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Hochschwangere mt Wehen im Auto, Partner telefoniert
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Mit We­hen im Auto


Die Fahrt ins Spi­tal kann für Sie und für Ih­ren Part­ner am Steu­er so auf­re­gend sein, dass es manch­mal bes­ser ist, ein Taxi zu ru­fen. Al­ler­dings kann es vor­kom­men, dass Ta­xi­fah­rer eine hoch­schwan­ge­re Frau mit We­hen nur un­gern mit­neh­men. Grund­sätz­lich gilt: Die Heb­am­men im Spi­tal te­le­fo­nisch in­for­mie­ren, Ruhe be­wah­ren und sich lang­sam auf den Weg ma­chen. Nor­ma­ler­wei­se ha­ben Sie noch viel Zeit. Trotz­dem kann es nicht scha­den, wenn Ihr Part­ner weiss, wie man sich bei ei­ner über­stürz­ten Ge­burt (Sturz­ge­burt) ver­hal­ten soll­te.

An­ge­schnallt auf dem Vor­der­sitz las­sen sich die We­hen oft schlecht er­tra­gen, weil in die­ser Zwangs­hal­tung ein­fach al­les weh tut. In der Schweiz gilt eine Gur­ten­pflicht, die­se soll­te auch in ei­ner sol­chen Aus­nah­me­si­tua­ti­on be­ach­tet wer­den. 

Rüs­ten Sie das Auto schon vor dem er­rech­ne­ten Ge­burts­ter­min für die Fahrt aus. Le­gen Sie Kis­sen be­reit, die Ih­nen den Rü­cken stüt­zen. Ein Näs­se­schutz, am bes­ten eine gum­mi­er­te Un­ter­la­ge, wie Sie sie fürs Ba­by­bett ge­kauft ha­ben, oder Frot­té­tü­cher sind auch eine gute Idee. Denn wenn die Frucht­bla­se wäh­rend der Fahrt platzt, ist der Sitz so et­was ge­schützt.

Nach ei­nem Bla­sen­sprung gilt kei­ne Pflicht, lie­gend trans­por­tiert zu wer­den, wie das oft noch an­ge­nom­men wird. So­fern Sie Ihr Gy­nä­ko­lo­ge nicht auf mög­li­che Kom­pli­ka­tio­nen oder Be­son­der­hei­ten in Ih­rer Schwan­ger­schaft hin­ge­wie­sen hat, ist nichts be­son­de­res zu be­ach­ten.

Letzte Aktualisierung: 27.05.2021, swissmom-Hebammenteam
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