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Jungs schlagen beim Fussballspielen eine Scheibe ein
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Haft­pflicht­ver­si­che­rung


Die Haft­pflicht­ver­si­che­rung kommt für Schä­den auf, die man ei­ner Dritt­per­son zu­fügt. Ver­si­chert sind so­wohl Sach- wie auch Per­so­nen­schä­den. Wer­den Per­so­nen ernst­haft ver­letzt, kann der Scha­den in die Mil­lio­nen ge­hen. Nicht um­sonst be­zeich­nen Ver­si­che­rungs­ex­per­ten die Haft­pflicht­ver­si­che­rung als die wich­tigs­te Po­li­ce in ei­nem Haus­halt. Mit der Pri­vat­haft­pflicht-Ver­si­che­rung ver­si­chern Sie sich und sämt­li­che mit Ih­nen in Haus­ge­mein­schaft le­ben­den Per­so­nen ge­gen ge­setz­li­che Haft­pflicht­an­sprü­che Drit­ter (Sach- oder Per­so­nen­scha­den). Dies für den Fall, dass Sie aus Ver­se­hen Ge­gen­stän­de Drit­ter be­schä­di­gen oder Per­so­nen ver­let­zen, sei dies beim Sport, als Haus­tier­hal­ter, als Mie­ter usw. Jede Per­son haf­tet mit ih­rem ge­sam­ten Pri­vat­ver­mö­gen für sol­che Schä­den. Des­halb ist der Ab­schluss ei­ner Pri­vat­haft­pflicht ein ab­so­lu­tes Muss.

Ver­si­chert ist bei ei­ner Ein­zel­ver­si­che­rung der Ver­si­che­rungs­neh­mer und bei der Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung, sind es Ehe­part­ner, Kon­ku­bi­nats­part­ner und Kin­der (mit Ein­schrän­kung be­züg­lich Al­ter, Zi­vil­stand und Stel­lung). Man soll­te sich un­be­dingt bei sei­ner Ver­si­che­rung be­züg­lich der De­ckung für Kin­der er­kun­di­gen.

Mün­di­ge le­di­ge Kin­der bis 25 Jah­re, die nach wie vor im Haus­halt der El­tern le­ben, sind in der Re­gel über die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung von Va­ter und Mut­ter mit­ver­si­chert, so­fern sie nicht er­werbs­tä­tig sind, wie z.B. Schü­ler, Stu­den­tin­nen und Lehr­lin­ge. Al­ler­dings ist das nicht bei al­len Ver­si­che­run­gen so ge­re­gelt. Es ist da­her emp­feh­lens­wert die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen der Haft­pflicht­ver­si­che­rung der El­tern ge­nau zu stu­die­ren oder sich di­rekt bei der Ver­si­che­rung zu er­kun­di­gen.

So­bald die Leh­re ab­ge­schlos­sen wur­de, soll­te der/die Ju­gend­li­che, auch wenn dann im­mer noch bei den El­tern woh­nend, un­be­dingt mit der Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft Kon­takt auf­neh­men und fra­gen, ob er/sie wei­ter­hin über die Po­li­ce Ih­rer El­tern ver­si­chert ist. So­bald man von zu Hau­se aus­zieht, muss man sich um eine ei­ge­ne Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung küm­mern.

In der Fa­mi­li­en-Ver­si­che­rung ist der Ver­si­che­rungs­neh­mer und sei­ne Fa­mi­lie ver­si­chert. Als Fa­mi­lie gel­ten:

  • der Ehe­gat­te

  • die le­di­gen Kin­der und Haus­ge­nos­sen, die noch nicht 20 Jah­re alt sind

  • die mehr als 20 Jah­re al­ten Kin­der, so­lan­ge sie le­dig und nicht be­rufs­tä­tig sind

Eine mit dem Ver­si­che­rungs­neh­mer in Wohn­ge­mein­schaft le­ben­de, na­ment­lich be­zeich­ne­te Per­son kann im Rah­men der Fa­mi­li­en­de­ckung ohne Zu­schlag mit­ver­si­chert wer­den:

  • so­fern sie an die Stel­le des Ehe­gat­ten tritt (z.B. Kon­ku­bi­nats­part­ner) oder

  • so­fern der Ver­si­che­rungs­neh­mer al­lein mit der Per­son in ei­ner ge­mein­sa­men Woh­nung lebt (z.B. zwei Stu­den­ten ha­ben zu­sam­men eine Woh­nung)

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