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Vater hilft Sohn bei den Hausaufgaben
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Die Rol­le der Vä­ter


Vie­le Män­ner stel­len sich ihre un­ge­bo­re­nen Kin­der als Vor­schul- und Schul­kin­der vor, mit de­nen sie ge­mein­sam et­was un­ter­neh­men kön­nen, z.B. Sport trei­ben.

Mit dem win­zi­gen, hilf­lo­sen Neu­ge­bo­re­nen kön­nen sie oft­mals zu­min­dest in den ers­ten paar Wo­chen we­nig an­fan­gen. Wi­ckeln, An­zie­hen, Ba­den – die­se Fä­hig­kei­ten sind sehr un­ge­wohnt, doch mit ein we­nig Er­mun­te­rung hat das noch je­der jun­ge Va­ter ge­schafft. Und auch wenn Män­ner beim Stil­len nicht hel­fen kön­nen: Ein ab­ge­pump­tes Fläsch­chen zwi­schen­durch (oder auch in der Nacht) ver­hilft der jun­gen Mut­ter we­nigs­tens am Wo­chen­en­de zu ein paar Stun­den ru­hi­gem Schlaf.

Die meis­ten wer­den­den Vä­ter kön­nen wäh­rend der Schwan­ger­schaft Ih­rer Part­ne­rin be­ob­ach­ten, wie stark sie sich mit dem wer­den­den Kind und al­lem, was dazu ge­hört, aus­ein­an­der­setzt. Es ist eine ty­pisch weib­li­che Stra­te­gie: Im Kopf im­mer wie­der das Kom­men­de zu „pro­ben“, wie auf ei­ner Büh­ne, um schliess­lich bei der „Pre­mie­re“ gut vor­be­rei­tet zu sein.

Über­neh­men Sie die­se Tak­tik und fan­gen auch Sie schon lan­ge vor der Ge­burt da­mit an, sich auf Ihr Kind, auf die neue Kon­stel­la­ti­on in der Be­zie­hung, auf die ver­än­der­te Le­bens­si­tua­ti­on vor­zu­be­rei­ten. Die nächs­ten Wo­chen und Mo­na­te wer­den span­nend  Aus dem Bauch Ih­rer Part­ne­rin gibt es im­mer wie­der neue auf­re­gen­de Bot­schaf­ten von dem her­an wach­sen­den Kind; es gibt Ge­räu­sche, Be­we­gun­gen, so­gar Bil­der – die Ul­tra­schall­auf­nah­men.

Mit der Ge­burt ge­hen die Mo­na­te der Vor­be­rei­tung, der Er­war­tung ih­rem – zu­ge­ge­ben dra­ma­ti­schen – Hö­he­punkt ent­ge­gen. Über­le­gen Sie sich, ob Sie bei der Ge­burt da­bei sein wol­len, spre­chen Sie mit ih­rer Part­ne­rin von sich aus dar­über. Sie ist be­stimmt glück­lich über Ihr In­ter­es­se. Sie kön­nen üb­ri­gens auch schon bei den Schwan­ger­schafts- oder Ge­burts­vor­be­rei­tungs­kur­sen da­bei sein. Auch das hilft, die auf­re­gen­de Si­tua­ti­on schliess­lich ge­mein­sam gut durch­zu­ste­hen.

Und noch et­was: Über­win­den Sie sich, und re­den Sie über Ihre Ge­füh­le. Nicht nur Freu­de ist jetzt das be­stim­men­de Ge­fühl: Sie ha­ben si­cher­lich auch hin und wie­der Angst, füh­len sich von dem, was da auf Sie zu­kommt, ganz schön ge­for­dert. Ih­rer Part­ne­rin geht es nicht an­ders: Da er­leich­tert es un­ge­mein, über Ge­dan­ken und Ge­füh­le ge­mein­sam re­den zu kön­nen. Nut­zen Sie die neue Si­tua­ti­on für eine neue Of­fen­heit!


Bit­te le­sen Sie auch das Ex­per­ten-In­ter­view zum The­ma "Va­ter wer­den" mit René Schütz. Eben­falls le­sens­wert für (wer­den­de) Vä­ter: "Vä­ter ha­ben's auch nicht im­mer leicht" so­wie un­ser Er­fah­rungs­be­richt "Pa­pas vol­ler Ein­satz ist ge­fragt"

Letzte Aktualisierung: 05.05.2020, BH
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