Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              Hand der Mutter streicht über die Wange ihres Neugeborenen
                              ©
                              iStock

                              Puck­tech­nik, eine ein­fa­che Me­tho­de mit gros­ser Wir­kung!


                              Pu­cken be­deu­tet: Von An­fang an ge­bor­gen schla­fen.

                              Puck­tech­nik

                              Die Puck­tech­nik wird vor al­lem bei Na­tur­völ­kern an­ge­wen­det und ist in den west­li­chen Län­dern wie­der­ent­deckt wor­den.

                              Ba­bys ha­ben in den ers­ten Le­bens­mo­na­ten re­flex­ar­ti­ge Zu­ckun­gen von Ar­men und Bei­nen und we­cken sich da­durch häu­fig sel­ber auf. Pu­cken ist eine alt­be­währ­te Me­tho­de, bei der das Baby eng in ein Tuch ein­ge­wi­ckelt wird. Die be­grenz­te Be­weg­lich­keit von Ar­men und Bei­nen ver­mit­telt dem Baby das Ge­fühl der ver­trau­ten Enge wie im Mut­ter­leib. Es spürt am gan­zen Kör­per eine an­ge­neh­me Be­rüh­rung und fühlt sich ge­hal­ten und ge­bor­gen. Das Baby wird ge­puckt, wenn es müde ist oder zum schla­fen hin­ge­legt wer­den möch­te.

                              Ma­te­ri­al und Form des Puck­tu­ches

                              Puck­tü­cher sind in ganz un­ter­schied­li­chen For­men, Far­ben und Ma­te­ria­li­en auf dem Markt.  Das Ziel des Puck­tu­ches bleibt aber im­mer das­sel­be – es soll dem Baby Si­cher­heit und Ge­bor­gen­heit ver­mit­teln.

                              Neu­ent­wick­lung

                              Wäh­rend mei­ner Ar­beit in den Kin­der­spi­tä­lern Bern und Zü­rich auf den Früh­ge­bur­ten­sta­tio­nen lern­te ich die gros­se Wir­kung die­ser ein­fa­chen Me­tho­de ken­nen. Die po­si­ti­ve Wirk­sam­keit der Puck­tech­nik hat mich ver­blüfft. Das Ma­te­ri­al und die Form ha­ben mich aber nicht voll­kom­men über­zeugt und ich habe mit ver­schie­de­nen Va­ri­an­ten ex­pe­ri­men­tiert.

                              Mit dem Schmet­ter­lings­tuch ist mir ein über­zeu­gen­der Wurf ge­lun­gen. Es zeich­net sich durch ver­schie­de­ne Vor­tei­le aus. Die wei­che, an­schmieg­sa­me Stoff­struk­tur lässt ein stram­mes Ein­wi­ckel ohne Ein­engung des Ba­bys zu.

                              • Das Schmet­ter­lings­tuch ist leicht und re­la­tiv dünn. Die Ge­fahr ei­ner Über­wär­mun­gen be­züg­lich plötz­li­chem Kinds­tod kann aus­ge­klam­mert wer­den.

                              • Die Form des Tu­ches lässt  eine An­pas­sung auf das Wach­sen und Schwe­rer wer­den des Ba­bys pro­blem­los zu (Das Tuch wächst mit).

                              • Das Schmet­ter­lings­tuch be­steht aus 100% Baum­wol­le und ist da­her ge­sund­heits­ver­träg­lich.

                              • Das Schmet­ter­lings­tuch wird in der Schweiz nach­hal­tig pro­du­ziert. Jun­ge Er­wach­se­ne mit ei­ner Lern­be­ein­träch­ti­gung nä­hen die Tü­cher im Stein­hölz­li in Bern. Mit dem Kauf ei­nes Schmet­ter­lings­tu­ches leis­ten sie ei­nen Bei­trag zur Er­hal­tung der Aus­bil­dungs­plät­ze des Stein­hölz­lis.

                              • Mit dem Kauf ei­nes Schmet­ter­lings­tu­ches leis­ten sie ei­nen Bei­trag zur Er­hal­tung der Aus­bil­dungs­plät­ze des Stein­hölz­lis.

                              • Das Schmet­ter­lings­tuch ist in ver­schie­de­nen Far­ben er­hält­lich.

                              An­wen­dung

                              Das Puck­tuch wird in den ers­ten 3-5 Le­bens­mo­na­ten an­ge­wen­det. Bei Früh­ge­bo­re­nen kann das Tuch selbst­ver­ständ­lich län­ger ein­ge­setzt wer­den.

                              Grund­sätz­lich gilt die Re­gel: Ihr Baby zeigt Ih­nen, wann es nicht mehr ge­puckt wer­den will. Be­ob­ach­tung sie es ge­nau und pas­sen sie sich sei­nen Wün­schen an.

                              Puck­va­ri­an­ten

                              • Arme frei

                              So­bald sich das Baby sel­ber aus dem Tuch be­frei­en kann wird es nicht mehr ge­puckt. Es braucht die grös­se­re Be­we­gungs­frei­heit um sei­nem Drang nach will­kür­li­chen Be­we­gun­gen ge­recht zu wer­den. Be­ob­ach­ten Sie sein Ver­hal­ten auf­merk­sam.

                              Für Ba­bys, die oft im Tra­ge­tuch eng am Kör­per der El­tern her­um ge­tra­gen wer­den, sind Puck­tü­cher eine sinn­vol­le Er­gän­zung.

                              Wann darf nicht ge­puckt wer­den?

                              • Kran­ke Ba­bys mit Fie­ber dür­fen nicht ge­puckt wer­den. Je nach Ma­te­ri­al des Tu­ches kann es zu klei­ne­ren oder grös­se­ren Wär­me­stau­un­gen kom­men.

                              • Hus­ten­de Ba­bys brau­chen Be­we­gungs­frei­raum um den Brust­korb zum ab hus­ten. Das satt an­lie­gen­de Tuch kann die er­schwer­te At­mung ne­ga­tiv be­ein­flus­sen.

                              • Bei Ba­bys mit Hüft­fehl­stel­lun­gen (Lu­xa­ti­on) mit dem Kin­der­arzt ab­spre­chen, ob nor­mal ge­puckt wer­den darf oder ob bes­ser nur der Ober­kör­per ein­ge­wi­ckelt wird.

                              Be­richt von der Heb­am­me Sue Schmid aus Bern, die das Schmet­ter­lings­tuch ent­wi­ckelt hat. Mehr un­ter www.schmet­ter­lings­tuch.ch.

                              kurz&bündigkurz&bündig
                              9/9/2016
                              Hebamme wickelt das Baby beim Hausbesuch

                              Hüft-Fehl­stel­lun­gen ver­mei­den

                              Etwa vier Pro­zent al­ler Säug­lin­ge kom­men mit ei­ner un­rei­fen Hüf­te zur Welt. Wird eine „Hüft­lu­xa­ti­on“ nicht be­han­delt, …
                              Letzte Aktualisierung: 06.11.2019, Sue Schmid

                              Mehr zum The­ma

                              Ak­tu­el­les

                              kurz&bündigkurz&bündig
                              11/21/2021

                              Pri­va­cy Play­ground

                              Kin­der­schutz Schweiz macht auf die Ge­fah­ren des «Sharen­ting» («to sha­re» / «pa­ren­ting») auf­merk­sam. Im In­ter­net …

                              Un­se­re Emp­feh­lun­gen

                              Neu­es­te Ar­ti­kel

                              Unsere Partner

                              Anzeige
                              Anzeige