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                              Sy­phi­lis (Lues)

                              Paar im Bett
                              ©
                              GettyImages

                              Die Sy­phi­lis tritt in Sta­di­en auf, die un­ter­schied­lich an­ste­ckend sind. Das ers­te Sym­ptom ist ein schmerz­lo­ses Ge­schwür (10 Tage bis 6 Wo­chen nach der An­ste­ckung), oft in Ver­bin­dung mit ge­schwol­le­nen Lymph­kno­ten in der Leis­ten­ge­gend. Das zwei­te, hoch­in­fek­tiö­se Sta­di­um be­ginnt eine Wo­che bis drei Mo­na­te da­nach mit ei­nem schmerz­lo­sen Aus­schlag an Hand­flä­chen und Fuss­soh­len und Grip­pe­sym­pto­men. Un­be­han­delt geht die Er­kran­kung nun in ein stil­les (nur durch eine Blut­un­ter­su­chung er­kenn­ba­res) drit­tes Sta­di­um über, das jah­re­lang an­hal­ten kann, bis er­neut Sym­pto­me auf­tre­ten.

                              Die Über­tra­gung er­folgt durch Kon­takt mit dem Ge­schwür oder dem Aus­schlag oder auf dem Blut­weg im ers­ten und zwei­ten Sta­di­um.

                              Zur Dia­gnos­tik kann eine Blut­un­ter­su­chung auf Sy­phi­lis (LSR) durch­ge­führt wer­den. Die Be­hand­lung er­folgt sehr ein­fach mit hoch­do­sier­ten An­ti­bio­ti­ka.   

                              Glück­li­cher­wei­se ist die Sy­phi­lis mitt­ler­wei­le eine sel­te­ne Er­kran­kung ge­wor­den, aber weil sie so schwe­re Fol­gen ha­ben kann und gleich­zei­tig so ein­fach mit hoch­do­sier­ten An­ti­bio­ti­ka zu be­han­deln ist, kann im Rah­men der Schwan­ger­schafts­vor­sor­ge eine Blut­un­ter­su­chung auf Sy­phi­lis (LSR) durch­ge­führt wer­den. Sy­phi­lis war üb­ri­gens die ers­te Krank­heit, die schon beim un­ge­bo­re­nen Kind er­folg­reich be­han­delt wer­den konn­te.

                              Letzte Aktualisierung: 13.09.2021, BH

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