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Heb­am­men­tipp: Rü­cken­schmer­zen in der Schwan­ger­schaft

Frau auf dem Sofa hat Rückenschmerzen
©
iStock
In Zusammenarbeit mit:
Schweizerischer Hebammenverband

Wenn der Rü­cken schmerzt


Hof­fent­lich ha­ben Sie bis­her Glück ge­habt und sind von Rü­cken­schmer­zen ver­schont ge­blie­ben. Die Wahr­schein­lich­keit, dass es noch dazu kom­men wird, ist aber recht gross. Denn je grös­ser der Bauch wird, umso mehr Ar­beit muss die Rü­cken­mus­ku­la­tur leis­ten.

Gute Hal­tung und viel Be­we­gung ist jetzt wich­tig


  • Ste­hen Sie im­mer so ge­ra­de wie mög­lich und las­sen Sie das Be­cken nicht nach vor­ne kip­pen.

  • Bei län­ge­rem Sit­zen soll­ten Sie mit ei­nem klei­nen Kis­sen den Rü­cken im un­te­ren Be­reich ab­stüt­zen.

  • Rü­cken­schmer­zen kön­nen nach­las­sen, wenn Sie eine Zeit­lang flach auf dem Rü­cken lie­gen und den Kopf und die Un­ter­schen­kel mit Kis­sen et­was hö­her la­gern.

  • Wenn es ganz schlimm kommt, kann ein Stütz­mie­der hel­fen.

Eine wei­te­re Hil­fe in der Not, ge­ra­de bei Schmer­zen im un­te­ren Rü­cken­be­reich und im Na­cken, sind Ki­ne­sio­tapes. Die­se ur­sprüng­lich aus der Sport­me­di­zin stam­men­den Tapes wer­den mitt­ler­wei­le häu­fig in der Ge­burts­hil­fe ein­ge­setzt, un­ter an­de­rem bei Milch­stau, Sym­phy­sen­schmer­zen und ganz be­son­ders er­folg­reich bei Rü­cken­schmer­zen. Die Tapes kön­nen Sie sich beim Or­tho­pä­den, der Phy­sio­the­ra­peu­tin oder mitt­ler­wei­le auch schon bei vie­len Heb­am­men kle­ben las­sen. 

Letzte Aktualisierung: 02.12.2021, KM

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