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                              Kind schaut Pflanze an
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                              Ihr Baby – Wo­che für Wo­che

                              Ein span­nen­des Jahr er­war­tet Sie, freu­en Sie sich dar­auf!


                              Die Ent­wick­lung Ih­res Ba­bys – Wo­che für Wo­che


                              Ihr Baby ist da, herz­li­che Gra­tu­la­ti­on! Von nun an wird Ihr Kind Sie täg­lich über­ra­schen, im ers­ten Le­bens­jahr vor al­lem mit sei­ner un­glaub­lich schnel­len Ent­wick­lung. 

                              1. Wo­che: Sich ken­nen­ler­nen und er­ho­len


                              Das Ken­nen­ler­nen Ih­res Neu­ge­bo­re­nen steht in der ers­ten Wo­che im Vor­der­grund. Auch wenn Sie sich neun Mo­na­te schon so nah wa­ren: Jetzt erst kön­nen Sie und Ihr Neu­ge­bo­re­nes so rich­tig se­hen, wer für den Rest sei­nes Le­bens ei­nen der wich­tigs­ten Plät­ze ein­nimmt.

                              In der ers­ten Wo­che ver­än­dert sich ihr Kind op­tisch stark, es er­holt sich von der an­stren­gen­den Ge­burt und das kön­nen Sie ihm auch an­se­hen. Sich an die neu­en Le­bens­um­stän­de aus­ser­halb des schüt­zen­den Bau­ches der Mut­ter zu ge­wöh­nen, ist für Ihr Kind eine gros­se Um­stel­lung.

                              2. Wo­che: Viel Schlaf und ein En­gels­lä­cheln


                              Noch schläft Ihr Neu­ge­bo­re­nes sehr viel. Trotz­dem nimmt es Sie in sei­nen wa­chen Pha­sen sehr stark wahr und kann Sie aus nächs­ter Nähe auch se­hen. Aus­ser­dem kann es sei­ne Mut­ter nur schon an­hand des Kör­per­ge­ruchs von an­de­ren un­ter­schei­den.

                              Viel­leicht ha­ben Sie be­reits das ers­te un­be­wuss­te Lä­cheln, das so­ge­nann­te "En­gels­lä­cheln" Ih­res Ba­bys er­ha­schen kön­nen?

                              3. Wo­che: Der Na­bel ist ver­heilt


                              Ist Ih­nen schon auf­ge­fal­len, dass Ihr Baby nicht mehr in ei­ner so aus­ge­präg­te Em­bryo-Hal­tung schläft?  Die Arme und Bei­ne sind nun be­reits et­was ge­streck­ter.

                              Ihr Kind hat jetzt wahr­schein­lich sein Ge­burts­ge­wicht wie­der er­reicht und wird nun ste­tig zu­neh­men.

                              4. Wo­che: Die schwie­ri­ge Zeit am Abend


                              Jetzt ha­ben Sie sich be­stimmt schon an­ein­an­der ge­wöhnt und sind zur Fa­mi­lie zu­sam­men­ge­wach­sen. Ihr Baby fühlt sich ge­bor­gen, wenn Sie mit ihm spre­chen und kann sich ein­fa­che Sil­ben, die es im­mer wie­der hört, ein­prä­gen.

                              Die Abend­stun­den sind be­rühmt be­rüch­tigt da­für, dass Ba­bys häu­fig wei­nen und sich nur sehr schwer be­ru­hi­gen las­sen. Die vie­len neu­en Ein­drü­cke, die es zu ver­ar­bei­ten gilt, kön­nen Ihr Kind auch über­for­dern und das abend­li­che Schrei­en kann ein Aus­druck da­für sein.

                              5. Wo­che: Be­ob­ach­ten und nach­ah­men


                              Ihr Baby ist nun et­was län­ger wach und be­ob­ach­tet in die­ser Zeit sei­ne Um­welt. Be­kann­te Ge­sich­ter kann es von­ein­an­der un­ter­schei­den und wenn es auf dem Bauch liegt wird es ver­su­chen, sei­nen Kopf an­zu­he­ben.

                              Sei­ne Hän­de sind nicht mehr im­mer zu Fäust­chen ge­ballt und öff­nen sich für den Ver­such, nach et­was zu grei­fen.

                              6. Wo­che: Be­wuss­tes Lä­cheln


                              Mög­li­cher­wei­se ist jetzt ein Tag-Nacht-Rhyth­mus er­kenn­bar. Dies be­deu­tet, dass die Schlaf­pha­sen Ih­res Ba­bys nachts län­ger wer­den und es nur er­wacht, weil es hung­rig ist.

                              Hat Ihr Baby Ih­nen be­reits sein ers­tes Lä­cheln ge­schenkt? Jetzt kann es dies näm­lich be­wusst tun, um sei­ne Freu­de aus­zu­drü­cken.

                              7. Wo­che: Die ers­ten Lau­te 


                              Viel­leicht hat Ihr Baby be­reits an­ge­fan­gen zu brab­beln oder zu gluck­sen. Es tut dies noch nicht be­wusst, aber wenn Sie dar­auf re­agie­ren und mit ihm spre­chen ist dies ei­ner­seits sehr wich­tig für die Sprach­ent­wick­lung und an­de­rer­seits merkt es, dass es mit sei­ner Stim­me Auf­merk­sam­keit er­re­gen kann.

                              8. Wo­che: Ri­tua­le und Imp­fun­gen


                              Ihr Baby ist de­fi­ni­tiv kein Neu­ge­bo­re­nes mehr und ist schon so gross ge­wor­den, dass es aus der ers­ten Klei­der­grös­se her­aus­ge­wach­sen ist.

                              Es in­ter­es­siert sich für al­les, was bunt ist und kann star­ke Far­ben gut von­ein­an­der un­ter­schei­den. Wenn sich et­was be­wegt, ver­folgt es dies mit den Au­gen. Auch auf Ge­räu­sche re­agiert es, in­dem es mit den Au­gen in die Rich­tung blickt, aus der die­se kom­men.

                              3. Mo­nat: We­ni­ger Schlaf und gut zu­hö­ren


                              Jetzt brauch­te Ihr Baby nicht mehr ganz so viel Schlaf, viel mehr in­ter­es­siert es sich für sei­ne Um­welt. Un­ter an­de­rem hat es sei­ne Hän­de ent­deckt. Ent­we­der be­trach­tet es die­se fas­zi­niert, nimmt sie in den Mund oder ver­sucht, da­mit nach et­was zu grei­fen. Über­haupt sind die Be­we­gun­gen Ih­res Kin­des run­der und flies­sen­der ge­wor­den.

                              4. Mo­nat: Greif­ver­su­che und sich sel­ber be­schäf­ti­gen


                              Nun kann Ihr Baby ge­zielt grei­fen und Din­ge, die Sie ihm in die Hand eine Wei­le hal­ten. Aus­ser­dem wird es ver­su­chen, sich die­se in den Mund zu ste­cken.

                              Wahr­schein­lich ha­ben Sie in­stink­tiv ge­wis­se Rou­ti­nen im All­tag ein­ge­führt, wie zum Bei­spiel das abend­li­che zu Bett ge­hen. Im­mer Wie­der­keh­ren­des gibt Ih­rem Baby das Ge­fühl von Si­cher­heit und mit der Zeit er­kennt es den Ab­lauf und kann dar­auf re­agie­ren.

                              5. Mo­nat: Dre­hen und auf den Na­men re­agie­ren


                              In die­sem Al­ter rea­li­siert Ihr Kind, dass ein be­stimm­tes Ver­hal­ten sei­ner­seits eine Re­ak­ti­on bei Ih­nen aus­löst. Wenn es zum Bei­spiel an­fängt, ge­wis­se Sil­ben an­ein­an­der zu rei­hen und so mit Ih­nen zu spre­chen, wer­den Sie dar­auf re­agie­ren und sich mit ihm un­ter­hal­ten.

                              Auch die kör­per­li­che Ent­wick­lung macht gros­se Schrit­te: Man­che Ba­bys kön­nen sich in die­sem Al­ter be­reits vom Bauch auf den Rü­cken dre­hen.

                              6. Mo­nat: Ge­füh­le zei­gen 


                              Jetzt hat Ihr Kind sein Ge­burts­ge­wicht un­ge­fähr ver­dop­pelt und viel­leicht ha­ben Sie be­reits mit der Bei­kost an­ge­fan­gen. Bald wird auch des ers­te Zähn­chen durch­bre­chen.

                              Ihr Baby lä­chelt wahr­schein­lich alle Per­so­nen, die sich ihm freund­lich nä­hern, strah­lend an. Es kann Emo­tio­nen wie zum Bei­spiel Un­zu­frie­den­heit nicht mehr nur durch Schrei­en oder Wei­nen aus­drü­cken. Auch an­hand der Ges­tik oder Mi­mik er­ken­nen Sie, was ihr Kind ge­ra­de be­schäf­tigt.

                              7. Mo­nat: Fas­zi­nier­tes Zu­hö­ren und die ers­ten Zäh­ne


                              Das Dre­hen vom Rü­cken auf den Bauch klappt nun schon ziem­lich gut, sei­en Sie also vor­sich­tig und las­sen Sie ihr Kind nir­gend­wo al­lei­ne lie­gen, von wo es her­un­ter­fal­len könn­te!

                              Es ge­lingt Ih­rem Baby nun, sei­nen Zeh zu grei­fen und es wird ihn sich wohl auch in den Mund ste­cken.

                              8. Mo­nat: Fin­ger­food und Vier­füss­ler­stand


                              Kappt der Vier­füss­ler­stand schon? Wenn nicht, be­wegt sich ihr Baby viel­leicht rol­lend oder rut­schend vor­wärts, je­des Kind hat da sei­ne ei­ge­ne Me­tho­de.

                              Ihr Baby kann jetzt be­reits ge­wis­se Be­dürf­nis­se gut mit­tei­len, in dem es mit dem Fin­ger auf das zeigt, was es meint. Wenn es mit am Fa­mi­li­en­tisch sitzt ist es also gut mög­lich, dass es auf das Es­sen deu­tet, wel­ches bei den El­tern oder Ge­schwis­ter auf dem Tel­ler liegt.

                              9. Mo­nat: Krab­beln, krie­chen und sit­zen


                              Die Mo­bi­li­tät nimmt zu und viel­leicht sind sie er­staunt, wie schnell sich Ihr Kind krab­belnd oder krie­chend vor­wärts­be­we­gen kann. Um ei­nen Mo­ment al­lei­ne zu sit­zen, ist nun auch ge­nug Kraft vor­han­den.

                              Lau­te Ge­räu­sche sind fas­zi­nie­rend, Ihr Kind wird bald ent­de­cken, wie toll es ist, mit ver­schie­de­nen Ge­gen­stän­den Lärm zu ma­chen.

                              10. Mo­nat: Spie­lend ler­nen und frem­deln


                              Hört es sei­nen Na­men, wird Ihr Baby sich um­schau­en um her­aus­zu­fin­den, wer es ge­ru­fen hat.

                              Ihr Kind wird im­mer selb­stän­di­ger. Die­ser Selb­stän­dig­keit wird es sich auch zu­neh­mend be­wusst und führt dazu, dass es die Mut­ter umso mehr braucht. In die­ser Pha­se, die als "Frem­deln" be­kannt ist, ist die Mama oft die ein­zi­ge Per­son, die das Kind ak­zep­tiert,

                              11. Mo­nat: Hoch­zie­hen und auf­ste­hen


                              Es geht ra­sant wei­ter mit der mo­to­ri­schen Ent­wick­lung: Ihr Baby kann sich al­lei­ne hin­set­zen, sich an Mö­beln oder Ih­rem Bein hoch­zie­hen und viel­leicht be­reits die ers­ten Schrit­te zur Sei­te ma­chen.

                              Sie wer­den jetzt auch be­mer­ken, welch ei­gen­stän­di­ge Per­sön­lich­keit ihr Kind be­reit ist und wie es ver­sucht her­aus­zu­fin­den, wo die Gren­zen lie­gen.

                              12. Mo­nat: Ers­te Schritt und Hap­py Bir­th­day


                              Die Selb­stän­dig­keit Ih­res Kin­des ist nun so­weit aus­ge­prägt, dass es vie­les, zum Bei­spiel das Es­sen, al­lei­ne ma­chen möch­te. Es ver­steht be­reits ein­fa­che Auf­for­de­run­gen, kann auf Ge­gen­stän­de zei­gen und nach Mama und Papa ru­fen.

                              Der nächs­te Mei­len­stein wird das Lau­fen sein, all­zu lan­ge dau­ert es wohl nicht mehr. 

                              Letzte Aktualisierung: 21.12.2020, KM
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