Vater hebt das Baby in die Luft
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Wie geht es dem Vater?

Manche Männer fühlen sich während der ersten Wochen nach der Geburt frustriert und ausgeschlossen, wenn Sie an der Versorgung des Babys keinen Anteil haben können. Vielleicht sind sie sogar ängstlich, nervös oder unsicher, ob sie mit dem kleinen Wesen  auch richtig umgehen.

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Lebensnah erzählt:


Es gibt auch einige Väter, die eifersüchtig sind auf die Zeit und die Aufmerksamkeit, die eine Mutter ihrem Kind widmet und auf die besondere Nähe zwischen den beiden. Oder sie haben nicht besonders viel Verständnis für die Bedürfnisse der jungen Mutter und sind eher zögerlich dabei, sie zu unterstützen. Andere dagegen sind richtig eifrig bei der Teilung aller Aufgaben und helfen ihrer Partnerin in allen nur denkbaren Belangen.

Ganz wichtig ist, dass Sie und Ihre Partnerin sich jetzt nicht voneinander entfremden. So schwer Ihnen das auch fallen mag: Versuchen Sie, sich immer wieder klar zu machen, dass Ihre Partnerin jetzt instinktiv nicht anders kann, als ihre Aufmerksamkeit ausschliesslich auf das Baby zu richten - das wird jetzt einige Wochen so sein.

Schaffen Sie ihr und sich in dieser Zeit den notwendigen Freiraum – zum Beispiel, indem Sie Hilfe von Familie und Freunden anfordern. Das gibt Ihnen die Gelegenheit, einmal in Ruhe miteinander zu reden, wichtige Dinge zu besprechen und nicht nur Eltern, sondern immer noch ein Paar zu sein. Das tut der Beziehung gut!

Versuchen Sie von Anfang an, sich so weit wie möglich an der Pflege Ihres Babys zu beteiligen. Das hilft Ihnen rasch, Unsicherheiten ab- und eine Beziehung zu Ihrem Kind aufzubauen. So oft wie möglich sollten Sie das Kind halten, kosen und mit ihm spielen. Auch wenn Sie nicht stillen können: Ein Papa kann das Baby ab und zu mit abgepumpter Milch füttern und es ausserdem wickeln, baden und anziehen.

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Ganz der Papa! | 19.05.2018

Babys, die nach der Geburt ihrem Vater ähnlich sehen, sind ein Jahr später gesünder. Zu diesem Fazit kommen Forscher aus den USA, die Daten von 715 alleinstehenden Müttern und ihren Kindern ausgewertet hatten. Die optische Ähnlichkeit zwischen Vater und Kind bringt die nicht im Haushalt lebenden Väter offenbar dazu, mehr Zeit in die Erziehung ihres Nachwuchses zu investieren, im Schnitt zweieinhalb Tage mehr pro Monat als Väter, denen ihr Kind nicht ähnlich sah. Und das wirkt sich auf die Gesundheit der Kinder aus. Die Väter sind sich sicherer, dass es sich tatsächlich um ihren eigenen Nachwuchs handle, so die Vermutung der Forscher. Fazit: Väter sind beim Aufziehen eines Kindes wichtig und das manifestiert sich nicht zuletzt in der Gesundheit des Kindes. 

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Vaterschaft macht dick: Wird er zum ersten Mal Vater, legt ein 180 Zentimeter großer Mann durchschnittlich zwischen 3,5 und 4,5 Pfund zu. Besonders gross ist der Effekt bei Vätern, die im selben Haushalt mit ihren Kindern wohnten. Aber auch getrennt lebende Männer werden dicker. Männer ohne Nachwuchs nahmen dagegen eher ab. Die Vaterschaft kann also die Gesundheit junger Männer beeinträchtigen, denn je stärker sie zunehmen, desto höher ist das Risiko  für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs. Die mögliche Erklärung: Weniger Zeit, Sport zu treiben, veränderte Ernährungsgewohnheiten – und: Viele junge Väter sind mit der Situation überfordert und entwickeln depressive Symptome. Und auch diese begünstigen eine Gewichtszunahme. (swissmom Newsticker, 16.9.15)

Letzte Aktualisierung : 22-08-16, BH

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