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                              Spermien und Eizelle
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                              GettyImages

                              Ei­zel­len­hor­mon treibt Sper­mi­en an

                              Aus der For­schung


                              Ein Hor­mon aus der weib­li­chen Ei­zel­le er­mög­licht erst den vom Mann stam­men­den Sper­mi­en, in die Ei­zel­le ein­zu­drin­gen. Die­se Ent­de­ckung könn­te neue Wege der Ver­hü­tung in Form ei­ner "Pil­le" für den Mann er­öff­nen.

                              Sie zeig­ten auf, dass das Hor­mon Pro­ges­te­ron wie ein Lock­mit­tel auf den Sa­men wirkt, spe­zi­ell auf den schwanz­ar­ti­gen An­hang, dem so­ge­nann­ten Sper­mi­en­geis­sel. In ihm steckt das CatS­per-Pro­te­in, dass durch Pro­ges­te­ron ak­ti­viert wird und den Sa­men zu Höchst­leis­tun­gen an­treibt, ihm also ge­nug An­trieb ver­leiht, die fes­te Hül­le der Ei­zel­le zu durch­drin­gen. Fehlt dem Sa­men die Geis­sel, kann er nicht die Hül­le durch­bre­chen.

                              Die Ent­de­ckung der US-ame­ri­ka­ni­schen und deut­schen For­scher könn­te den Weg zu neu­en Ver­hü­tungs­mit­teln eb­nen. Die­se könn­ten die Be­fruch­tungs­fä­hig­keit der Sper­mi­en ein­schrän­ken. Even­tu­ell ist das For­schungs­er­geb­nis ein neu­er An­satz für die "Pil­le" für den Mann.

                              Be­reits be­kannt war bis­her, dass Sper­mi­en Ei­zel­len durch un­ter­schied­li­che Rei­ze or­ten kön­nen. So kann der Sa­men bei der rich­ti­gen Um­ge­bungs­tem­pe­ra­tur die Ei­zel­le qua­si rie­chen. Sie ver­strömt für Sper­mi­en ver­lo­cken­de Duft­mo­le­kü­le, die den Sa­men schnel­ler schwim­men lässt.

                              Quel­le: Po­li­na V. Lish­ko et al.; Na­tu­re 2011 ; 471, S. 387–391

                              Letzte Aktualisierung: 10.03.2021, BH
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