Das Baby in der Hängematte

Die rhythmischen Bewegungen und die elastische Enge in einer Hängematte beruhigen das Baby, wenn es unruhig ist oder Koliken hat, und geben ihm die Geborgenheit, die es von der Gebärmutter her gewohnt ist. Somit ist die Hängematte kurzfristig als sehr gute Alternative zu einer Wiege zu sehen. 

Vom orthopädischen Standpunkt her ist gegen eine Hängematte ebenfalls nichts zu sagen. Der Rücken des Babys wird darin zunächst auch ausreichend gestützt. In den ersten vier Monaten hat die Wirbelsäule noch durch die Zeit im Mutterleib eine von Natur aus starke Krümmung.

Ab dem fünften Lebensmonat hat das Baby längere Wachphasen und möchte lieber "gerade liegen". Voraussetzung dafür ist dann jedoch eine feste (ebene) Unterlage. Ausserdem fängt das Baby dann an, sich vom Rücken auf den Bauch drehen und in der Rückenlage seine Beine nach oben zu beugen und mit seinen Zehen zu spielen. Das alles ist in der einfachen, durchhängenden Hängematte nicht möglich, sodass die motorische Entwicklung des Kindes behindert werden kann.

Spätestens nach dem ersten halben Lebensjahr ist es deshalb nach Meinung vieler Experten nicht mehr sinnvoll, ein Baby in der Hängematte schlafen zu lassen. Es gibt aber spezielle Babyhängematten für ältere Säuglinge, die Gurte zum Anschnallen und eine feste, gerade Matratze haben.

Für die Sicherheit Ihres Kindes ist auf jeden Fall wichtig, dass die Hängematte stabil aufgehängt wird und das Kind nicht selbständig herausklettern oder -fallen kann. Achten Sie auch darauf, dass sich der Stoff unkompliziert waschen lässt.

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Wie lange darf ein Baby in einer Hängematte liegen?

Letzte Aktualisierung : 05.2016, BH

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