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Was ge­schieht, wenn die Prä­mi­en für die Kran­ken­kas­se nicht be­zahlt wer­den?

Was ge­schieht, wenn die Prä­mi­en für die Kran­ken­kas­se nicht be­zahlt wer­den?

Seit ei­ner Ge­set­zes­än­de­rung per 1. Ja­nu­ar 2006 wird säu­mi­gen Prä­mi­en­zah­lern die Leis­tung ver­wei­gert, und die Be­trof­fe­nen sind ohne Ver­si­che­rungs­schutz da. Per Früh­jahr 2007 wa­ren dies 120'000 Per­so­nen (mit aus­ste­hen­den Zah­lun­gen von rund CHF 6 Mio.), für wel­che dann die Kan­to­ne und Ge­mein­den auf­kom­men (müs­sen). Vor­aus­set­zung zur Leis­tungs­ein­stel­lung sind Be­trei­bung (Zah­lungs­be­fehl) und Fort­set­zungs­be­geh­ren (nach dem Rechts­vor­schlag).

Die­ses Ver­fah­ren geht re­la­tiv schnell. Aus die­sem Grund wol­len die Kan­to­ne wie­der zu­rück zur al­ten Ge­setz­ge­bung und so den schwar­zen Pe­ter wie­der­um den Kran­ken­kas­sen zu schie­ben. Nach al­ten Recht muss­te für eine Leis­tungs­ver­wei­ge­rung ein Ver­lust­schein vor­lie­gen, des­sen Er­stel­lung bis zu zwei Jah­ren dau­er­te.

Um we­gen der Leis­tungs­sper­re kei­ne Prä­mi­en­ver­bil­li­gun­gen mehr be­zah­len zu müs­sen, wur­de die ent­spre­chen­de Ver­ord­nung per 1. Au­gust 2007 ge­än­dert.

Stand: 4/10, PvE

Letzte Aktualisierung: 15.07.2016, PvE

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