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Paar mit Schaukelpferd
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Kin­der­wunsch

Kin­der­krie­gen heisst nicht ein­fach nur, auf Ver­hü­tungs­me­tho­den zu ver­zich­ten.


Be­den­ken Sie, dass der Kör­per der Mut­ter Um­welt und Schutz­raum des zu­künf­ti­gen Kin­des sein wird. Ihre Le­bens­ge­wohn­hei­ten, Er­näh­rung, see­li­sche und kör­per­li­che Ge­sund­heit sind mass­geb­lich für die un­ge­stör­te Ent­wick­lung des Ba­bys. Dazu ge­hört auch eine ge­sun­de, z.B. rauch­freie Um­welt. Neh­men Sie also die ge­plan­te Schwan­ger­schaft zum An­lass, mit un­ge­sun­den Ge­wohn­hei­ten wie dem Rau­chen auf­zu­hö­ren!

Ein Baby muss aber nicht im­mer ge­plant sein, um von sei­nen El­tern mit Freu­de ge­wünscht zu wer­den. Oft ge­nug ist es ein klei­ner „Un­fall“, der zu ei­ner un­ver­hoff­ten Schwan­ger­schaft und schliess­lich zu ei­nem ge­lieb­ten Kind führt, ohne das man sich sein Le­ben nicht mehr vor­stel­len kann.

Wich­tig ist die Ein­stel­lung, wel­che die wer­den­den El­tern zu ih­rem Kind ent­wi­ckeln. Denn ein un­ge­bo­re­nes Kind spürt, wie es er­war­tet wird, ob es Freu­de, Ängs­te, Un­ru­he oder Glück aus­löst. Zwi­schen Mut­ter und Kind ent­steht im Ver­lauf der Schwan­ger­schaft – aber na­tür­lich auch noch da­nach - eine enge Ver­bun­den­heit. Die Hal­tung des wer­den­den Va­ters hat di­rek­ten Ein­fluss dar­auf, ob die Mut­ter sich in der Schwan­ger­schaft wohl fühlt oder nicht. Wenn die­ses emo­tio­na­le Band in­takt ist, gibt es dem Kind Si­cher­heit und Ge­bor­gen­heit. Nicht nur Psy­cho­lo­gen wis­sen, dass die­se ers­ten vor­ge­burt­li­chen Er­fah­run­gen das zu­künf­ti­ge Le­ben ei­nes Men­schen mit be­ein­flus­sen wer­den.

Ein Kind wird Ihr Le­ben von Grund auf ver­än­dern. Bei­de Part­ner soll­ten sich des­halb ge­mein­sam vor­stel­len, was sich al­les in ih­rem Le­ben än­dern wird. Falls Sie zum ers­ten­mal El­tern wer­den, müs­sen Sie sich fra­gen, wie Sie bei­de Ihre je­wei­li­ge Auf­ga­be an­ge­hen wol­len. Falls Sie schon ein Kind ha­ben, ist ein wich­ti­ges The­ma, wie es auf das Ge­schwis­ter­chen re­agie­ren wird und wie sie es ent­spre­chend dar­auf vor­be­rei­ten kön­nen. Wol­len bei­de El­tern be­rufs­tä­tig blei­ben, stellt sich die Fra­ge, wel­chen An­teil Sie als Va­ter bei der Be­treu­ung des Kin­des oder der Or­ga­ni­sa­ti­on der Be­treu­ung z.B. in ei­ner Krip­pe oder bei ei­ner Ta­ges­mut­ter über­neh­men kön­nen. Über­le­gen Sie, wel­che Pro­ble­me auf Sie bei­de zu­kom­men kön­nen und wie Sie sie lö­sen wol­len.

Aus der Wis­sen­schaft


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