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                              Fol­ge­milch 2


                              Wann ist der Zeit­punkt für Fol­ge­milch 2?


                              Eine Um­stel­lung auf Fol­ge­nah­rung ist ei­gent­lich nach dem heu­ti­gen Kennt­nis­stand nicht nö­tig. Laut Ex­per­ten kön­nen Sie Ihr Baby im ge­sam­ten ers­ten Le­bens­jahr mit Pre- oder An­fangs­milch 1 er­näh­ren. Die er­höh­ten Men­gen an Ei­sen für die Blut­bil­dung oder Kal­zi­um für den Zahn- und Kno­chen­auf­bau in Fol­ge­nah­run­gen sind nicht nö­tig, wenn Sie die Emp­feh­lun­gen zur Bei­kost be­rück­sich­ti­gen. Füt­tern Sie Ih­rem Kind bei­spiel­wei­se ab dem 7. Mo­nat klei­ne Men­gen Fleisch, kann das Kind da­mit die­sen hö­he­ren Be­darf de­cken. Trotz Bei­kost bleibt die Milchmahl­zeit aber ein wich­ti­ger Bau­stein in der Er­näh­rung des Kin­des.

                              Die Fol­ge­milch 2 ist in der Ei­weiss­struk­tur der Mut­ter­milch be­zie­hungs­wei­se der Pre-und An­fangs­milch nicht mehr so stark an­ge­gli­chen. Sie soll­te, wenn über­haupt, erst ab dem Al­ter von 6 Mo­na­ten - und wenn Sie da­mit be­gon­nen ha­ben, Ih­rem Kind  Bei­kost an­zu­bie­ten - ge­ge­ben wer­den. Das Zu­füt­tern von Fol­ge­milch vor dem 7. Mo­nat be­las­tet die noch un­rei­fen Nie­ren zu stark und kann zu Stö­run­gen im Was­ser­haus­halt des Kör­pers füh­ren.

                              Spe­zi­el­le Form der Fol­ge­milch


                              Ne­ben der her­kömm­li­chen Fol­ge­milch ist auch pro­bio­ti­sche Fol­ge­milch er­hält­lich. Die­se kann hel­fen, die wäh­rend der Nah­rungs­um­stel­lung häu­fi­ger auf­tre­ten­den Ver­dau­ungs­stö­run­gen wie Ver­stop­fung und Durch­fall zu re­gu­lie­ren. Die in der pro­bio­ti­schen Fol­ge­milch ent­hal­te­nen ge­sund­heits­för­dern­den Bi­fi­dus-Bak­te­ri­en, die un­er­wünsch­te Kei­me im Darm zu­rück­drän­gen, kön­nen eine ge­sun­de Darm­flo­ra auch nach dem Stil­len auf­recht­erhal­ten. Ein kli­nisch re­le­van­ter Vor­teil von Säug­lings­nah­run­gen mit Pro­bio­ti­ka ist wis­sen­schaft­lich je­doch nicht be­legt, wes­halb die Ver­wen­dung nicht ge­ne­rell emp­foh­len wird.

                              Letzte Aktualisierung: 23.09.2020, BH
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