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                              Ihr Baby im neun­ten Mo­nat

                              Baby krabbelt
                              ©
                              GettyImages

                              Ihr Baby be­ginnt zu krab­beln. Ärz­te spre­chen aber eher von „krie­chen“, weil die Füs­se an der Be­we­gung be­tei­ligt sind. An den Hän­den ge­hal­ten kann Ihr Baby gut eine hal­be Mi­nu­te lang ge­ra­de ste­hen, wo­bei die Fuss­soh­len voll be­las­tet wer­den. Ihr Kind weiss nun auch, wie es sei­ne Knie beu­gen muss und sich vom Ste­hen wie­der hin­set­zen kann – was gar nicht so leicht ist.

                              Vie­le El­tern fra­gen sich nun, ob sie ih­rem Kind Schu­he kau­fen soll­ten. Die meis­ten Kin­der­ärz­te sind sich da aber ei­nig: Schu­he sind erst nö­tig, wenn das Kind re­gel­mäs­sig draus­sen läuft. Bis da­hin ist Bar­fuss­lau­fen (oder in rutsch­fes­ten So­cken) das al­ler­bes­te für die Fus­s­ent­wick­lung und den Gleich­ge­wichts­sinn.

                              End­lich ge­nug Kraft zum Sit­zen


                              Ihr Baby will nicht mehr im­mer nur lie­gen, son­dern auch sit­zen. So be­kommt es na­tür­lich auch viel bes­ser mit, was al­les um es her­um ge­schieht. Hal­ten Sie ihm zwei Fin­ger hin, so wird es sich dar­an hoch­zie­hen und selbst in die Sitz­stel­lung brin­gen. Sie müs­sen es dann höchs­tens noch an den Hand­ge­len­ken oder den Hän­den fest­hal­ten. So kann das Baby schon mehr als eine Mi­nu­te lang frei sit­zen blei­ben, denn der Rü­cken – ob­gleich noch nicht ganz ge­ra­de – hält es im Gleich­ge­wicht. Es kann sich da­bei nach vor­ne beu­gen, ohne das Gleich­ge­wicht zu ver­lie­ren und stützt sich mit ei­ner oder mit bei­den Hän­den ab. Wie cle­ver es sei­ne Hän­de schon ein­set­zen kann, wer­den Sie er­le­ben, wenn Sie das Kind sanft schub­sen: So­fort stützt es sich mit ei­ner Hand ab, um nicht um­zu­fal­len. Die Ko­or­di­na­ti­on klappt also schon ganz gut.

                              Ge­zielt zu­grei­fen


                              Be­reits seit ei­ni­gen Mo­na­ten ist Ihr Kind stark mit sei­nen Hän­den be­schäf­tigt und lernt de­ren Funk­tio­nen ken­nen und schät­zen. Ge­gen­stän­de wer­den mit Dau­men und Zei­ge­fin­ger im „Sche­ren­griff“ ge­nom­men und erst ein­mal in den Mund ge­steckt.

                              Wenn Sie Ihr Baby aus der Tas­se trin­ken las­sen, wird es Ih­nen hel­fen, die­se zu hal­ten. Aber nicht nur Bäl­le, Ku­schel­tie­re und Spiel­zeug wer­den er­grif­fen. Längst hat Ihr klu­ges Kind auch den Wert sei­ner Hän­de und Fin­ger er­kannt, wenn es dar­um geht, ei­nen Keks zu er­gat­tern und zu es­sen. Fällt der Keks hin, wird das Kind al­les da­für tun, ihn wie­der auf­zu­he­ben. Manch­mal be­deu­tet dies, sich aus dem Sit­zen auf den Bauch fal­len zu las­sen und dem Keks hin­ter­her zu rob­ben. 

                              Die Stim­me muss nicht nur laut sein


                              Zu An­fang hat­te Ihr Kind nur eine Ton­la­ge, je nach Kraft und En­er­gie wur­de das Schrei­en und Wei­nen mal lei­ser, mal lau­ter. Mitt­ler­wei­le aber hat Ihr Baby ge­lernt, dass es sei­ne Stim­me in ver­schie­de­nen Ton­la­gen ein­set­zen kann und das ver­blüfft so­gar Ihr Kind selbst. Denn die­se Fä­hig­keit wird nicht nur bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den El­tern be­nutzt, son­dern es brab­belt auch mit sich selbst in un­ter­schied­li­chen Stär­ken, wech­selt von laut auf lei­se. Die­se Er­kennt­nis­se be­schäf­ti­gen das Kind manch­mal so sehr, dass es lan­ge Zeit mit sich selbst "spricht". Das Plap­pern wird im­mer ab­wechs­lungs­rei­cher und das Kind kann Sil­ben an­ein­an­der­rei­hen

                              Be­ach­ten Sie!

                              Baby-Ko­lum­ne

                              Das kann so­gar eine rich­ti­ge „Brab­bel­kon­ver­sa­ti­on“ mit ei­nem Er­wach­se­nen wer­den: Das Baby formt ei­nen Laut und war­tet, wäh­rend der Er­wach­se­ne ant­wor­tet und er­wi­dert dann et­was dar­auf. Das Kind führt die Un­ter­hal­tung so­lan­ge fort, wie man es an­sieht und di­rekt mit ihm spricht. Freu­en Sie sich dar­über, denn ein klei­nes Kind un­ter­hält sich nur, wenn es zu­frie­den ist. Wenn es sich är­gert, spricht es nicht.

                              Un­ter­su­chun­gen ha­ben ge­zeigt, dass die In­tel­li­genz- und Sprach­ent­wick­lung des Kin­des we­sent­lich da­von ab­hängt, wie vie­le Wor­te es pro Tag zu hö­ren be­kommt. Da­bei zählt aber nur die di­rek­te, auf das Kind ge­rich­te­te Kom­mu­ni­ka­ti­on. Es nützt also gar nichts, sein Kind vor dem Fern­se­her „ab­zu­stel­len“. Spä­tes­tens jetzt ist die Zeit ge­kom­men, dass Sie sich die Fin­ger­rei­me aus Ih­rer Kind­heit wie­der in Er­in­ne­rung ru­fen.

                              Mu­sik macht Kin­der glück­lich


                              Fast alle Kin­der lie­ben Mu­sik. Kein Wun­der, denn das ers­te Ge­räusch, das ein Kind wahr­nimmt, ist der rhyth­mi­sche Herz­schlag der Mut­ter. Dies be­deu­tet: Je rhyth­mi­scher die Mu­sik ist, des­to in­ten­si­ver wird Ihr Baby dar­auf re­agie­ren. Das kann Sal­sa, Ro­ck´n Roll oder ein Wal­zer sein, Ihr Kind macht da – im Mo­ment – noch kei­ne so gros­sen Un­ter­schie­de.

                              Neh­men Sie das Kind auf den Schoss, wie­gen Sie es im Rhyth­mus der Mu­sik, klat­schen Sie mit sei­nen Hän­den dazu. So­bald es an­fängt, selbst zu klat­schen, kön­nen Sie es be­glei­ten und auch lei­ten, wenn Sie dazu zum Bei­spiel den Takt mit ei­nem Löf­fel schla­gen. 

                              Lei­der gel­ten zwei un­ge­schrie­be­ne und für die El­tern Stress be­rei­ten­de Ge­set­ze: Die lau­tes­te Trom­mel ist im­mer die bes­te und das lau­tes­te Ge­räusch macht Ihr Kind am glück­lichs­ten. In die­sem Fal­le sind Ge­duld und Ohr­stöp­sel ein­zu­set­zen. Eine harm­lo­se­re Va­ri­an­te, die al­ler­dings auch von den meis­ten Kin­dern un­end­lich ge­schätzt wird, ist das Ge­räusch von ra­scheln­dem Pa­pier. Wei­ches Zei­tungs­pa­pier liegt hoch im Kurs, da man es ein­fach zer­reis­sen und ver­for­men kann.

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Im Durch­schnitt krab­beln Ba­bys mit neun Mo­na­ten - plus/mi­nus zwei bis drei Mo­na­te sind aber auch noch nor­mal. Und man­che Kin­der las­sen die­sen Ent­wick­lungs­schritt tat­säch­lich aus. Sor­gen ma­chen muss man sich des­halb aber nicht, wenn das Kind an­sons­ten al­ters­ge­rech­te Be­we­gun­gen zeigt und an sei­ner …
                              Bei Ver­stop­fung soll­ten Sie Rüeb­li (Ka­rot­ten, Möh­ren), Ba­na­nen und ro­hen, ge­raf­fel­ten Ap­fel mei­den. Ge­koch­tes Ap­fel­mus ist da­ge­gen sehr gut! Hel­fen kann zu­dem Hir­se, die­se lo­ckert den Stuhl auf. Sie kön­nen auch ein paar Tee­löf­fel frisch ge­press­ten Oran­gen­saft in den Brei ge­ben.
                              Wich­tig

                              Ihr Baby wird im ersten Lebensjahr auf unterschiedlichste Art seine Welt entdecken, Erfahrungen sammeln und die Sinne trainieren. Es wird immer kräftiger, mobiler und geschickter. Dies aber auf seine ganz eigene Weise und mit individueller Geschwindigkeit. Unsere Informationen basieren auf Durchschnittswerten. Entwickelt sich Ihr Kind langsamer, ist das in einem bestimmten Rahmen völlig normal und sollte Sie als Eltern nicht beunruhigen. Ihr Kinderarzt oder Ihre Kinderärztin kann bei der nächsten Kontrolluntersuchung einordnen, ob eine gezielte Förderung sinnvoll ist.

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                              Letzte Aktualisierung: 20.06.2022, BH

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