Schoppenzubereitung unterwegs
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Schoppenmilchernährung

Wenn Sie nicht stillen, sondern Ihrem Baby den Schoppen geben wollen, müssen Sie folgendes einkaufen:

  • Flaschen, Deckel und Nuggis: Um täglich eine Anzahl Schoppen machen zu können, brauchen Sie sechs Fläschchen, dazu Deckel und Tee- und Milchsauger.
  • Messgeräte: Sie werden auf jeden Fall einen Messbecher brauchen. Ein Messlöffel ist in der Regel in jeder Packung Milchpulver.
  • Sterilisator: Sie brauchen eine Vorrichtung zum Sterilisieren der Fläschchen. Ein Vaporisator beispielsweise desinfiziert mit Wasserdampf. Ausserdem brauchen Sie eine Flaschenbürste (ausschliesslich für die Babyfläschchen) und ein Bürstchen für die Sauger. Sie können aber die Sauger und Fläschen auch jeweils 10 Minuten auskochen. Das gilt auch für die Nuggis zum Trösten.
  • Babynahrung: Ein Paket fertige Milchnahrung für Neugeborene (Pre-Nahrung, evtl. besondere Allergiker-Nahrung). Milchpulver hat ein Verfallsdatum. Kaufen Sie es also nicht, bevor Sie es wirklich brauchen, und legen Sie sich keinen zu grossen Vorrat an.
  • Einen Schoppenwärmer: So können Sie zweimal täglich Schoppen zubereiten, im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf auf Trinktemperatur erwärmen.
  • Sonstiges: Einen Trichter, um Wasser in die Flaschen zu füllen, und ein Messer, um die Messlöffel mit Milchpulver abzustreifen. Sie sollten mit den Flaschen sterilisiert werden. Eine Schere ist nützlich zum Öffnen der Packungen.

Linksammlung "Baby-Shop"

Newsticker

Grosse Flasche, dickes Kind | 03.09.2016

Immer mehr Kinder sind bereits im Alter von zwei Jahren zu dick. Eine Studie an vier Kinderkliniken in den USA hat eine logische Ursache gefunden. Im Alter von zwei Monaten wurden 386 Mütter, die ihre Kinder nicht stillten, nach der Grösse der Babyflaschen gefragt und wie häufig sie ihre Säuglinge füttern. Etwa die Hälfte benutzte grössere Schoppenflaschen, die knapp 180 ml fassten. Vier Wochen später hatten die mit den grossen Flaschen gefütterten Säuglinge 5 bis 20 Prozent mehr an Gewicht zugelegt als die Säuglinge, die mit kleineren Flaschen gefüttert wurden und waren für ihr Alter und bezogen auf ihre Körpergrösse zu schwer. Mütter, die ihre Kinder nicht stillen, verlieren schnell das Gefühl für die notwendige Nährstoffmenge. Ein schreiendes Baby ist eben nicht immer ein hungriges Baby. Wenn es beim Füttern abwehrende Bewegungen macht oder den Kopf zur Seite dreht, ist es sicher satt.

Letzte Aktualisierung : 08.2016, BH

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