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Darf ich mit Mus­kat­nuss wür­zen, wenn das Baby mit­isst oder ich schwan­ger bin?

Der brau­ne Ge­würz­kern aus den Tro­pen ent­hält My­ris­ti­cin und El­micin, die für den Ge­schmack, aber auch für die hal­lu­zi­no­ge­ne Wir­kung des Ge­wür­zes ver­ant­wort­lich sind. Die hal­lu­zi­no­ge­nen Wir­kun­gen zei­gen sich aber erst ab ei­ner Do­sis, bei der be­reits le­bens­ge­fähr­li­che Be­gleit­erschei­nun­gen auf­tre­ten. Bei Er­wach­se­nen kön­nen schwe­re Ver­gif­tungs­er­schei­nun­gen nach der Ein­nah­me von 15 g ge­rie­be­ner Mus­kat­nuss (3–4 Mus­kat­nüs­sen) auf­tre­ten. Bei Kin­dern ist die Do­sis er­heb­lich ge­rin­ger: Be­kannt ist der Fall ei­nes 8-jäh­ri­gen Jun­gen, der nach dem ver­se­hent­li­chen Schlu­cken von zwei Mus­kat­nüs­sen starb.

Wenn Sie ei­nen Kar­tof­fel­stock oder ein Fon­due mit Mus­kat wür­zen, liegt die auf­ge­nom­me­ne Men­ge pro Por­ti­on im Mil­li­gramm­be­reich. Das ist auch für ein Klein­kind ab­so­lut un­be­denk­lich. Auch für Ihr un­ge­bo­re­nes Kind ist dies un­be­denk­lich.

Selbst­ver­ständ­lich soll­ten Sie Kin­der nie mit den Ge­würz­ku­geln spie­len las­sen.

Letzte Aktualisierung: 03.03.2020, BH
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