Brauchen Kinder im Winter auch einen Sonnenschutz?

Unbedingt! Je höher Sie sind, desto intensiver ist die Sonnenstrahlung; im Winter kommen dazu noch die vom Schnee reflektierten Strahlen. Die Belastung für Haut und Augen ist also besonders in den winterlichen Bergen sehr stark. So ist die Gefährdung im verschneiten Bergdorf bereits rund 2,5-mal so gross wie auf Meereshöhe. Trockenheit, Kälte, Wind und hohe UV-Strahlen setzen der sonnenungewöhnten Haut extrem zu. Da gilt es besonders, die Kinder zu schützen.

Ausreichender Schutz ist also für die empfindliche Kinderhaut sehr wichtig. Winterjacken, warme Schuhe, Handschuhe und Mützen sind da gefragt. Haut und Lippen werden am besten mit einer Kälteschutzsalbe eingestrichen und in höheren Lagen ist eine Sonnenschutzcreme mit Schutzfaktor 25-30 unerlässlich. Bei der Auswahl der Sonnencreme muss beachtet werden, dass für Kinder nur Cremes mit physikalischen Filtern verwendet werden. Unsere Empfehlungen dazu finden Sie hier.

Auch die empfindlichen Kinderaugen brauchen einen optimalen Schutz. Eine Sonnenbrille mit 100 Prozent UV-Schutz bis 400 Nanometer gehört auf jede Kindernase! Optimal schützende Sonnenbrillen müssen nicht teuer sein. Aber nicht alle Hersteller, die einen optimalen Sonnenschutz versprechen, halten dies auch ein.

Die richtige Sonnenbrille für Babys und Kleinkinder

Im Winter kann täglich die UV-Index-Prognose (UV-Index-Tagesverlauf) für verschiedene Höhenlagen beim Bundesamt für Gesundheit abgerufen werden.

 

 

Letzte Aktualisierung: 08.2016, VZ / BH