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                              Junge mit einem Glas Milch in der Hand hat Bauchschmerzen
                              ©
                              iStock

                              Nah­rungs­mit­te­lun­ver­träg­lich­kei­ten


                              Bei ei­ner Un­ver­träg­lich­keit be­stimm­ter Nah­rungs­mit­tel (Nah­rungs­mit­tel­in­to­le­ranz) ste­hen Be­schwer­den im Ver­dau­ungs­trakt im Vor­der­grund. Stun­den nach dem Ge­nuss be­stimm­ter Er­näh­rungs­be­stand­tei­le be­kommt das Kind Bauch­schmer­zen, Durch­fall oder Blä­hun­gen. Eine Dia­gno­se ist mit ei­nem Atem­test mög­lich. Al­ler­dings muss das Kind alt ge­nug sein, um rich­tig pus­ten zu kön­nen. Eine Nah­rungs­mit­te­lun­ver­träg­lich­keit ist nicht zu ver­wech­seln mit ei­ner Nah­rungs­mit­tel­all­er­gie.

                              Bei der Lak­to­se-In­to­le­ranz wird der Milch­zu­cker (Lak­to­se) nicht aus­rei­chend im Dünn­darm auf­ge­nom­men und ge­langt in den Dick­darm. Weil Lak­to­se dort Was­ser an­zieht, kommt es zu Durch­fall, weil die Dick­darm­bak­te­ri­en ver­mehrt beim Ab­bau ar­bei­ten müs­sen, zu Blä­hun­gen und Bauch­weh. Bes­se­rung gibt es nur, wenn auf nor­ma­le Milch­pro­duk­te ver­zich­tet wird und statt­des­sen lak­to­se­freie Milch­pro­duk­te ver­zehrt wer­den. 

                              Eine noch häu­fi­ge­re Ur­sa­che für Leib­schmer­zen bei Kin­dern ist die Fruk­to­se-Mal­ab­sorp­ti­on, ty­pi­scher­wei­se nach ei­ner Ma­gen-Darm-Grip­pe. Dann soll­ten sämt­li­che Obst­sor­ten und Ho­nig, aber auch nor­ma­ler Haus­halts­zu­cker (Sac­cha­ro­se) mög­lichst stark re­du­ziert wer­den, weil die­ser eben­falls Fruk­to­se ent­hält. Wenn die Dünn­darm­schleim­haut sich wie­der er­holt hat, meist nach we­ni­gen Mo­na­ten, kann das Kind wie­der un­be­schwert Obst es­sen oder Obst­säf­te trin­ken.

                              Bei der Zölia­kie, ei­ner Un­ver­träg­lich­keit des Ge­trei­de­be­stand­teils Glu­ten, sind alle Ge­trei­de­pro­duk­te aus Wei­zen, Din­kel, Rog­gen, Gers­te und Ha­fer zu mei­den. Pro­ble­ma­tisch ist hier, dass der Darm durch die stän­di­ge Ent­zün­dungs­re­ak­ti­on wich­ti­ge Näh­stof­fe wie Ei­weiss und Ei­sen nicht mehr aus­rei­chend auf­neh­men kann und als Fol­ge eine Man­gel­er­näh­rung ent­steht. Die Dia­gno­se wird mit­tels An­ti­kör­pern im Blut und ei­ner Schleim­haut­pro­be aus dem Dünn­darm ge­stellt.

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                              1/18/2017
                              Kohlenhydrate in Lebensmitteln

                              Glu­ten­frei ge­sün­der?

                              Der Trend kommt aus den USA: Im­mer mehr Men­schen glau­ben, an ei­ner Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit ( Zölia­kie ) zu lei­den, …

                              New­sti­cker

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                              Letzte Aktualisierung: 23.01.2020, BH
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