine vier­tel bis hal­be Stun­de) senk­recht auf dem Arm ge­hal­ten und nicht gleich hin­ge­legt wer­den. Das Görps­li ist für Spei­kin­der be­son­ders wich­tig.

                              Nur wenn der Re­flux sehr aus­ge­prägt ist, also prak­tisch nach je­der Mahl­zeit auf­tritt, län­ger als 12 Mo­na­te an­dau­ert und dazu führt, dass das Kind nicht rich­tig ge­deiht, soll­te nach ei­nem ernst­haf­ten Grund ge­forscht wer­den und eine Be­hand­lung be­gon­nen wer­den. Denn fliesst re­gel­mäs­sig sau­rer Ma­gen­in­halt in die Spei­se­röh­re zu­rück, führt das zu ei­ner Rei­zung der Schleim­haut, also Sod­bren­nen oder Ma­gen­bren­nen, wie wir das auch bei Er­wach­se­nen ken­nen. Das Baby trinkt schlecht, ist un­ru­hig, schreit im­mer wie­der schmerz­haft auf, über­streckt den Ober­kör­per nach hin­ten und zieht die Bei­ne an. Auch eine Ver­di­ckung der Mus­ku­la­tur am Ma­gen­aus­gang (Py­lo­russ­teno­se) muss als Ur­sa­che aus­ge­schlos­sen wer­den, al­ler­dings ist dies durch schwall­ar­ti­ges Er­bre­chen ge­kenn­zeich­net.

                              Müt­ter von Re­flux-Ba­bys ver­zich­ten in der Still­zeit bes­ser auf Ni­ko­tin, Kaf­fee, Al­ko­hol, koh­len­säu­re­hal­ti­ge Ge­trän­ke, Zi­trus­früch­te, To­ma­ten und fet­te Spei­sen, da­mit beim Kind die Ma­gen­saft­pro­duk­ti­on we­ni­ger stark an­ge­regt wird. 

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Schluck­auf ist ein ganz nor­ma­ler Re­flex, bei dem sich das Zwerch­fell ruck­ar­tig zu­sam­men­zieht, weil der Phre­ni­cus-Nerv am Zwerch­fell ge­reizt wird. Das pas­siert vor al­lem, wenn der Ma­gen ge­dehnt wird – ei­gent­lich ist das wie ein Zwerch­fell­krampf. Je klei­ner ein Kind ist, um so häu­fi­ger hat es ei­nen …
                              Es ist recht häu­fig und zu­nächst nicht be­sorg­nis­er­re­gend, dass ein Säug­ling mit dem Görps­li nach dem Schop­pen et­was Milch wie­der von sich gibt (güt­schelt oder so­gar köt­zelt). Das kann so­gar noch eine hal­be Stun­de spä­ter pas­sie­ren. Schuld dar­an ist die Un­rei­fe ei­nes Mus­kel­rings zwi­schen Spei­se­röh­re …

                              Emp­feh­lung der Kin­der­ärz­te

                              Kinderärztin untersucht einen kleinen Jungen

                              Verabreichen Sie keine Säureblocker zur Behandlung des Rückflusses von Mageninhalt bei Säuglingen. MEHR DAZU

                              kurz&bündigkurz&bündig
                              12/4/2019
                              Mutter mit schlafendem Baby

                              Schluck­auf bei Ba­bys

                              Vor und nach der Ge­burt wer­den Ba­bys häu­fig von Schluck­auf ge­plagt, Früh­ge­bo­re­ne so­gar durch­schnitt­lich 15 Mi­nu­ten am …
                              Letzte Aktualisierung: 13.08.2020, BH
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