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                              Tri­cho­mo­na­den-In­fek­ti­on

                              Paar küsst sich im Bett
                              ©
                              GettyImages

                              Eine In­fek­ti­on mit Tri­cho­mo­na­den wird nor­ma­ler­wei­se durch Ge­schlechts­ver­kehr über­tra­gen. Die eine Hälf­te der in­fi­zier­ten Frau­en zeigt über­haupt kei­ne Sym­pto­me, die an­de­re lei­det un­ter Juck­reiz und Wund­sein im Schei­den­be­reich, Schmer­zen beim Was­ser­las­sen und ei­nen grün­lich-gelb­li­chen, übel­rie­chen­den und schau­mi­gen Aus­fluss.

                              Dia­gno­se


                              Ihr Frau­en­arzt, Ihre Frau­en­ärz­tin kann den Er­re­ger oft schon in ei­nem di­rek­ten Ab­strich­prä­pa­rat un­ter dem Mi­kro­skop er­ken­nen, meist aber wird si­cher­heits­hal­ber eine Kul­tur (An­züch­tung) durch­ge­führt.

                              Be­hand­lung


                              Man be­han­delt eine Tri­cho­mo­na­den-In­fek­ti­on mit dem An­ti­bio­ti­kum Me­tro­ni­da­zol, das ent­we­der in Ta­blet­ten­form als Ein­mal-Do­sis (oder Zwei­mal-Do­sis, weil dies we­ni­ger star­ke Ne­ben­wir­kun­gen wie Übel­keit aus­löst) oder lo­kal als Schei­den­zäpf­chen über ei­nen Zeit­raum von sie­ben Ta­gen an­ge­wen­det wird. Die Ta­blet­ten sind wirk­sa­mer als die lo­ka­le The­ra­pie, al­ler­dings soll­te man mit ih­rer An­wen­dung in der Früh­schwan­ger­schaft vor­sich­tig sein, bis die Un­ge­fähr­lich­keit für den Em­bryo in grös­se­ren Stu­di­en nach­ge­wie­sen wor­den ist. Auch darf wäh­rend der Be­hand­lung kein Al­ko­hol ge­trun­ken wer­den. Bei­de Part­ner müs­sen gleich­zei­tig be­han­delt wer­den.

                              Letzte Aktualisierung: 29.11.2021, swissmom-Redaktion

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