Antrag mit Münzen und Holzkinderwagen
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Steuerabzüge für Krankheits-, Unfall- und Behinderungskosten

Kinder, auch Krankheiten und Unfälle, kosten Geld. Familien (mit oder ohne Kinder) können in allen Kantonen und im Bund u.a. einen Steuerabzug für die folgenden Sachverhalte machen:

  • Abzug von Krankheits- und Unfallkosten: Die selber getragenen – also nicht von den Kranken- und Unfallversicherern übernommenen – Kosten für Krankheiten und Unfälle können steuerlich abgezogen werden; zu diesen selber getragenen Kosten gehören z.B. Ausgaben für Arzt, Zahnarzt, Brillen und Kontaktlinsen, auch Selbstbehalte und Franchisen der Krankenkassen.

    Die Kosten müssen jedoch einen bestimmten Betrag übersteigen, um abzugsberechtigt zu sein. Diese Höhe ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Für Basel-Stadt beträgt er für das Einkommensjahr 2006 5% Prozent. Bei einem steuerbaren Reineinkommen von 50'000 Franken sind dies 2'500 Franken. Wenn folglich Ihre zwischen dem 1.1. und dem 31.12.2006 selber bezahlten Gesundheitskosten z.B. 4'000 Franken betragen, können 1'500 von den Steuern abgezogen werden. Die Abrechungen von Krankenkassen, Zahnärzten etc. müssen dabei der Steuererklärung beigelegt werden. Im Bund ist der zu übersteigende Betrag für 2006 auch 5%.

  • Behinderungskosten: Diese können vollumfänglich abgezogen werden. Abzugsfähige Behinderungskosten sind Kosten, die einer behinderten Person als Folge ihrer voraussichtlich dauernder körperlichen oder physischen Behinderung entstanden sind, gekürzt um die Beiträge der Kranken- und Unfallversicherung sowie der zur Vergütung von behinderungsbedingten Auslagen ausgerichteten Ergänzungsleistungen und Hilflosenentschädigung der AHV und IV.

Die von den Steuerbehörden mit der Steuererklärung versandte Wegleitung erklärt die konkreten Möglichkeiten.

Letzte Aktualisierung : 22-04-20, PvE

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