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Frau hält eine Tablette und ein Glas mit Wasser
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Das An­ti­de­pres­si­vum Paro­xe­tin ver­ur­sacht kar­dio­vas­ku­lä­re Fehl­bil­dun­gen


Stu­di­en­da­ten wei­sen dar­auf hin, dass für Neu­ge­bo­re­ne von Müt­tern, die wäh­rend der ers­ten Mo­na­te der Schwan­ger­schaft Paro­xe­tin ein­ge­nom­men ha­ben, ein grös­se­res Ri­si­ko für Miss­bil­dun­gen am Her­zen be­steht.

Das Schwei­ze­ri­sche Heil­mit­tel­in­sti­tut swiss­me­dic hat des­halb mit al­len be­tei­lig­ten Fir­men Än­de­run­gen der Arz­nei­mit­tel­in­for­ma­tio­nen fest­ge­legt und neue Emp­feh­lun­gen auf­grund des der­zei­tig er­kenn­ba­ren Fehl­bil­dungs­ri­si­kos her­aus­ge­ge­ben:

  • Frau­en, die be­ab­sich­ti­gen schwan­ger zu wer­den oder schon schwan­ger sind, soll­te Paro­xe­tin nicht neu ver­schrie­ben wer­den.

  • Bei Frau­en, die schon schwan­ger sind und schon mit Paro­xe­tin schwan­ger wur­den, wird der be­han­deln­de Arzt oder Ärz­tin die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Be­hand­lungs­al­ter­na­ti­ven sorg­fäl­tig ab­wä­gen müs­sen. Paro­xe­tin soll­te nur dann wei­ter ver­schrie­ben wer­den, falls dies ab­so­lut not­wen­dig ist. Ein plötz­li­ches Ab­set­zen der The­ra­pie soll­te auch in der Schwan­ger­schaft ver­mie­den wer­den.

Letzte Aktualisierung: 04.05.2021, BH
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